Leserbeitrag von NMA

Zu: "BI-Schättere: „Geduldsspiel vorbei“

Wen wunderts....

Nicht der OB betreibt eine Harakiri Politk, sondern die BI führt mit nicht vorhandenen Scheinargumenten einen Kampf gegen die Allgemeinheit und vor allem gegen über 6000 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aalen aus Ebnat und Waldhausen.

Der Vorschlag der Stadtverwaltung, die Waldhäuser Steige für den KFZ Verkehr zu sperren, zeigt dies sehr deutlich. Statt die Ressourcen die vorhanden sind bestmöglich im Sinne der Allgemeinheit zu nutzen, wird eine Strecke mit bis zu 15% Steigung als untaugliche Lösung präsentiert. Die Mitglieder der BI können gerne diese Alternative testen und würden bei Regen selbst feststellen, dass es z.B. mit Kindern lebensgefährlich ist auf der Waldhäuser Steige abwärts zu fahren.

Es gibt nur eine einzige Strecke, die ganzjährig befahrbar und für Familien wie auch für ältere Menschen eine bestmögliche Anbindung an die Kernstadt bietet. Die Trasse wurde übrigens genau dafür gebaut.

Die Stadt hat schlicht die Pflicht die bestmögliche Anbindung bereitzustellen, vor allem dann, wenn diese vorhanden ist und im Moment lediglich zweckentfremdet wird.

Der Tunnel muss endlich geöffnet und die Trasse als Radverbindung ertüchtigt werden, dazu gibt es schlicht keine Alternative.

Alles andere ist den Bürgern auf dem Härtsfeld nicht mehr vermittelbar. Sind Fledermäuse und eine kleine Minderheit die ungestört Lustwandeln möchte wichtiger, als die Schaffung eines attraktiven und sicheren Weges vom und aufs Härtsfeld.

Selbstverständlich werden Ausgleichsmaßnahmen für die Fledermäuse erforderlich, dies stellt niemand in Frage.

Die Schaffung dieser Anbindung ist ein wichtiger Baustein der Verkehrswende, wohlgemerkt EIN Baustein, aber einer, der auf Basis vorhandener Ressourcen JETZT umgesetzt werden kann und MUSS.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die BI ist eine zwar laute, aber kleine Minderheit und die vorgebrachten Argumente sind aus zwei Gründen vollkommen unerheblich:

1. Auf der Trasse funktioniert die Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer wie auf jeder anderen Strecke, es gibt keine Beeinträchtigungen für Fußgänger die an anderer Stelle nicht vorhanden sind.

2. Die Umsetzung dieser Maßnahme erfordert nur kleine Eingriffe in die Natur, dies ist bei jeder Maßnahme der Fall. Aber ein sicherer und attraktiver Radweg aufs Härtsfeld schont die Umwelt massiv und auch die Anwohner, da der Autoverkehr dadurch reduziert wird.

Deshalb: Öffnet die Trasse JETZT!!!!!! 

© NMA 28.09.2020 17:54
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Kommentare

Karin Hofmann

NMA schrieb am 29.09.2020 um 10:33

Kein Glück, sondern Fakten und die Pflicht eine optimale Anbindung der Teilorte an die Stadt Aalen zu gewährleisten.

2.:

Ein Nachtrag noch, ein "Schmankerl" für Sie, NMA,

Christoph Süß, von der Sendung "QUER", Bayern, würde es in seiner Sendung satirisch so beschreiben:

"Es gibt auf der Ostalb, auf dem Härtsfeld Orte, die völlig von der Außenwelt, von der Stadt, von Kunst, Kultur, Leben, Einkaufen, abgeschnitten sind. Die Kinder können nicht in die KiTa gebracht werden, können nicht zur Schule. Alle haben einen PKW, 3 Strassen, die hinab in das Leben führen. Die sie aber nicht benutzen wollen. Diese Menschen kämpfen dafür, endlich nur noch mit dem Rad, auch im Winter, am kulturellen Leben in der Stadt, 4 km entfernt, teilnehmen zu können. Ein Wanderweg könnte ihnen die Freiheit bringen, der allerdings dann verbreitert werden müsste, damit die vielen Radfahrer, die Eltern mit kleinen Kindern, die Schüler die zur Schule müssen endlich keine Verbannten mehr sind. 4 km mit dem Rad - in die Freiheit, genau auf diesem Wanderweg. Dafür kämpfen sie seit Jahren".

