Zeiss-Konzern verkauft Technologie

Innovation Ein Konzern aus Schweden übernimmt Massenspektrometer- Technologie der Oberkochener Firma.

Oberkochen. Das Ionenfallen-Massenspektrometer „iTrap“ analysiert und überwacht chemische Prozesse in Vakuumkammern von Anlagen zur Herstellung von Halbleiterbauteilen. Nun hat Zeiss diese Technologie an den schwedischen Industriekonzern Atlas Copco verkauft. Die Firma will sie ihrerseits in das Tochterunternehmen Edwards integrieren, um Synergien mit dessen Vakuumtechnologie-Lösungen herzustellen, wie Zeiss mitteilt.

Edwards ist laut Zeiss weltweit führend auf diesem Gebiet und verfüge zudem über ein globales Applikations- und Vertriebsnetz mit Standorten, die sich in der Nähe aller wichtigen Kunden in den relevanten Märkten befinden. Durch den Verkauf profitiere die Innovation von besseren Möglichkeiten für den Markterfolg, die sich extern bieten, so der Konzern weiter.

Mit dem Verkauf des „iTrap“-Geschäfts werden alle Vermögenswerte inklusive Patente und Mitarbeiter mit Schlüsselfunktion an den Käufer übertragen, so Zeiss. Über den Kaufpreis sowie die Einzelheiten des Kaufvertrages habe die Firmen Stillschweigen vereinbart.

Atlas Copco ist ein schwedischer, international agierender Industriekonzern. Sitz des Unternehmens ist Nacka in der Nähe von Stockholm. Der Umsatz lag zuletzt bei rund zehn Milliarden Euro.

© Schwäbische Post 12.08.2020 11:36
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