Lesermeinung

Zum Erntedanktag:

Ja ich bin sehr dankbar für unsere Bauern, die für mein tägliches Brot sorgen. Nur sehe ich mit Sorge auf der Bauern täglich Brot. Kaum einzuhaltende Verordnungen, Vorschriften, Diktat der Naturschützer, Wölfe die Nutztiere beim lebendigen Leib auffressen, Tierseuchen mit nachfolgenden Restriktionen die das sichere Aus der Tierhaltung bedeuten.

Landwirtschaft funktioniert nicht ohne Tierhaltung. Die Politik und Teile der Bevölkerung fordern das Ende geradezu heraus. Essen? Kein Problem – kommt aus dem Ausland, mit allen Mitteln behandelte Äpfel aus Neuseeland, Kartoffeln aus Ägypten (dort gibt es immer noch Hunger), gentechnisch verseuchtes Rindfleisch aus Südamerika, egal wenn dort deswegen ganze Urwälder brennen usw.

Das ist eine fatale Entwicklung, denn ein Volk, das nichts zu beißen hat, lässt sich nicht regieren, es wird erpressbar (Weizen gegen Waffen) und gesunde Ernährung wird unbezahlbar. Unglaublich das die verantwortlichen Großkopfeten die Ernährungssicherung der Bevölkerung und damit die Unabhängigkeit des Staates einfach so aufgeben. Das Volk müsste den Bauern die Füße küssen und äußerst dankbar sein für die von den Bauern produzierten Rohstoffe für die Mittel zum Leben. Das wäre für mich gelebter Erntedank!

© Schwäbische Post 20.09.2020 20:34
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Kommentare

HerrKa

Meine liebe Frau Regele,

zum Thema Wölfe.

Es ist natürlich böse, wenn diese ihren Fang bei lebendigem Leib auffressen und nicht gesotten, gebraten, gegrillt wie unsereins.

Da fallen mir die Berichte in der letzten Zeit über Tötungen in den Schlachthöfen ein.

tsh

Füße küssen? Nein! Faire Preise für gute Produkte zahlen? Das mache ich gerne! Leider wohl zu wenige aus dem so oft im Leserbrief beschworenen "Volk". Ansonsten kann ich Frau Regele in manchen / weiten Teilen zustimmen. Allerdings ist Ägypten nun nicht unbedingt für hungernde Menschen bekannt. Sicher gibt es dort welche, ebenso wie bei uns.

In der Aufzählung fehlt allerdings auch, welche Überschüsse WIR in Deutschland produzieren und exportieren. Ob es nun Schweinefleisch für China oder Milchprodukte für die halbe Welt sind, die dabei mit "produzierte" Gülle fällt bei uns an und verseucht unsere Felder. Auch das machen manche "Landwirte" bzw. Agrarfabriken. Von den Hühner-KZs mal abgesehen, deren medikamentenverseuchte "Chicken Nuggets" oder hippe Hähnchenbrust (schön mager auf dem Fitness-Salat) hierzulande gerne auf den Teller kommen und die "Schlachtabfälle" (Innereien, Flügel,... - was der Deutsche halt nicht so mag) gleichzeitig billigst nach Afrika verschifft wird und dort bäuerliche Existenzen vernichtet.

=> es ist komplexer als "gute deutsche Landwirtschaft" gegen das "böse Ausland".

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