Den Ort nicht verschandeln

Zu den Bebauungsplänen am Salvator in Schwäbisch Gmünd:

Unser wunderbarer Salvator ist nun schon so viele hundert Jahre alt und etwas ganz besonderes. Das Herzstück unserer Stadt. Nun soll er zugebaut werden. Das dürfen wir nicht zulassen! Wenn der ehrenwerte Herr Feig so viel hält, wie er seinen Flex Fonds Anlegern versprochen hat, dann ist es um unser Kulturerbe schlecht bestellt. Er will vor allem eins: Eine Menge Geld verdienen. Lassen wir es nicht zu, dass er diesen besonderen Ort verschandelt. Eine besorgte Mitbürgerin.

© Schwäbische Post 24.07.2020 18:51
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Harald Seiz

derleguan schrieb am 26.07.2020 um 18:46

Wer zu den Untersuchungen wegen Betrugs der Flex Fons von Herrn Feig etwas genaueres wissen will, kann im Internet nachlesen,

z.B.

Flex Fonds – Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt wegen Untreue und Betrug

https://www.anwalt.de/rechtstipps/flex-fonds-staatsanwaltschaft-stuttgart-ermittelt-wegen-untreue-und-betrug_135216.html

Und zu OB Arnold fällt mir (frei nach Goethe) nur noch ein: Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist.

Warum machte die Stadt beim Salvator-Gelände nicht von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch?

Warum wird nicht Stadtplanung (unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunte) betrieben, bevor man zulässt, dass ein ins Zwielicht geratener Geschäftsmann sich ökologisch wertvolles Land unter den Nagel reißt?

Und wenn man schon (wieder einmal am Gemeinderat vorbei, der viel zu spät einbezogen wurde) zu der höchst fragwürdigen Entscheidung kommt, dass unterm Salvator gebaut werden soll: warum wird dann kein Investorenwettbewerb ausgeschrieben, bevor man (OB Arnold?) das Gelände dem Investor Feig zuschanzt?

Bevor einem Investor die Chance gegeben wird, sich durch ein Bauprojekt eine goldene Nase zu verdienen, sollten andere potentielle Investoren Gelegenheit bekommen, in einer Art Wettbewerb ihre viellecht besseren Ideen einzubringen. Ausschreibungen dienen schließlich  ja auch dazu, Korruption und Vetterleswirtschaft zu unterbinden. Es stellt sich die Frage, warum von OB Arnold ausgerechnet der (unter Betrugsverdacht stehende Herr Feig) als Investor bevorzugt wird.

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