Kirgistan Aktivist in Haft gestorben

Anwalt beklagt mangelnde Versorung seines kranken Mandanten
Der Menschenrechtsaktivist Asimdschon Askarow ist in Kirgistan im Gefängnis gestorben. „Das System hat ihn umgebracht“, sagte sein Anwalt. Der 69-Jährige war schwer krank, habe aber nicht die nötige Versorgung erhalten. Askarow war Leiter einer Menschenrechtsorganisation und hatte sich für die Belange der usbekischen Minderheit in Kirgistan eingesetzt. 2016 bewertete ein Menschrechtsausschuss der UN Askarows Haft als „willkürlich“. dpa
© Südwest Presse 27.07.2020 07:45
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