Kundgebung: „Hände weg von der Trasse“

Demo Bürgerinitiative macht mobil gegen eine offizielle Öffnung der Schätteretrasse für Radfahrer.

Aalen-Unterkochen. Die Bürgerinitiative „Hände weg von der Schätteretrasse“ lädt ein zu einer Kundgebung unter dem Titel „Der Fußweg Schätteretrasse in unzerstörter Natur soll bleiben – Radweg auf alternativen Routen!“

Die Veranstaltung ist am Sonntag, 21. Juni, um 14.30 Uhr beim Wanderparkplatz Kellersteige Unterkochen (unterhalb Naturfreundehaus). Die Bürgerinitiative will die Gäste informieren über den Stand der Planungen für die Radroute, außerdem, warum ihrer Ansicht nach selten gewordene Tiere und Pflanzen durch den Radweg bedroht werden.

Bestehende und neue Alternativen für Radfahrer, die die Bürgerinitiative fordert, sollen vorgestellt werden. Außerdem Thema: Die veranschlagten Kosten für das Radrouten-Projekt und die Eingriffe in Schutzgebiete.

Spaziergänger und Wanderer sind herzlich eingeladen. „Denn der Wanderweg und die Natur stehen auf dem Spiel“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative.

© Schwäbische Post 15.06.2020 22:10
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Kommentare

Häberle & Pfleiderer

Dürfen auch Radler, die dabei ihr Fahrrad schieben mit dabei sein? 

Dann könntet ihr mit mir und hoffentlich auch weiteren rechnen ... 

Es gibt bestimmt sehr viele Radler,

welche Verständnis und Achtung für die Erhaltung und Pflege der Natur haben ....

NMA

Ich freue mich schon auf die Veranstaltung am Sonntag.

Dieses Thema geht uns alle an und ist aus meiner Sicht von großer Bedeutung.

Es wird sicher zur Sprache kommen, wie und durch was seltene Tiere und Pflanzen durch den Radweg bedroht wären, die Benutzung der Trasse durch Fußgänger und Hundehalter aber kein Problem ist.

Es werden sicher auch die Kosten die durch die Öffnung der Trasse entstehen mit den Kosten die durch die Ertüchtigung der „Alternativen“ Strecken entstehen würden verglichen und dargestellt, warum nur an der Schättretrasse die Natur und dort auch nur durch Radfahrer beeinträchtigt wird.


Dabei wird bestimmt auch aufgezeigt, welche alternativen Strecken ganzjährig befahrbar sind, ein gleichmäßiges Gefälle haben und somit auch für normale Radfahrer geeignet, sicher und Familientauglich sind.

Auch warum der Wanderweg und die Natur auf dem Spiel stehen, wenn Radfahrer lautlos und Emissionsfrei den Weg benutzen wird sicher erläutert werden.

Diese Fragen sollten beantwortet werden können, ansonsten würde klar werden, dass es weder um die Natur noch um Kosten geht. Wären diese Themen relevant, wäre die Trasse schon lange geöffnet.

Nutzen Sie bitte diese Gelegenheit und fragen Sie nach!!!!

Heribert Andres

H. Andres

Schön wären auch Bilder zum Beispiel früh um 08.00 Uhr um die Bedeutung der Trasse für die vielen Fuß- und Spaziergänger noch einmal deutlich zu zeigen. Die dauerhafte Sperrung der Schätteretrasse für Radfahrer ist meiner Meinung nach ein Schildbürgerstreich erster Sorte.

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