Vergleiche mit Klägern

Chemiekonzern will laut Medienbericht in USA 9,2 Mrd. EUR bezahlen.
Der Chemiekonzern Bayer hat sich im Streit um Glyphosat mit 50 000 bis 85 000 der 125 000 Kläger in den USA geeinigt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Vereinbarungen müssten noch unterzeichnet werden. Ein Bayer-Sprecher bestätigte nur „Fortschritte“. Der Kurs der Bayer-Aktie stieg dennoch um 5 Prozent.

Die Entschädigungen reichen Bloomberg zufolge von einigen tausend bis zu einigen Millionen Dollar pro Fall. Bayer werde der Vergleich rund 9,2 Mrd. EUR kosten.

Bayer hatte 2018 den US-Konzern Monsanto übernommen, den Hersteller glyphosathaltiger Mittel. Die Kläger in den USA machen diese Mittel für ihre Krebserkrankungen verantwortlich. Nach ersten Gerichtsentscheidungen hat ein Mediationsverfahren begonnen, in dem ein Vergleich ausgelotet werden soll. Bayer erwartet, dass noch mehr Menschen klagen werden. dpa
© Südwest Presse 26.05.2020 07:45
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