Vertrauen hilft in der Pandemie

Zu „Die Religionen wanken“:

Wie kann Gott das alles zulassen? So fragen Menschen vermehrt, seit die Corona-Pandemie alles im Griff zu haben scheint. Theodizee, können wir Gott rechtfertigen? Das steht uns nicht zu.

Die Bibel nennt als Grund allen Unheils die Trennung des Menschen von Gott durch die Sünde (1. Mose 3). Verführt durch die Schlange (Diabolos) geriet die Menschheit in eine feindliche Gegensätzlichkeit zum Schöpfer. „Durch die Sünde Adams ist der Tod in die Welt gekommen; - doch durch die Gerechtigkeit des Christus wurde die Rettung für uns möglich.“ (Römer 5,18). Wozu brauchen wir Rettung?

Der Niedergang ist schrecklich! Die Zusammenhänge sprengen unser Fassungsvermögen. Aber Gott lässt uns nicht im Stich: Aus Liebe opferte er seinen Sohn, damit wir gerettet werden können (Johannes 3,16; Galater 4,4). Ein Geschehen, das wohl die für uns unsichtbare „Oppositionswelt“ mit einbezieht.

Obwohl das alles nicht in unser „moderates Denkgefüge“ passen will, gilt: Wer Jesus annimmt, ihm vertraut, sich von ihm helfen lässt, erhält Vergebung der Sünden und das ewige Leben.

© Schwäbische Post 01.06.2020 19:55
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Sehr geehrter Herr Döbele,

Sie sagen: "Die Religionen wanken". Ja - viele tun das. Einige Religionen wanken nicht und senden Kraft und Mut für die Gläubigen aus, diese Krise zu überstehen. IHRE Religion wankt also und Sie senden hier eine christliche Erklärung an uns, daß diese Pandemie entstanden ist durch: "die Trennung des Menschen von Gott durch die Sünde" und für alle Schwerkranken durch Corona und allen Angehörigen von Verstorbenen durch Conora geben Sie mit: "Wer Jesus annimmt, ihm vertraut, sich von ihm helfen lässt, erhält Vergebung der Sünden und das ewige Leben". Herr Döbele: Wir wollen kein ewiges Leben, wir wollen überleben und gesund bleiben um uns am Leben zu erfreuen.

Die verheerendste Pandemie war 1346-1353. Es gab 25 Mio. Todesopfer. Man schob sie auf das Problem des Rattenvorkommens und der Übertragung durch diese Tiere. Aber: Die Kirche nutzte das. Die Verstorbenen waren Sünder, die überlebenden Sünder christianisierte man. Deshalb war damals die Christianisierung schon in vollem Gange und es ging um "den Kampf um den rechten Glauben". Das mußte Jesus sein. Die Juden vor allem hatten damals ein Problem. Alles sollte Christianisiert werden.

Herr Döbele, ich kann nur für mich sprechen: Ich bin kein Sünder (außer ein paar Kleinigkeiten), ich will nicht das ewige Leben (sondern jetzt leben) und ich wollte NIE, daß sich ein Sohn für mich opfert und getötet wird.

Der Satz, den Sie erklären:(Römer 5.18): WOZU BRAUCHEN WIR RETTUNG kann ich nicht nachvollziehen.

Wir brauchen Rettung. Ich spreche jetzt von mir: Aber nicht von Ihrem Jesus, der mich ins ewige Leben führen will, sondern von den Virologen, unseren Ärzten, unserem Gesundheitssystem und wir können uns, nebenbei, gute, positive Gedanken machen...um sie alle zu unterstützen. Deshalb bete ICH heute nicht für das ewige Leben, sondern für die Gesundheit der Menschen in der Welt.

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