Kurzarbeit in Dinkelsbühl

Corona Stadt ordnet die Maßnahme für ein Drittel ihrer Beschäftigten an.

Dinkelsbühl. Die Große Kreisstadt Dinkelsbühl im westlichen Mittelfranken ist nach eigenen Angaben die erste Kommune in Bayern, die in Folge der Coronakrise Kurzarbeit für fast ein Drittel ihrer Beschäftigten anordnet.

„Dinkelsbühl, mit der ‘schönsten Altstadt Deutschlands (FOCUS)’, ist stark touristisch geprägt, sodass die derzeitige Krise die Stadt sehr trifft“, heißt es in einer Pressemitteilung. Hinzu kämen hohe Ausfälle im Theaterbereich und bei den Gewerbesteuereinnahmen.

Die Stadt Dinkelsbühl sei, wie andere Kommunen auch, in einigen Bereichen direkt oder indirekt von den anlässlich der Corona-Pandemie ergriffenen staatlichen Maßnahmen betroffen. Die Stadt nennt in diesem Zusammenhang insbesondere das Landestheater, den Touristik Service mit Tourist-Info sowie Hallenbad, Sauna und Freibad. Auch die Stadtbücherei, die Jugendpflege sowie einige Hausmeister und Reinigungskräfte könnten derzeit nicht oder nur in ganz geringem Umfang beschäftigt werden.

Die Dauer der Kurzarbeit hänge maßgeblich von den staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab.

© Schwäbische Post 24.04.2020 21:12
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