Heidenheim in Finanznot

Corona Stadt will alle Freiwilligkeitsleistungen auf den Prüfstand stellen.

Heidenheim. Durch den Rückgang von Steuereinnahmen und wegfallenden Gebühren durch Corona fehlen der Stadt Heidenheim wohl mehrere Millionen Euro im Haushaltsjahr 2020. Dazu kommt, dass auch in der Krise Dienstleistungen (z.B. Volkshochschule, Musikschule) vorgehalten werden. Die Höhe der finanziellen Belastung richtet sich nach der Dauer der verordneten Beschränkungen.

„Aktuell gehen wir von einem Minus von zehn bis 30 Prozent bei den wesentlichen Steuereinnahmen aus. Bei der Vergnügungssteuer rechnen wir mit 25 Prozent Minus“, so OB Bernhard Ilg. Ein Nachtragshaushalt werde unumgänglich. „Wir gehen von einem Defizit von mehreren Millionen Euro aus“, so Ilg. Wegen der Schließung von Kultur-, Sport- und Sozialeinrichtungen gibt es weitere Einnahmeausfälle. Die Stadtverwaltung werde Ausgaben, die in den freiwilligen Aufgabenbereich fallen und Projekte, die nicht von Bund und Land gefördert sind oder Teil von bewilligten Sanierungsmaßnahmen sind, neu bewerten.

© Schwäbische Post 17.04.2020 18:36
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