Karin Hofmann

Hallo NMA,

1.:

Die Diskussion darüber ist längst abgelaufen. 

Wandertrasse pro Fussgänger! Das darf nicht passieren: Kein Platz mehr für Fussgänger!!!. So wird es dann auf der Schättere-Trasse aussehen:

https://www.google.com/search?q=radfahren+familien+mit+kleinen+kindern&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwjeoajT843sAhUkMewKHf4cAI0Q_AUoAXoECA0QAw&biw=1600&bih=789#imgrc=ZGDwE-O7CQB_yM&imgdii=IoKFub4wieOR6M

Sehen Sie EINEN Fussgänger? Sehen Sie einen Wanderer? Nein.

Die gebetsmühlenartigen Scheinargumente, diese Strecke als einzige, ganzjährige (also auch im Winter, vorher noch 2 m verbreitert, dann mit dem Schneepflug gespurt, geräumt und schön GESALZEN?) Anbindung vom Härtsfeld nach Aalen für radelnde Familien mit Kleinkindern und radelnde Senioren zu verkaufen ist grotesk. 

Aber: Wie gesagt, die Diskussion darüber, weiterhin, ist beendet, es muss eine andere Alternative gefunden werden.

Karin Hofmann

NMA schrieb am 29.09.2020 um 11:04

Jeder der sich ein wenig auskennt, weiß, dass es momentan eben keine sichere und komfortable Möglichkeit gibt vom Härsfeld nach Aalen oder von Aalen aufs Härtsfeld zu fahren.

Hallo NMA,

wenn Sie es eine "komfortable" Möglichkeit nennen, mit dem Rad auf der Schättere-Trasse bei Wind und Wetter vom Härtsfeld nach Aalen zu kommen, dann wäre doch der bessere Vorschlag:

Eine Seilbahn zu bauen. Abfahrt: Waldhausen, Zustieg Ebnat, Zustieg Brastelburg. Endstation: Aalen Bahnhof. GRÜNE 4-Sitzer-Gondeln, gut gepolstert und beheizt. Das wäre dann doch komfortabler. An der Endstation an der extra gebauten Endstation ein Schild: "Willkommen in Aalen. Endlich seid ihr da".

NMA

Karin Hofmann schrieb am 29.09.2020 um 10:12

Hallo NMA,

die Diskussion darüber ist längst abgelaufen. 

Wandertrasse pro Fussgänger! Das darf nicht passieren: Kein Platz mehr für Fussgänger!!!. So wird es dann auf der Schättere-Trasse aussehen:

https://www.google.com/search?q=radfahren+familien+mit+kleinen+kindern&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwjeoajT843sAhUkMewKHf4cAI0Q_AUoAXoECA0QAw&biw=1600&bih=789#imgrc=ZGDwE-O7CQB_yM&imgdii=IoKFub4wieOR6M

Die gebetsmühlenartigen Scheinargumente, diese Strecke als einzige, ganzjährige (also auch im Winter, dann gespurt und geräumt?) Anbindung vom Härtsfeld nach Aalen für radelnde Familien mit Kleinkindern und Senioren zu verkaufen ist grotesk. 

Aber: Wie gesagt, die Diskussion darüber, weiterhin, ist beendet, es muss eine andere Alternative gefunden werden.

Diese Diskussion ist dann beendet, wenn die Trasse offen und für die Bürgerinnen und Bürger verfügbar ist. Die Wahrheit wird sich durchsetzen, da können Sie sicher sein.

Sie sprechen von Scheinargumenten, die Trasse hat eine maximale Steigung von 0,28%, hat seinerzeit 2,8 Millionen Mark gekostet und ist schlicht zu schade um sie nicht für ihren eigentlichen Zweck, nämlich die Anbindung des Härtsfeldes an Aalen zu nutzen.

Als Bürger von Waldhausen oder Ebnat scheint es einem, als würde die Stadt Aalen ihre Tore zumauern.

Eine größere Dummheit wie diese, gibt es auch in weiterem Umkreis nicht.

