Hintergründe zur „Night of Light“

Die „Night of Light“ wurde von Sandra Beckmann aus Castrop-Rauxel und Tom Koperek aus Essen ins Leben gerufen. Beide stammen aus der Veranstaltungsbranche und sehen diese stark bedroht. Daher riefen sie betroffene Unternehmen aus ganz Deutschland dazu auf, in der Nacht von Montag auf Dienstag verschiedenste Orte in Rot zu beleuchten. Die Farbe symbolisiert unter anderem die „Alarmstufe Rot“. Die Veranstaltungswirtschaft sei mit allen Beteiligten einer der größten Sektoren der deutschen Wirtschaft. Die Initiatoren kritisieren, dass die derzeitigen Hilfsprogramme sich im Wesentlichen auf Kreditprogramme beschränken. Erklärtes Ziel der „Night of Life“ sind ein Branchendialog mit der Politik und die Erarbeitung eines nachhaltigen Weges aus der Krise. Laut den Initiatoren seien einem ersten Aufruf zur Teilnahme binnen sieben Tagen über 1500 Unternehmen gefolgt.
In Aalen erleuchtet wurden unter anderem auch das „Fenster zur Kunst“ des Aalener Künstlerkollektivs in der Reichsstädter Straße sowie ein weiteres „Fenster zur Kunst“ neben dem Café Dannenmann. Auch der Gasthof zur Rose und das Frapé gaben ihre Teilnahme bekannt.

© Schwäbische Post 22.06.2020 23:17
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