Schulstart: Was die Polizei überprüft

Verkehr Am Montag beginnt das neue Schuljahr. Wie sich die Polizei für die Sicherheit der Schüler engagiert.

Aalen. Nach den Sommerferien beginnt in Baden-Württemberg am Montag wieder die Schule. Wie jedes Jahr birgt diese Zeit ein erhöhtes Gefahrenpotenzial für alle Verkehrsteilnehmer, warnt die Polizei. Besonders die jüngeren Schüler müssten erst wieder ein Gespür für den Straßenverkehr entwickeln. Auch Autofahrer werden durch den regen Fußgängerverkehr vor Herausforderungen gestellt. Hinzu kommt in diesem Jahr: Aufgrund des Schulabbruchs durch die Corona-Pandemie waren die Schüler länger nicht auf Schulwegen unterwegs und müssen deshalb erst wieder Routine im Straßenverkehr entwickeln.

Im Jahr 2019 hat das Polizeipräsidium Aalen einen Rückgang der Verkehrsunfälle auf Schulwegen verzeichnet. Von 58 Unfällen im Präsidiumsbereich im Jahr 2018 reduzierte sich die Zahl auf 52 Unfälle im Jahr 2019. Dabei wurden 51 Personen im Jahr 2019 (2018: 52) leicht verletzt, 11 (8) Personen wurden schwer verletzt.

Zu Beginn der Schulzeit gibt es jetzt wieder verstärkte Verkehrsüberwachungsmaßnahmen an Schulen und Schulwegen. Schwerpunkte der Kontrollen werden unter anderem sein:

  • Gurtanlege- und Kindersicherungspficht,
  • Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Schulwegen,
  • Park- oder Halteverbote auf Geh- und Radwegen, an Kreuzungen und unübersichtlichen Kurven
  • Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer
  • Technischer Zustand von Fahrrädern auf dem Weg zur Schule.
© Schwäbische Post 11.09.2020 15:44
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