Karin Hofmann

NMA schrieb am 29.09.2020 um 10:26

Diese Diskussion ist dann beendet, wenn die Trasse offen und für die Bürgerinnen und Bürger verfügbar ist. Die Wahrheit wird sich durchsetzen, da können Sie sicher sein.

Sie sprechen von Scheinargumenten, die Trasse hat eine maximale Steigung von 0,28%, hat seinerzeit 2,8 Millionen Mark gekostet und ist schlicht zu schade um sie nicht für ihren eigentlichen Zweck, nämlich die Anbindung des Härtsfeldes an Aalen zu nutzen.

Als Bürger von Waldhausen oder Ebnat scheint es einem, als würde die Stadt Aalen ihre Tore zumauern.

Eine größere Dummheit wie diese gibt es auch in weiterem Umkreis nicht.

Dann sind Sie "guter Hoffnung" und ich wünsche viel Glück.

Vielleicht wird, Ihnen zu Ehren, NMA, am Viadukt dann auch ein Denkmal gesetzt.

NMA

Karin Hofmann schrieb am 29.09.2020 um 10:28

Dann sind Sie "guter Hoffnung" und ich wünsche viel Glück.

Kein Glück, sondern Fakten und die Pflicht eine optimale Anbindung der Teilorte an die Stadt Aalen zu gewährleisten.

Die Menschen auf den Härtsfeld werden sich das nicht länger gefallen lassen. Die Geduld, die von den Ebnater und Waldhäusener Bürgerinnen und Bürgern aufgebracht wurde ist bewundernswert, aber sie hat auch Grenzen.

Karin Hofmann

NMA schrieb am 29.09.2020 um 11:33

Wieso Sie meinen, sich über Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aalen aus Waldhausen und Ebnat lustig machen zu müssen, versteht ich offen gestanden nicht ganz, aber das müssen Sie natürlich selbst wissen.

Die Bürgerinnen und Bürger haben doch gegen den Ausbau der Trasse gestimmt und Unterschriften gegen die Öffnung für Radler gesammelt, oder? 

Karin Hofmann

NMA schrieb am 29.09.2020 um 10:33

... und die Pflicht eine optimale Anbindung der Teilorte an die Stadt Aalen zu gewährleisten.

Last and least, NMA,

die Anbindung für Radfahrer war und ist doch da!

Jeder Radler der vom Härtsfeld nach Aalen zur Arbeit, zu Kultur, zum Hallenbadbesuch oder zur Arbeit will hat Möglichkeiten. Er fährt die Waldhäuser Steige runter, die Himmlinger Steige, die Ebnater Steige. Anscheinend waren die Menschen auf dem Härtsfeld bisher abgeschnitten von der Welt Aalens...? Die Blechlawine, die sich täglich durch die Ebnater Steige quält und sich in Unterkochen staut zeugt doch davon, daß die Menschen auf dem Härtsfeld MIT DEM AUTO zum Einkaufen, zu Kultur, nach Aalen fahren. Diese werden auch nicht aufs Rad bei Wind und Wetter von Waldhausen, Ebnat nach Aalen...umsteigen. 

Die ganze Sache wäre ein Sketchup für Jan Böhmermann! Eine Ostalb-Posse. Wenn er es wüsste.

NMA

Karin Hofmann schrieb am 29.09.2020 um 10:54

Last and least, NMA,

die Anbindung für Radfahrer war und ist doch da!

Jeder Radler der vom Härtsfeld nach Aalen zur Arbeit, zu Kultur, zum Hallenbadbesuch oder zur Arbeit will hat Möglichkeiten. Er fährt die Waldhäuser Steige runter, die Himmlinger Steige, die Ebnater Steige. Anscheinend waren die Menschen auf dem Härtsfeld bisher abgeschnitten von der Welt Aalens...? Die Blechlawine, die sich täglich durch die Ebnater Steige quält und sich in Unterkochen staut zeugt doch davon, daß die Menschen auf dem Härtsfeld MIT DEM AUTO zum Einkaufen, zu Kultur, nach Aalen fahren. Diese werden auch nicht aufs Rad bei Wind und Wetter von Waldhausen, Ebnat nach Aalen...umsteigen. 

