Lesermeinung

Zu den täglichen Diskussionen um political correctness:

Die täglichen Nachrichten, Berichte und Kommentare lassen nur einen Gedanken zu, wir Deutschen sind entweder übergeschnappt oder irre. Haben wir keine anderen Probleme, als ständig in unserer Vergangenheit nach hässlichen schwarzen Flecken zu suchen? Auch diese gehören zu unserer Geschichte.

Ich stelle fest, ständig werden bei uns neue Themen aufgegriffen (...). Diesel, CO2, Umweltprobleme, durch das Gretele populär gemacht, Pandemie und nun der Rassismus. (...)

Wir sind inzwischen so weit, dass man sich jedes Wort überlegen muss, um nicht unangenehm aufzufallen. Wird nun unsere deutsche Sprache überarbeitet? Sarottischokolade, Mohrenkopf und Negerküsse hatte uns allen doch wunderbar geschmeckt, ohne dass dabei jemand rassistische Gedanken hatte. (...) Das Zigeunerschnitzel mundete uns ebenfalls sehr gut – ohne böse Gedanken. Man denkt darüber nach, das Wort Rasse aus der Sprache zu entfernen. Straßenschilder, Denkmäler, Namen von Gasthäusern, Apotheken und Wappen sollen geändert oder entfernt werden. Leben nun die Jäger gefährlich wegen dem Jägerbraten? Wie bezeichnet man künftig die verschiedenen Kaninchen, Hunde und Katzen, wenn es das Wort Rasse nicht mehr gibt? Die älteren Frauen wurden in Liedern bei uns als Nazisäue, Umweltsau betitelt, die Polizei als Bullenschweine. Es gab keinen Aufschrei von zig tausenden Demonstranten.

Nun will man die Polizei wegen eventuellen rassistischen Unterwanderungen überprüfen. Wer möchte sich denn gern in Berlin oder anderen Großstädten – neuerdings auch Stuttgart – als Polizist mit den dort herrschenden Clans auseinandersetzen? Unsere Polizisten im Ostalbkreis sind sehr freundlich und hilfsbereit, egal welche Nationalität. Dafür ein ganz großes Lob. Sind wir so weit, dass wir uns gegenseitig wie zu DDR-Zeiten bespitzeln oder werden wir ein zweites China durch eine Kulturrevolution? (...) Bitte werdet wieder normal oder sollen wir von wirklichen Problemen wie Kurzarbeit, Insolvenz und Arbeitslosigkeit durch solch einen Blödsinn abgelenkt werden? (...).

© Schwäbische Post 25.06.2020 11:46
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Kommentare

Lasttime

Hallo Frau Fuchs,

ich kann Ihnen in allem beipflichten.

Während wir uns Gedanken machen unsere Straßen umzubenennen um keinen Rassismusverdacht Deutschlands aufkommen zu lassen, während wir unsere Denkmäler abbauen und Namen von Gasthäusern umbenennen sollten, unsere Sprache "rassismusfrei" sein soll, in der wir das Wort "Rasse" , d.h. die Abstammung eines Menschen aus Italien, Afrika, England, woher auch immer abschaffen wollen, die Vornamen vielleicht auch noch geändert werden sollten: Von Hans in Charles und unsere Nachkommen mit deutschen Namen vielleicht nicht mehr getauft werden können...während die Randalierer in Stuttgart in bestimmten Medien nur als "'Alkoholisierte" eingestuft werden, sie aber in einem anderen Bericht einen Migrantenanteil von 48% aufweisen, passiert folgendes:

Bei uns lebende Migranten, vor allem aus der Türkei und arabischen Ländern (das zu Ihrem Thema: Political correctness) können sich folgendes erlauben, Zitate: "Kampfhunde", "ich renne vor den Bullen", "SCHÖNE GRÜSSE AN DIE SOKO BERLIN", "Ich hab den Großstadtsmog in meinem Blut", das Video, der Text ist immer noch erlaubt, wurde nicht gelöscht und ruft zum Widerstand mit Gewalt gegen unser westliches, demokratisches System auf. 

Lassen Sie sich den Text und unser wahres Rassismusproblem, Wort für Wort, zerfliessen: 

https://www.youtube.com/watch?v=r8dzrU2Zkao

Für mich sind viele der bei uns lebenden Migranten muslimischer Abstammung, in der 2. und 3. Generation nicht integrierungswillig und die wirklichen Rassisten: Gegen unser System, gegen unsere Politik, gegen unsere Rechtssprechung. Nicht WIR haben ein Rassismusproblem, sondern sie. Daran sollten unsere Politiker arbeiten und dieses Problem endlich erkennen.

Lasttime

Ein Nachtrag, Frau Fuchs:

zu "political correctness":

Herr Uhlig in seinem thread hat angeprangert, daß ich mit Nickname Kommentare abgebe. Auch Sie haben sich in einem ganz alten thread schon gewundert, daß Menschen Meinungen unter einem Nickname abgeben.

