Verdacht der Untreue

Bericht über weitere Ermittlungen gegen Ex-Vorstandschef.
Im Skandal um fehlende Milliarden beim Dax-Konzern Wirecard ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge nun auch wegen Untreueverdachts gegen Ex-Vorstandschef Markus Braun und weitere Manager. Dabei geht es um den Vorwurf, dass dreistellige Millionensummen von Wirecard-Konten an Firmen in Asien und auf Mauritius flossen. Außerdem gehen die Ermittler laut dem „SZ“-Bericht davon aus, dass die mutmaßlichen Manipulationen bei Wirecard spätestens 2014 begannen.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, sie könne den Bericht nicht bestätigen. Öffentlich gemacht hat die Staatsanwaltschaft bisher, dass unter anderem gegen Braun und den früheren im Wirecard-Vorstand für das Tagesgeschäft zuständigen Manager Jan Marsalek wegen Verdachts unrichtiger Angaben und Marktmanipulation ermittelt wird. dpa
© Südwest Presse 04.07.2020 07:45
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