Tesla und Curevac Hand in Hand

Der US-Autobauer arbeitet mit Tübinger Forschern an mobilen Impfstoff-Geräten.
Was zusammen gehört, findet zusammen. Bei Curevac aus Tübingen und Tesla aus San Carlos, Kalifornien, scheint dieser Spruch auf den ersten Blick nicht so recht zu passen. Was hat der seit neuestem wertvollste Autokonzern der Welt mit einem der innovativsten biopharmazeutischen Unternehmen der Welt zu tun?

So richtig weiß man das nicht. Was gesichert ist: Tesla baut mit seiner deutschen Maschinenbautochter Grohmann aus Prüm mobile Maschinen für Impfstoffe. Dies bestätigte Curevac gegenüber dieser Zeitung. Produziert werden sogenannte RNA-Drucker, die in Regionen zum Einsatz kommen, wo sie gebraucht werden. Die dreijährige „Partnerschaft“ umfasst 34 Millionen Dollar (30,2 Millionen Euro), begann im März 2019 und soll „ein großes Potenzial für die Entwicklung von Impfstoffen zum Schutz vor tödlichen Krankheitserregern“ bieten.

Tesla-Chef Elon Musk machte auf Twitter auf das „Nebenprojekt RNA-Minifabrik für Curevac und möglicherweise andere“ aufmerksam. Musk baut nicht nur Elektroautos, sondern auch Raketen, will den Mars besiedeln, finanziert Solarprojekte und plant Menschen in Röhren in rasenden Kabinen zu beförern. Möglicherweise ist der Tesla-Chef von der Tübinger Technologie schlicht begeistert. vt
© Südwest Presse 04.07.2020 07:45
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