Exporte sinken stark

Geschäft mit Italien, Frankreich und Spanien bricht ein.
Die Corona-Krise bremst das Exportgeschäft deutscher Maschinenbauer. Die Ausfuhren sanken im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,6 Prozent auf 41,9 Mrd. EUR, teilt der Branchenverband VDMA mit. Ein deutliches Minus von 11 Prozent gab es im März, als sich die Pandemie in Europa ausbreitete.

In den ersten drei Monaten lagen die Ausfuhren in die Mitgliedstaaten der EU um 8,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das Geschäft mit den vom Coronavirus stark gebeutelten Ländern wie Frankreich (minus 14,8 Prozent), Italien (minus 16,1) und Spanien (minus 13,9) brach ein. Knapp 15 Prozent der deutschen Maschinenexporte gehen in diese drei Länder. Im Umgang mit China und den USA sieht die Industrie Entspannung im Hinblick auf China. Im Gegenzug habe sich das zunächst positive Bild in den USA deutlich eingetrübt. dpa
© Südwest Presse 19.05.2020 07:45
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