Querpass

Nase und Mund perfekt bedeckt

  • über neue Sportartikel in der Corona-Krise Manuela Harant Foto: Volkmar Könneke
Wer sich momentan auf den gängigen Internetseiten der Sportverbände über den aktuellen Stand des Leistungs- und Breitensports in der Corona-Krise informiert, kommt an einem kaum herum: Werbung für sportliche Atemschutzmasken. Obwohl noch keine Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase bei der Bewegung an der frischen Luft besteht, haben sich die Sportartikelhersteller für etwaige Entscheidungen gerüstet und bieten schon vor der Öffnung des Mannschafts- und Breitensports eine breite Palette zur perfekten Atem-Abschottung an. So gibt es den „Topseller“, eine recht einfache, aber ergonomisch anmutende Onesize-Maske im 3er-Pack für unter 30 Euro, aber auch das Premium-Modell mit „metallischem Hochleistungsfiltergewebe“ für 125 Euro. Während das Billigprodukt von einem Textilhersteller stammt, kommt die Luxusvariante von einem Fitness-Spezialisten, der seine Maske für Pollen-Allergiker aufgerüstet hat.

Ersterer macht derweil keinen Hehl daraus, dass die Tugend aus der Not geboren wurde: „Wir haben in dieser aktuell herausfordernden Zeit zusammen mit einem unserer Zulieferer eine Maske entwickelt, die uns in den kommenden Wochen und Monaten helfen kann.“ Helfen zu überleben und helfen, vielleicht bald auch einen Weg zurück zum Kontaktsport zu finden. Denn für Athleten aus Leidenschaft ist klar: Lieber Bewegung mit Maske als gar keine. Die Sportartikel-Industrie würde es freuen.
© Südwest Presse 06.05.2020 07:45
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