Auf diesen Plätzen geht's um was

In der ersten und zweiten Bundesliga sind vor dem letzten Spieltag noch nicht alle Entscheidungen gefallen.
Klar, Bayern München ist Meister. Und der SC Paderborn ist bereits abgestiegen. Doch einige Entscheidungen in der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga fallen erst am 34. und letzten Spieltag. Der Überblick:

Champions League: Wer schafft es nach Bayern München und Vizemeister Borussia Dortmund noch in die Champions League? RB Leipzig steht aufgrund der Tordifferenz fast sicher als dritter Teilnehmer fest, dahinter liefern sich Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen ein enges Rennen um die begehrten Millionen. Gladbach hat es nach dem Sieg in Paderborn wieder in der eigenen Hand, weil Leverkusen bei der Hertha patzte. Gegen Berlin nächste Woche würde Gladbach zu Hause wohl schon ein Unentschieden für die Königsklasse reichen.

Europa League: Sicher ist, dass der VfL Wolfsburg und die TSG Hoffenheim in die Europa League einziehen werden. Aber wer schafft es auf Platz sechs, der zur direkten Teilnahme an der Gruppenphase berechtigt? Der Siebte muss noch in die Qualifikation. Die Wölfe sind punktgleich mit Hoffenheim und haben die deutlich bessere Tordifferenz – müssen aber am letzten Spieltag gegen Bayern ran. Hoffenheim reist zum BVB, auch nicht viel einfacher.

Abstieg: Fortuna Düsseldorf oder Werder Bremen – einer muss nächste Woche nach Paderborn ebenfalls den bitteren Gang in die 2. Liga antreten. In diesem Thriller besitzt Düsseldorf die deutlich besseren Karten für die Relegation. Mit einem Sieg würde sich die Fortuna die Chance auf den Klassenerhalt sicher wahren, auch ein Unentschieden könnte reichen – wenn Bremen nicht mit vier Toren Unterschied gegen den 1. FC Köln gewinnt. Für Werder ist die Lage klar: Alles andere als ein Sieg hilft nicht mehr, um den ersten Abstieg seit 40 Jahren zu verhindern.

2. Bundesliga : Dem VfB Stuttgart ist die Rückkehr in die Bundesliga kaum mehr zu nehmen. Um Relegationsplatz drei kämpfen der 1. FC Heidenheim, der am Sonntag bei der schon als Aufsteiger feststehende Arminia Bielefeld ran muss, und der einen Punkt dahinter liegende Hamburger SV, der den SV Sandhausen erwartet. Im Tabellenkeller können Dynamo Dresden (trotz des 1:0 in Sandhausen) und der SV Wehen Wiesbaden den Abstieg kaum noch abwenden. Der 1. FC Nürnberg (bei Holstein Kiel) und der Karlsruher SC (ausgerechnet bei Nürnbergs großem Rivalen SpVgg Greuther Fürth) liefern sich ein Fernduell gegen Relegationsplatz 16. sid/eb
© Südwest Presse 22.06.2020 07:45
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