Älbler ohne Mundart

Pandemie Warum der Schwäbische Albverein keine Mundart mit Musik veranstalten darf und was mit der Volkmarsberghütte ist.
  • Auf dem Volkmarsberg wird der erfolgreiche Kiosk-Betrieb ab dem 2. November bis Mitte März 2021 eingestellt. Archivfoto: ls

Oberkochen. Die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins wird doppelt hart getroffen. Im neuen Programm der Volkshochschule war die Veranstaltung angekündigt, jetzt hat das Präsidium des Schwäbischen Albvereins in Stuttgart einen Riegel vorgeschoben. Am 22. Oktober sollte der Bauerndichter Hugo Breitschmid in der Serie „Mundart und Musik“ in der Kolpingshütte auftreten.

Der Verband habe entschieden, dass bis Ende 2020 keine „Mundart und Musik-Abende mehr stattfinden dürfen“, teilte der Oberkochener Vertrauensmann Andreas Ludwig der SchwäPo mit. „Nach monatelanger Abstinenz hatten sich unsere Stammbesucher auf diesen Abend gefreut“, sagt Ludwig.

Auch auf dem Volkmarsberg wird dichtgemacht. Ludwig teilt in diesem Zusammenhang mit, dass der erfolgreiche Kiosk-Betrieb ab dem 2. November bis Mitte März 2021 wieder eingestellt werde. In der kalten Jahreszeit mache der Betrieb keinen Sinn. Auch eine Hüttenöffnung komme wegen der amtlichen Vorgaben nicht in Frage.

© Schwäbische Post 18.09.2020 15:58
1133 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.

Anmeldung zum E-Mail-Newsletter aus der Redaktion

Die wichtigsten und interessantesten Meldungen des aktuellen Tages aus der Redaktion direkt in Ihr E-Mail-Postfach – täglich und kostenlos jeden Abend.

Jetzt kostenlos anmelden

Aktuelle Meldungen direkt auf Ihr Handy