Bartholomäer Brandschutztreppe wird wohl umgestaltet

Architektur Seit Frühjahr 2019 ist die Bartholomäer Gemeindeverwaltung im sanierten Dorfhaus untergebracht. Wichtiger Teil dieser Sanierung war der Brandschutz. Dabei wurde außen eine Stahltreppe als zweiter baulicher Rettungsweg angebaut. Die Optik war umstritten, mancher sprach vom Bartholomäer „Löwenkäfig“. „Über Architektur lässt sich immer streiten“, sagte Stephan Wittmann beim Rundgang mit der Gmünder Tagespost im Herbst 2018. „Auf den ersten Blick sieht das schon massiv aus“, bestätigte Bürgermeister Thomas Kuhn. Die Brandschutzgesetze allerdings seien da kompromisslos. Wer einen Veranstaltungsraum für mehrere hundert Besucher im Obergeschoss des Dorf- und Rathauses wolle, der komme um eine solche Fluchttreppe nicht herum. Allerdings bestätigt Kuhn jetzt auf Anfrage, dass es hinsichtlich einer Neugestaltung der Treppe „Überlegungen“ gäbe. Ein konkretes Angebot will der Bürgermeister voraussichtlich im September dem Gemeinderat vorlegen. Text/Foto: dav

© Schwäbische Post 28.07.2020 17:09
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