Die ganze Sache wäre ein Sketchup für Jan Böhmermann! Wenn er es wüsste.

Jeder der sich ein wenig auskennt, weiß, dass es momentan eben keine sichere und komfortable Möglichkeit gibt vom Härsfeld nach Aalen oder von Aalen aufs Härtsfeld zu fahren.

Fahren Sie doch mal die Waldhäusener Steige bei Regen runter, da können Sie erleben, was 15% Steigung im Vergleich zu 0,28% Steigung bedeutet.

Dass eine Strecke, die für jeden zu jeder Zeit befahrbar wäre auch genutzt wird, liegt auf der Hand. Dass die Sperrung der Waldhäuser Steige für KFZ zu einer erheblichen Mehrbelastung der Anwohner in Himmlingen und an der Ebnater Steige führen wird, übrigens auch.

NMA

Karin Hofmann schrieb am 29.09.2020 um 10:12

Ein Nachtrag noch, ein "Schmankerl" für Sie, NMA,

Christoph Süß, von der Sendung "QUER", Bayern, würde es in seiner Sendung satirisch so beschreiben:

"Es gibt auf der Ostalb, auf dem Härtsfeld Orte, die völlig von der Außenwelt, von der Stadt, von Kunst, Kultur, Leben, Einkaufen, abgeschnitten sind. Die Kinder können nicht in die KiTa gebracht werden, können nicht zur Schule. Alle haben einen PKW, 3 Strassen, die hinab in das Leben führen. Die sie aber nicht benutzen wollen. Diese Menschen kämpfen dafür, endlich nur noch mit dem Rad, auch im Winter, am kulturellen Leben in der Stadt, 4 km entfernt, teilnehmen zu können. Ein Wanderweg könnte ihnen die Freiheit bringen, der allerdings dann verbreitert werden müsste, damit die vielen Radfahrer, die Eltern mit kleinen Kindern, die Schüler die zur Schule müssen endlich keine Verbannten mehr sind. 4 km mit dem Rad - in die Freiheit, genau auf diesem Wanderweg. Dafür kämpfen sie seit Jahren".

Haben wirklich alle ein Auto? Wieso müsste der Weg verbreitert werden. Ab 2 Meter dürfen Wege mit dem Rad befahren werden. Es besteht kein Anlass zu Satire, es ist einfach nur traurig.

Wieso Sie meinen, sich über Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aalen aus Waldhausen und Ebnat lustig machen zu müssen, versteht ich offen gestanden nicht ganz, aber das müssen Sie natürlich selbst wissen.

Ebnater

NMA schrieb am 29.09.2020 um 11:33

Haben wirklich alle ein Auto? Wieso müsste der Weg verbreitert werden. Ab 2 Meter dürfen Wege mit dem Rad befahren werden. Es besteht kein Anlass zu Satire, es ist einfach nur traurig.

Wieso Sie meinen, sich über Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aalen aus Waldhausen und Ebnat lustig machen zu müssen, versteht ich offen gestanden nicht ganz, aber das müssen Sie natürlich selbst wissen.

Ja, das ist leider die bekannte Faktenverdrehung aus einem bestimmten Lager. Aber dafür ist Frau Hofmann bekannt...

Karin Hofmann

Ebnater schrieb am 29.09.2020 um 13:25

Ja, das ist leider die bekannte Faktenverdrehung aus einem bestimmten Lager. Aber dafür ist Frau Hofmann bekannt...

"Bestimmte Lager" gab es zur Nazi-Zeit. Wir leben jetzt in einer Demokratie. Es sind Unterschriften gegen die Öffnung der Trasse für Radfahrer gesammelt, die nicht ignoriert werden können.

"Schmatz", ich grüsse Sie auch.

Karin Hofmann

NMA schrieb am 29.09.2020 um 11:04

Fahren Sie doch mal die Waldhäusener Steige bei Regen runter, da können Sie erleben, was 15% Steigung im Vergleich zu 0,28% Steigung bedeutet.