Es passt zu diesem Thema, der Gewalt, der Unfreiheit, der Zensur, der Bedrohung Andersdenkender. Deshalb für Sie, warum es zu meinem Nickname kam:

Die letzten 5 Jahre habe ich mich mit Leserbriefen eingemischt: Normal, gedruckt in der Schwäpo, mit meinem richtigen Namen, so gehört es sich, dafür steht man. Es passt zu diesem Thema: Es ging in meinen Leserbriefen sehr oft um die Asylpolitik, eine Gegenwehr gegen die Massenzuströmung von Asylbewerbern aus den Mahgreb-Staaten. Da ich im Telefonbuch, mit Festnetz, gelistet bin mußte ich Anrufe unter Unbekannt in der Nacht, Beschimpfungen auf meinem Anrufbeantworter aushalten. Ich hatte große Angst und war mit Tränengasspray unterwegs. Mein Name, meine Adresse waren gelistet. Wegen diesen Bedrohungen und Anrufen habe ich mich entschlossen keine Leserbriefe mehr unter meinem Namen zu schreiben. Denn: ICH HABE UND BEKOMME KEINEN SCHUTZ! Woran ich mich noch beteiligen konnte war: Meine Meinung unter einem Nickname zu Gehör zu bringen. Dies war nur in den Online-Kommentaren möglich, bei denen es nicht gefordert ist, sich personell, mit richtigem Namen, zu outen.  

Es passt zum Thema: Wenn dies ein Mensch nötig hat, aus Angst seinen richtigen Namen nicht nennen kann (damit er nicht von Andersdenkenden bedroht wird), wenn unsere Demokratie (die schon lange keine mehr ist) so aussieht: Dann ist unser angebliches Land der Freiheit am Ende und wird beherrscht von linken und muslimischen Kräften. Und Herr Uhlig, ein Lehrer für Sport und Englisch, mit christlichem Glauben, wundert sich....

Der Begriff "political correctness" bedeutet nichts anderes als mit seiner Meinung, seinen Äußerungen im Einklang mit den Politikern zu sein, die i.M. an der Macht sind. D.h. ICH darf keine Menschen anderer Rasse, anderer Hautfarbe beleidigen, verunglimpfen. ICH selbst darf aber von anderen Rassen (das Wort ist noch nicht verboten), beleidigt, verhöhnt, bedroht werden. Das ist absurd.

Wegen meiner Meinung zu verschiedenen Themen bin ich auch hier in die "rechte Ecke" als "Schwerverbrecher" gestellt worden , mußte mich immer wieder dagegen wehren, in unserem "freien" Land. In dem der Islamische Staat in Großstädten herrscht, Drogen-,Menschenhandel, Geldwäsche durch Deutsche mit islamischem, libanesischem, türkischem Migrationshintergrund vonstatten geht, diese Clans Groß- und in der Zwischenzeit auch Kleinstädte beherrschen?  

Ich werde nicht mehr weiterschreiben als: "Lasttime". Statt Leserbriefen, die veröffentlicht werden ein Online-Portal mit unzähligen, z.T. unverständlichen Lesermeinungen, jeder schreibt irgendetwas oder macht auf sich selbst, seinen Verein, sein Projekt, seinen Gott, marketingmäßig aufmerksam. Als Kommentator zur "Bespassung" der Leser, um alles ein bißchen aufzumischen, ohne ENTGELT, als freiwilliger Bespasser, worauf dann auch die Clicks Ü1000 steigen bin ich mir zu schade.

Und um Fragen von Usern auszuräumen: Ich bin auch noch WEIBLICH: Frau "Lasttime".

Halten Sie dann, liebe Frau Fuchs, als einzige Frau unter den Kommentatoren, weiterhin die Stellung!

Es hat sich so viel verändert! Jetzt ist für mich Endzeitstimmung. Es ist "Lasttime". 

Ventilator

Lasttime schrieb am 25.06.2020 um 15:51

Hallo Frau Fuchs,

ich kann Ihnen in allem beipflichten.

Während wir uns Gedanken machen unsere Straßen umzubenennen um keinen Rassismusverdacht Deutschlands aufkommen zu lassen, während wir unsere Denkmäler abbauen und Namen von Gasthäusern umbenennen sollten, unsere Sprache "rassismusfrei" sein soll, in der wir das Wort "Rasse" , d.h. die Abstammung eines Menschen aus Italien, Afrika, England, woher auch immer abschaffen wollen, die Vornamen vielleicht auch noch geändert werden sollten: Von Hans in Charles und unsere Nachkommen mit deutschen Namen vielleicht nicht mehr getauft werden können...während die Randalierer in Stuttgart in bestimmten Medien nur als "'Alkoholisierte" eingestuft werden, sie aber in einem anderen Bericht einen Migrantenanteil von 48% aufweisen, passiert folgendes:

Bei uns lebende Migranten, vor allem aus der Türkei und arabischen Ländern (das zu Ihrem Thema: Political correctness) können sich folgendes erlauben, Zitate: "Kampfhunde", "ich renne vor den Bullen", "SCHÖNE GRÜSSE AN DIE SOKO BERLIN", "Ich hab den Großstadtsmog in meinem Blut", das Video, der Text ist immer noch erlaubt, wurde nicht gelöscht und ruft zum Widerstand mit Gewalt gegen unser westliches, demokratisches System auf. 

Lassen Sie sich den Text und unser wahres Rassismusproblem, Wort für Wort, zerfliessen: 

https://www.youtube.com/watch?v=r8dzrU2Zkao

Für mich sind viele der bei uns lebenden Migranten muslimischer Abstammung, in der 2. und 3. Generation nicht integrierungswillig und die wirklichen Rassisten: Gegen unser System, gegen unsere Politik, gegen unsere Rechtssprechung. Nicht WIR haben ein Rassismusproblem, sondern sie. Daran sollten unsere Politiker arbeiten und dieses Problem endlich erkennen.

Es wird auf Dauer nicht gelingen Ochs und Esel in 1 Joch zu spannen,dazu sind sie im innern einfach zu unterschiedlich obwohl beide 4 Hufe haben.

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