Kriminelle nutzen Krise

Die Zahl der bösartigen Internetseiten mit Corona-Bezug wächst.
Cyberkriminelle nutzen die Corona-Krise nach einer Untersuchung von Experten zunehmend für Betrügereien. Seit Jahresbeginn wurden zigtausende problematische Internetseiten im Zusammenhang mit der Pandemie registriert, wie aus einer Untersuchung des Cybersicherheitsunternehmens Palo Alto Networks hervorgeht. Insgesamt identifizierten die Experten vom 1. Januar bis 31. März 116 357 neue Domainnamen im Zusammenhang mit Corona. Davon wurden 2022 als bösartig eingestuft, weitere 40 261 als risikoreich.

Dabei stellte das Unternehmen verschiedene Kampagnen fest: So gab es Phishing-Angriffe über Mails mit Links zu gefälschten Seiten, die Zugangsdaten abschöpfen sollten oder Skimmer, die Kreditkarteninformationen abgreifen. Außerdem versuchten bösartige Seiten auch direkt, die Rechner der Nutzer mit Schadsoftware zu infizieren. dpa
© Südwest Presse 24.04.2020 07:45
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