Hallo NMA,

trotzdem ist diese Strecke geschützter vor Schnee und Wind, kann wegen der Breite gut gespurt und gestreut werden. Denn: Das Problem für die Radfahrer auf der Schättere-Trasse ist nicht der Regen, sondern der Wind, der "in der Höhe" zwischen Aalen..., (Birkhof...) bis zum Parkplatz Unterkochen so richtig bläst. D.h.: Durch den Wind werden aus 10 Grad schnell mal gefühlte Minustemperaturen, was für Radler, besonders mit Kindern nicht angenehm ist und gefährlich werden kann. Es müsste dann stündlich, wie auf Bundesstrassen, nachgestreut, -gesalzen werden. Von der Erkältungs-Gesundheitsgefahr ganz zu schweigen. Man hätte, natürlich auf Höhe Himmlingen eine überdachte, vor Wind geschützte, Unterstellmöglichkeit mit Bewirtschaftung (heisser Tee, Glühwein) planen können, um die Radler im Winter auf dem weiten Weg nach Aalen zur Arbeit zu versorgen. So hätte auch eine neue Teilzeit-Arbeitsstelle geschaffen werden können. Wäre eine Kostenfrage.

Aber, die Abstimmung im Ortschaftsrat Unterkochen ging ja folgendermassen aus:

6 Ja-Stimmen für die Sperrung der Waldhäusener Steige für PKW und Ausweisung als Radweg.

5 Nein-Stimmen dagegen.

Wen wundert's.

CounterSpio

Karin Hofmann schrieb am 30.09.2020 um 07:586 Ja-Stimmen für die Sperrung der Waldhäusener Steige für PKW und Ausweisung als Radweg.

5 Nein-Stimmen dagegen.

Wen wundert's.

Es verwundert schon.
Von Unterkochen hätte man nach den letzten Sitzungen 100 % Zustimmung zur Sperrung der Straße erwartet. Seit die GRÜNEN und die LINKEN nicht mehr zwischen Naturschutz und Klimaschutz unterscheiden können. 100 % für eien idiotischen Vorschlag, Hauptsache, keine Radfahrer auf der Schättere. Hauptsache nix abgeben!
Dass nur eine Stimme Mehrheit herausgekommen ist, lässt hoffen für unseren Planeten.

Karin Hofmann

CounterSpio schrieb am 30.09.2020 um 19:08

Es verwundert schon.
Von Unterkochen hätte man nach den letzten Sitzungen 100 % Zustimmung zur Sperrung der Straße erwartet. Seit die GRÜNEN und die LINKEN nicht mehr zwischen Naturschutz und Klimaschutz unterscheiden können. 100 % für eien idiotischen Vorschlag, Hauptsache, keine Radfahrer auf der Schättere. Hauptsache nix abgeben!
Dass nur eine Stimme Mehrheit herausgekommen ist, lässt hoffen für unseren Planeten.

Hallo Herr Berger,

es geht doch nicht um ein paar Radfahrer, die zur Arbeit von Ebnat nach Aalen fahren wollen. Es geht um die Vermarktung dieser Strecke von der Stadt Aalen zu touristischen Zwecken. Es ist eine Bürger"verarschung". Stattdessen wird hier, immer und immer wieder, gebetsmühlenartig die wahre Absicht die Schättere-Trasse zu nutzen, verschleiert. Denn - Herr Berger: Sie sind doch Radprofi und beim Deutschen Fahrradclub der Stadt Aalen, organisieren seit langem Gruppen-Radevents. Es ist doch eine, seit langem, abgesprochene Sache, diese Strecke touristisch als Fahrraderlebnis für diverse Fahrradclubs (es gibt unzählige in Süddeutschland) zu nutzen und anzubieten. 

Das ist Ihr Programm des Fahrradclubs Aalen.

https://adfc-bw.de/Aalen/Programm/Tourenprogramm2019.pdf

Die Schättere-Trasse fehlt noch.

Das ist das touristische Ziel und die Marketingstrategie von OB Rentschler.

Alle sind im Galopp auf das Pferd aufgesprungen, springt doch viel dabei heraus.

A B E R:

Uns hier, als Leserinnen und Leser, in der öffentlichen Presse, hier, immer wieder mit der "Familiensache, zur Arbeit kommen, zu Kultur und Kino in Aalen zu kommen"  zu ver"arschen" ist eine andere Sache und zeugt davon, wieweit die Aalener Stadtspitze in ihrer Überheblichkeit, Machtgier, in ihrem Ignorieren des Bürgerwillens, mit Lügen gekommen ist, sogar mit der Drohung im Anfangsthread an die BI:

" Das Geduldsspiel ist vorbei "

und

...dass man ihr nicht mehr vertrauen kann.

