Radfahrer stürzt nach Unfall eine Böschung hinab und wird schwer verletzt

Die Feuerwehr musste den Mann bergen. 

  • Foto: onw-images/ Marius Bulling

Essingen-Lauterburg. Wie die Polizei mitteilt, kam es zu einem schweren Unfall in Essingen-Lauterburg. Nach ersten Erkenntnissen, kollidierte ein Autofahrer am Montagabend mit einem Radfahrer. Dabei stürzte der Radler eine Böschung hinunter und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. - Wie es zu dem Unfall kam berichtet die Polizei auf Anfrage kurz nach 22 Uhr. demnach fuhr der Autofahrer in Richtung Lauterburg und er touchierte den vor ihm fahrenden Radfahrer. Aus welchem Grund, sei bisher nicht bekannt. Der zog sich offenbar beim Sturz eine Wirbelverletzung zu.  

© Schwäbische Post 07.09.2020 20:21
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Kommentare

In my humble opinion

Philipp Scherer schrieb am 08.09.2020 um 08:37

... und der Fußgänger springt vor Schreck in den Graben. Keine Ahnung, wer auf diese hirnverbrannte Idee kam, dass Fußgänger links gehen sollen, aber das ist lebensgefährlich. ... Und helle Kleidung ist in solchen Fällen obligatorisch. 

Im Halbsatz stellen Sie selbst fest, was der Hintergrund der Vorgabe ist, außerorts am linken Streaßenrand dem Verkehr entgegen zu gehen - der Fußgänger kann, wenn er sich in Gefahr sieht, noch ( rechtzeitig ) in den Straßengraben springen und sich ( hoffentlich dadurch ) retten. Geht er hingegen rechts, wird er es erst am Aufprall bemerken, dass der Autofahrer ihn übersehen hat, er hat keine Chance mehr. Der Vor- bzw Nachteil der 5 km/h in bzw gegen Fahrtrichtung ist vernachlässigbar im Verhältnis zur Geschwindigkeit des Motorfahrzeugs.

Helle Kleidung ist eigentlich ein Muss, auch Reflektoren machen Sinn.

Ich erinnere mich heute noch mit Schrecken an die Situation vor Jahrzehnten, als ich nachts auf der Landstraße weitab von einer Ortschaft den dunkel gekleideten Menschen ( er fuhr auf Rollschuhen rechts in die gleiche Richtung ) nur an der Reflektion der Scheinwerfer am Metall der Rollschuhe erkennen konnte.  Zuerst hielt ich das Aufblitzen für die Augen einer Katze und weil nichts los war, bin ich schon zur Straßenmitte hin ausgewichen.

Philipp Scherer

Häberle & Pfleiderer schrieb am 07.09.2020 um 22:21

tgl. immer wieder zu erleben, wie Radler von Auto Fahrern ignoriert werden, gestern auf einer Tour, wurde mir 2 x bewusst die Vorfahrt genommen *** [...]

wer kontrolliert sowas schon ??? keine da, keiner Zuständig * man ist als Radler auf den Straßen für viele Autofahrer * Freiwild * traurig , aber war ***

Noch schlimmer ist es als Fußgänger auf Straßen außerorts ohne Gehweg, wie beispielsweise nach Röthardt. Auto kommt angeschossen, im letzten Moment taucht Gegenverkehr auf, Auto macht Vollbremsung am rechten Straßenrand – und der Fußgänger springt vor Schreck in den Graben. Keine Ahnung, wer auf diese hirnverbrannte Idee kam, dass Fußgänger links gehen sollen, aber das ist lebensgefährlich. Egal ob ich mein Fahrrad bergauf schieben muss oder als Spaziergänger: Ich habe mir angewöhnt, ganz rechts am Fahrbahnrand zu gehen, dann können mir andere Verkehrsteilnehmer ggf. noch im Schritttempo hinterher fahren. Das ist sicherer. Und helle Kleidung ist in solchen Fällen obligatorisch. 

Häberle & Pfleiderer

tgl. immer wieder zu erleben, wie Radler von Auto Fahrern ignoriert werden, gestern auf einer Tour, wurde mir 2 x bewusst die Vorfahrt genommen *** 

Seitenabstand beim Überholen zum Radler außerhalb Ortschaften, sollten mindestens 2 m, innerhalb Ortschaften  mindestens 1,5 m, leider für viele Autofahrer nicht von Bedeutung, da rauscht man mit 80 - 100 km/h am Radler mit 50 cm Seitenabstand vorbei und in vielen Fällen dann noch gleich eine Vollbremsung ** 

wer kontrolliert sowas schon ??? keine da, keiner Zuständig * man ist als Radler auf den Straßen für viele Autofahrer * Freiwild * traurig , aber war ***

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