„Hexe“ wird nicht bestraft

Gericht findet keinen Schuldigen für Unfall bei Umzug.
Das Landgericht Heilbronn hat das Verfahren wegen des Unfalls mit einem „Hexenkessel“ bei einem Narrenumzug in Eppingen eingestellt. Ein strafbares Verhalten des Angeklagten war nicht festzustellen. Nach Angaben des Anwaltes Manfred Zipper muss der 34-Jährige eine Geldauflage von 6000 Euro zahlen, er ist damit nicht vorbestraft. Das Amtsgericht wollte ihn mit 6600 Euro bestrafen.

Eine damals 18-jährige Zuschauerin war im Februar 2018 schwer verletzt worden, als sie über einen Bottich mit kochendem Wasser gehalten wurde und dabei in die brodelnde Brühe geriet. Wer daran Schuld hat, ist völlig unklar, zumal die Mitglieder der verdächtigten Narrengruppe maskiert waren. Das Opfer bekam bereits Schmerzensgeld in Höhe von 50 000 Euro. hgf
© Südwest Presse 26.05.2020 07:45
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