Lesermeinung

Zur Wasserstofftechnologie:

Mit Interesse habe ich zur Kenntnis genommen, dass die Wasserstoff- und Brennstofftechnologie für Autos als Alternative zu E-Autos entwickelt wird. Diese CO2-neutrale Antriebsenergie sollte finanziell durch die Europäische Union gefördert werden, um in einem überschaubaren Zeitraum das in Paris beschlossene Klimaziel zum Abbau von CO2-Treibhausgasen zu erreichen. Deutschland hat die Voraussetzungen, sich zum Weltmarktführer mit Schubwirkung für Europa zu positionieren. Der Forderung der EU-Kommission, dass nahezu alle Autos auf der Straße bis im Jahr 2050 keine Emissionen mehr ausstoßen dürfen, kann nur entsprochen werden, wenn sich die Wasserstofftechnologie durchsetzt. Es stellt sich die Frage, ob die EU-Kommission und das EU-Parlament berechtigt sind, solche Richtlinien mit Bindungswirkung zu erlassen. Wir haben in Europa noch keinen Bundesstaat; oder wurden bereits Hoheitsrechte an Brüssel gesetzeswidrig abgetreten?

© Schwäbische Post 23.09.2020 20:55
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Kommentare

In my humble opinion

Wir sollten in mancher Hinsicht nicht so sehr den Schwarzen Peter in Brüssel suchen, sondern erst mal unsere Hausaufgaben hier bei uns machen. So lange bei jedem Windrad und jedem Strommasten eine BI "DAGEGEN" ruft, stellt sich die Frage, was nach Abschalten der Kernkraftwerke und der Kohlekraftwerke an manchen Stunden zu manchen Jahreszeiten überhaupt noch aus der Steckdose kommt - Strom wird es wohl nicht sein.

tsh

Die Wasserstofftechnologie wird durch die EU gefördert. Nur eben zu wenig. Leider ist Deutschland "Autoland" und die Autolobby ist so stark wie konservativ und verhindert regelmäßig Vorstöße, diese Technologie weiterzuentwickeln. 

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