Hoffnung für den Karlsruher SC

Den perfekten Abschluss einer womöglich wegweisenden Woche ließ sich der Karlsruher SC auch nicht von der Geisterkulisse trüben. Nach dem 2:0 gegen den SV Darmstadt 98 winkte Verteidiger Damian Roßbach spaßeshalber sogar noch den verwaisten Fanblöcken des Wildparkstadions zu. Der erste Heimsieg seit Ende November bildete den krönenden Abschluss von zuletzt turbulenten Tagen beim abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten.

Am Donnerstag war Präsident Ingo Wellenreuther nach einem Jahrzehnt an der Spitze des Vereins zurückgetreten, am Freitag durfte Geschäftsführer Michael Becker vor über 2000 Mitgliedern online eine Entschuldung des Klubs um 20 Millionen Euro verkünden. Und nach der vorerst abgewendeten Insolvenz dürfen die Badener nun auch sportlich erst einmal aufatmen. Die Mannschaft von Trainer Christian Eichner agierte deutlich strukturierter und selbstsicherer als noch in den letzten Partien. Philipp Hoffmann brachte den KSC mit seinem zwölften Saisontreffer in Führung, der quirlige Marvin Wanitzek krönte den Neustart mit einem Last-Minute-Treffer. dpa
© Südwest Presse 18.05.2020 07:45
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