Gmünds Milli Görüs und der Gmünder Gemeinderat

Gmünds Gemeinderat hat sich in einer nichtöffentlichen Sitzung mit Vertretern des Landesamtes für Verfassungsschutz ausgetauscht. Das Gespräch war ein Wunsch mehrerer Gmünder Stadträte. Sie wollten mit Vertretern der Behörde erörtern, ob der Gmünder Weg des Gesprächs und der Begegnung auch mit den konservativeren Gruppierungen islamischer Vereine richtig oder falsch ist. Die Vertreter des Verfassungsschutzes stellten den Stadträten die Gruppierungen vor, die in Gmünd präsent sind. Bei Milli Görüs sahen sie in Gmünd insgesamt kein Problem, empfahlen aber dennoch Achtsamkeit.
Insgesamt hatten sich die Vertreter des Verfassungsschutzes über die Anfrage aus Gmünd gewundert. Denn Gmünd werde als reibungslos wahrgenommen. Ob es einen Dialog auch mit konservativeren Kräften geben solle, bleibe eine ständige Frage der Abwägung. Aus dieser wollten die Vertreter des Verfassungsschutzes Stadt und Stadträte nicht entlassen. mil

© Schwäbische Post 07.08.2020 00:07
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