Gewittersturm beschäftigt die Feuerwehr

Unwetter Extreme Blitze, sintflutartiger Niederschlag, gefährliche Windböen – mancherorts kam die eigentlich ersehnte Abkühlung mit krasser Wucht. Zum Beispiel bei Gaildorf, wo massiver Hagel die Straßen in Winterlandschaften verwandelte. 20 Zentimeter dick sei die Schicht gewesen, beschreibt Marius Bulling, der als Initiator und Fotograf der Agentur Ostalb-Network oft rund um die Uhr einsatzbereit ist. Auf dem Rückweg aus dem Gaildorfer-Gewitter-„Winter“ ist er dann den Gschwender Floriansjüngern begegnet, die auf der Kreisstraße in Richtung Fichtenberg kurz vor vier Uhr zu den Motorsägen greifen mussten. Eine gewaltige Schneise hatten die Gewitterböen dort in den Wald geschlagen, zwei Bäume waren auf die Fahrbahn gedonnert – kein Durchkommen mehr für niemanden. Also musste die Feuerwehr ran. Sie wurde um 3.30 Uhr alarmiert und hat mit neun Mann und einem Fahrzeug vor Ort die Straße wieder freigeräumt. Gut zweieinhalb Stunden dauerte der Einsatz mit Säge, Besen und Muskelkraft. aks/Foto: onw-images, Marius Bulling

© Schwäbische Post 12.08.2020 15:54
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