Kein wildes Parken mehr am Waldrand

Tourismus Wie in Hülen unzulässiges Parken verhindert werden soll.

  • Das Problem: Viele Autofahrer halten sich nicht an das Verbotsschild, fahren weiter, um dann irgendwo „wild“ zu parken. Foto: we

Lauchheim-Hülern. Da gibt es vor Hülen schon einen Wanderparkplatz und doch stellen manche ihre Fahrzeuge auf verbotenes Terrain. Dabei ist es nur ein kurzes Stück vom Ortsanfang bis hinüber ans östliche Waldeck im Gewann „Geisel“. „Dort, wo ein land- und forstwirtschaftlicher Weg beginnt, haben private Fahrzeuge nichts verloren“, meinen die Hülener Ortschaftsräte.

Deshalb hat sich jetzt auch die Vorstandschaft der Flurneuordnung mit einem Antrag auf Abhilfe an den Ortschaftsrat in Hülen gewandt. Das Platzieren von Findlingen in einer Einbuchtung habe sich nicht bewährt. Denn trotz ihres großen Gewichts seien die meisten davon inzwischen abhandengekommen.

Mit Findlingen gegen Parker

Nun möchte man die Stellen mit Erde auffüllen und begrünen. Und weil es in Hülen mehr als genug Findlinge gibt, sollen diese am Waldeck selbst vor wildem Parken abhalten.

Die Hülener Ortschaftsräte hoffen nun, dass die Maßnahmen greifen und die betreffenden Autofahrer ihr Fahrzeug künftig doch am Wanderparkplatz abstellen.

© Schwäbische Post 22.06.2020 21:29
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