Mehrere Unfälle auf A7 sorgen am Montagvormittag für Staus

Die Unfallstellen sind wieder geräumt 

  • Foto: Markus Brandhuber
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Auf der A7 kommt es am Montagvormittag zu großen Behinderungen. Schuld waren mehrere Unfälle in beiden Richtungen. Zum einen kam es Richtung Füssen/Reutte zwischen Niederstotzingen und Kreuz Ulm/Elchingen zu einem schweren Unfall auf allen Fahrstreifen. Dort staute es sich auf bis zu 12 Kilometer länge. Was dort passierte: Gegen 9 Uhr fuhren ein Laster und ein Audi an der Anschlussstelle Langenau in Richtung Ulm auf die Autobahn. Kurz nachdem beide auf der rechten Spur waren, zog die 72-Jährige mit dem Audi nach links, um den Laster zu überholen. Dabei muss sie laut Polizeiangaben einen nachfolgenden Autofahrer übersehen haben. Der 28-Jährige fuhr auf ihren Audi auf und schob diesen in die Mittelleitplanke. Von dort wurde das Fahrzeug direkt vor den Lastwagen abgewiesen und prallte dann noch mehrmals gegen die rechte Planke. Der 28-Jährige und die 72-Jährige erlitten nach ersten Erkenntnissen schwere Verletzungen. Der 79-jährige Beifahrer im Audi eher leichte. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Verletzten. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Verkehrspolizei aus Heidenheim ermittelt jetzt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden dürfte insgesamt rund 65.000 Euro betragen.

Außerdem meldete die Straßenverkehrszentrale BW, dass auf der A7 Richtung Ulm zwischen Ellwangen und Aalen/Westhausen der rechte Fahrstreifen nicht befahrbar war. Dort hat sich ebebnso ein langer Stau gebildet.

Ein weiterer Unfall wurde auch Ulm Richtung Würzburg gemeldet. Zwischen Heidenheim und Raststätte Lonetal West kam es zu einem Unfall im Baustellenbereich. Gegen 9.45 Uhr fuhr eine 53jährige Volvo-Fahrerin bei Lonetal in Richtung Würzburg auf die Autobahn, missachtete laut Polizeiangaben die Stoppstelle und prallte gegen einen Sattelzug. Dessen 24-jähriger Fahrer wich nach links aus und kollidierte dabei mit einem Opel, der in die Betongleitwand abgewiesen wurde. Die 25 Jahre alte Fahrerin und ihr 28-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Die Betonwand verschob es durch des Aufprall auf die Gegenfahrspur, wodurch dort die linke Spur blockiert war. Zur Dauer der Unfallaufnahme war die Autobahn in Richtung Würzburg teilweise voll gesperrt. Zur Begradigung der Gleitwand war ein Bagger im Einsatz. Auch die Autobahnmeisterei und das THW waren im Einsatz. Die Verkehrspolizei aus Heidenheim (Tel. 07352/97520) hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt knapp 25.000 Euro. Der Opel musste abgeschleppt werden.

© Schwäbische Post 21.09.2020 14:19
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