Ferrari sucht immer noch Lösungen

Beim Training zum nächsten Grand Prix in Österreich fährt Sebastian Vettel erneut nur hinterher.
Ferrari findet keine Lösung: Sebastian Vettel droht beim zweiten Grand Prix von Österreich innerhalb weniger Tage das nächste bittere Wochenende. Im freien Training von Spielberg landete der Heppenheimer am Freitag mit einer allerdings nicht ganz repräsentativen Zeit nur auf dem 16. Platz, fast zwei Sekunden trennten ihn von der Spitze. Die nahm Red-Bull-Star Max Verstappen (Niederlande) ein, knapp dahinter lag Auftaktsieger Valtteri Bottas (Finnland) im Mercedes auf Rang zwei.

Weltmeister Lewis Hamilton (England) hatte Probleme mit seinem Silberpfeil und reihte sich erst auf Rang sechs ein, 0,6 Sekunden fehlten dem Engländer. Vettel lag indes so ungewöhnlich weit hinten, weil seine schnellste Runde wegen Überfahrens der Streckenbegrenzung gestrichen wurde – auch mit dieser Zeit wäre Vettel aber allenfalls im Mittelfeld gelandet, knapp hinter seinem Teamkollegen Charles Leclerc. Der Monegasse wurde mit einer Sekunde Rückstand auf Verstappen Neunter.

Bemerkenswert schnell waren erneut die Racing-Point-Boliden: Sergio Perez (Mexiko) und Lance Stroll (Kanada) landeten auf den Plätzen drei und vier vor Hamilton.

Teams wie Mercedes und Red Bull testeten neue Teile, nach der coronabedingten, langen Pause suchen die Rennställe noch nach dem richtigen Weg. sid
© Südwest Presse 11.07.2020 07:45
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