Erster Gottesdienst nach dem Lockdown im Essinger Schlosspark sehr gut besucht

Glaube Bei herrlichen Wetter feierte Pfarrer Dr. Torsten Krannich am vergangenen Sonntag den ersten Gottesdienst im Essinger Schlosspark – nach acht Wochen Lockdown. Wie könnte es auch anders sein, der Theologe stellte das Gebet sowie die Corona-Krise, den persönlichen Kontakt unter den Menschen, die Gemeinschaft und das Social Distancing in den Mittelpunkt seiner Predigt am Sonntag „Rogate“ – lateinisch „beten“. „Mir selbst haben in den vergangenen Monaten die Psalmen geholfen“, sagte Pfarrer Krannich. In den Liedern des Alten Testaments, werde so viel deutlich von der undistanzierten, unmittelbaren Rede zu Gott, im Trost, im Dank und vor allem in der Klage. Der Geistliche zitierte den vierten Psalm und betonte, dass das Gebet direkt sein solle, nicht „verschwurbelt“. Da könne man das Vatterunser beten, „der Herr sei mein Hirte“ oder man auch ganz direkt um Essen für den Tag bitten und um Beistand in der Krise. „Not lehrt Beten, hoffentlich lehrt Not auch vertrauen“, so der Pfarrer. Musikalisch hat der Essinger Posauenchor die Feier umrahmt. aki/Foto: opo

© Schwäbische Post 18.05.2020 11:10
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