Stellenabbau befürchtet

Die IG Metall fordert konjunkturelle Impulse der Politik.
Die IG Metall sieht wegen den Folgen der Corona-Pandemie „Hunderttausende Stellen“ bedroht und fordert ein Gegensteuern der Politik. Allein aufgrund von Insolvenzen seien „150 000 Arbeitsplätze akut bedroht, wenn nicht schnell sichtbar konjunkturelle Impulse gesetzt werden“, sagte Gewerkschaftschef Jörg Hofmann.

Die Metall- und Elektroindustrie sowie der Stahl befanden sich noch im Abwärtsstrudel. „In Branchen wie dem Maschinen- und dem Anlagenbau schlagen die Auftragseinbrüche erst jetzt richtig durch“, sagte Hofmann. „Über 20 Prozent der Betriebe haben erst im Mai oder Juni mit Kurzarbeit begonnen.“ Er kritisierte, dass nur rund ein Viertel des 130 Mrd. EUR schweren Hilfsprogramms der Bundesregierung auf die kurzfristige Belebung der Konjunktur ziele. Offen sei auch der Nutzen der Mehrwertsteuersenkung. dpa
© Südwest Presse 22.06.2020 07:45
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