Leute im Blick

Leute im Blick

  • Natalia Wörner ruft mit anderen Prominenten eine Initiative gegen häusliche Gewalt ins Leben. Foto: Georg Wendt/dpa
  • Hannes Jaenicke engagiert sich seit vielen Jahren für den Naturschutz. Foto: Sven Hoppe/dpa
  • Die Schauspielerin Maria Furtwängler fordert von Medien in Deutschland mehr Entschlossenheit, Frauen als Expertinnen in ihrer Berichterstattung zu integrieren. Foto: Swen Pförtner/dpa
Hannes Jaenicke Der Schauspieler und Naturschützer Hannes Jaenicke (60) rät davon ab, Lachs zu essen. „Mein Rat wäre: Lachs gar nicht mehr essen. Auch nicht Bio“, sagt er. Wildlachs aus dem offenen Meer sei total überfischt. Und der Zuchtlachs komme aus einer Farm, „die in den Fjord oder ins Meer gebaut wurde und das Ökosystem dort zum Kollabieren bringt“, erklärt er.

Maria Furtwängler Die Schauspielerin (53) fordert von Medien, mehr Frauen als Expertinnen in ihre Berichterstattung zu integrieren. Es gebe immer noch ein Ungleichgewicht zwischen Frauen und Männern, was sich in der Corona-Krise einmal mehr zeige. „Es ist ein Signal, das von Medien ausgeht, sie sind Multiplikatoren. Sie setzen den Rahmen für das, was sich eine Gesellschaft vorstellen kann.“

Natalia Wörner Nach Ansicht der Schauspielerin (52) wird über häusliche Gewalt zu oft geschwiegen. „Es ist leider immer noch ein Tabuthema, jede dritte Frau ist von häuslicher Gewalt betroffen. Und niemand redet mit einer Selbstverständlichkeit darüber.“ Die Angst und die Scham seien zu groß. Gemeinsam mit anderen Prominenten – etwa dem Schauspieler Jan Josef Liefers, der Sportlerin Kristina Vogel und dem Designer Guido Maria Kretschmer – hat Wörner die Kampagne #sicherheim ins Leben gerufen. Mit Plakaten und einem TV-Spot soll sie Aufmerksamkeit für Probleme zu Hause schaffen.
© Südwest Presse 29.05.2020 07:45
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