Geld gegen Gewalt

Land stärkt Schutzmaßnahmen für Frauen und Kinder.
Für den Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt gewährt das Land in der Corona-Krise zwei Millionen Euro Soforthilfe. Die Einschränkung des öffentlichen Lebens berge Risikofaktoren für häusliche Gewalt wie Existenzängste, Überforderung und wenig soziale Kontakte, sagte Sozial-Staatssekretärin Bärbl Mielich (Grüne). Vertreterinnen der Frauenhäuser und der Fachberatungsstellen berichteten von deutlich mehr Beratungsgesprächen und Aufnahmegesuchen. Deshalb sei mit einem weiteren Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt zu rechnen.

Das Geld dient dazu, durch mehr Beraterinnen am Telefon oder Computer einer erhöhten Nachfrage gerecht zu werden. Zudem kann die Soforthilfe für Zuschüsse für technische Ausstattung verwendet werden. dpa
© Südwest Presse 04.04.2020 07:45
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