Spielzeiteröffnung am neuen „Kraftort“

Theater Der traditionelle Zug durch die Stadt endete in diesem Jahr am „KubAA“
  • Der Zug durch die Stadt endete am „KubAA“, wo Musikschule und Theater ihr neues Zuhause haben. Foto: Oliver Giers

Aalen. Alles anders in diesem Jahr. Da macht auch die Spielzeiteröffnung des Theaters der Stadt Aalen keine Ausnahme. Allerdings nicht nur, weil beim traditionellen Umzug durch die Stadt der vorgeschriebene Corona-Abstand zueinander, aber auch zur Bevölkerung eingehalten werde musste. Sondern auch, weil es dabei am Samstagvormittag über die Innenstadt und das Mercatura, immer mit einem Zwischenspiel des Saxofonquartetts der Musikschule Aalen unter der Leitung von Daniela Wahler, in Richtung neues Zuhause ging: zum Kulturbahnhof – kurz „KubAA“ auf dem Stadtoval.

Einen neuen „Kraftort“ für die Stadt, wie Theaterintendant Tonio Kleinknecht den „KubAA“ in der Zukunft sieht. Habe sich das Theater früher oft gegen das „System“ gewandt, habe es heute mehr die Aufgabe für den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu sorgen. Auch, weil die Demokratie angegriffen werde. Man sei schon mittendrin in der Vernetzung von Theater, Musikschule und Kino im Kulturbahnhof, so Kleinknecht weiter. Passgenau dazu spielte das Quartett: „Jetzt tanzen alle Puppen.“

© Schwäbische Post 19.09.2020 17:58
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