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Kirchengemeinde Herzjesu feiert

In Fachsenfeld wird am Sonntag das 125-jährige Bestehen der katholischen Herz-Jesu-Kirche gefeiert. Anschließend findet die Einweihung des neuen Gemeindehauses statt.
  • Am 28. September 1895 wurde die Herz-Jesu-Kirche eingeweiht. An diesem Sonntag wird das 125-jährige Jubiläum gefeiert. Fotos: als
  • Das neu gebaute Gemeindehaus ist näher an die Kirche herangerückt und wird im Anschluss an den Festgottesdienst eingeweiht.

Aalen-Fachsenfeld. Am 28. September 1895 wurde die katholische Herz-Jesu-Kirche in Fachsenfeld feierlich eingeweiht. Sie wird in diesen Tagen also 125 Jahre alt. Dieses Jubiläum wird von der katholischen Kirchengemeinde Herzjesu selbstverständlich gebührend gefeiert.

„Sehr gerne hätten wir dieses Fest mit der gesamten Kirchengemeinde gefeiert – wir bitten jedoch um Verständnis dafür, dass aufgrund der aktuell geltenden Corona-Vorschriften der Festgottesdienst nur mit 50 geladenen Gästen stattfinden kann“, sagt der zuständige Vertreter des Kirchengemeinderats Alexander Vogel. Der Festgottesdienst findet am Sonntag um zehn Uhr unter anderem mit Pfarrer Andreas Frosztega, Pfarrvikar Hans-Dieter Retzbach, Pfarrer i. R. Karl Blum und Oberbürgermeister Thilo Rentschler statt.

Nach dem Gottesdienst weiht die Kirchengemeinde das komplett neu gebaute Gemeindehaus ein. Hier wird auch das Pfarrbüro mit einziehen. Beim Bau des neuen einstöckigen und barrierefreien Hauses wurde besonders auf geringe Folge- und Unterhaltskosten Wert gelegt. So erfolgt die Heizung über eine geothermische Anlage mittels Erdwärme – dadurch ist man komplett unabhängig von fossilen Brennstoffen und klimaneutral. Die modernen Fenster, das polygone Dach und der nachhaltige Holzbau mit biologischer Dämmung sind mit Alu-Schindeln verkleidet, welche den Bau je nach Lichteinstrahlung in unterschiedlichen Farbtönen erscheinen lassen..

Die Veranstaltungsräume können je nach Bedarf unterteilt werden. „So können auch mehrere Gruppen gleichzeitig das Haus nutzen, ohne einander zu stören“, erklärt Alexander Vogel, der auch Vorsitzender im Bauausschuss ist.

In dem neuen Gebäude sorgen Oberlichtfenster dafür, dass auch der Mittelgang zur Verbindung der einzelnen Räumlichkeiten luftig und hell ist. Eine Sanierung des alten Pfarrhauses, dessen Grundsubstanz bis zum Jahr 1900 zurückreicht, war wirtschaftlich nicht mehr vertretbar. Das Bischöfliche Ordinariat in Rottenburg hat die Maßnahme für den 460 Quadratmeter großen Neubau, deren Gesamtkosten bei rund 2,5 Millionen Euro liegen, mit 50 Prozent bezuschusst. als

© Schwäbische Post 25.09.2020 20:37
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