Ein Armutszeugnis für diese Stadt, die es auf diese Weise "zu etwas ganz Grossem" bringen will.

NMA

Karin Hofmann schrieb am 01.10.2020 um 16:05

Hallo Herr Berger,

es geht doch nicht um ein paar Radfahrer, die zur Arbeit von Ebnat nach Aalen fahren wollen. Es geht um die Vermarktung dieser Strecke von der Stadt Aalen zu touristischen Zwecken. Es ist eine Bürger"verarschung". Stattdessen wird hier, immer und immer wieder, gebetsmühlenartig die wahre Absicht die Schättere-Trasse zu nutzen, verschleiert. Denn - Herr Berger: Sie sind doch Radprofi und beim Deutschen Fahrradclub der Stadt Aalen, organisieren seit langem Gruppen-Radevents. Es ist doch eine, seit langem, abgesprochene Sache, diese Strecke touristisch als Fahrraderlebnis für diverse Fahrradclubs (es gibt unzählige in Süddeutschland) zu nutzen und anzubieten. 

Das ist Ihr Programm des Fahrradclubs Aalen.

https://adfc-bw.de/Aalen/Programm/Tourenprogramm2019.pdf

Die Schättere-Trasse fehlt noch.

Das ist das touristische Ziel und die Marketingstrategie von OB Rentschler.

Alle sind im Galopp auf das Pferd aufgesprungen, springt doch viel dabei heraus.

A B E R:

Uns hier, als Leserinnen und Leser, in der öffentlichen Presse, hier, immer wieder mit der "Familiensache, zur Arbeit kommen, zu Kultur und Kino in Aalen zu kommen"  zu ver"arschen" ist eine andere Sache und zeugt davon, wieweit die Aalener Stadtspitze in ihrer Überheblichkeit, Machtgier, in ihrem Ignorieren des Bürgerwillens, mit Lügen gekommen ist, sogar mit der Drohung im Anfangsthread an die BI:

" Das Geduldsspiel ist vorbei "

und

...dass man ihr nicht mehr vertrauen kann. Ein Armutszeugnis für die ganze Stadt.

Ich kann nicht nachvollziehen, wieso Sie meinen, dass es nur um touristische Aspekte geht, und was Sie gegen den ADFC haben, wir sollten aber doch bei Tatsachen bleiben, oder?

Es stünde für alle Bürger der Stadt eine sichere und umweltfreundliche Verbindung von und zu 2 wichtigen Stadteilen zur Verfügung. Eine Strecke, die es möglich machen würde, dass mein Sohn mit 12 alleine seinen Schulfreund in Aalen besuchen und mit ihm in der Stadt ein Eis essen, skaten, oder was auch immer die jungen Menschen heute machen könnte.

Mein 82 Jahre alter Vater könnte uns mit dem Rad besuchen, kommen und gehen wann er will.
Ja, selbstbestimmt und umweltfreundlich könnte man sicher auf einer wunderschönen Strecke die topologische Zweiteilung unserer Stadt überwinden. Man käme wenige hundert Meter vom Zentrum entfernt das erste mal überhaupt mit PKW's bzw. LKW's in Kontakt.

Vergleiche ich diese Möglichkeiten, nur mit dem Weg, den mein Sohn von Aalen zur Waldhäuser Steige zurücklegen müsste. Auf engen Gehwegen, direkt an starkbefahrenen Straßen, ich gebe ich zu, dass ich schon vor dem Gedanken Angst habe.

Sie können mir jetzt natürlich vorwerfen, dass ich zu ängstlich bin und sagen, dass man den Kindern auch was zutrauen muss. Vielleicht haben Sie damit Recht und ich bin wirklich zu sehr besorgt und habe deshalb nicht das Recht mir zu wünschen, dass eine vorhandene, perfekt geeignete Strecke ertüchtigt und UNS zur Verfügung gestellt wird.

Ich vertraue den Menschen in dieser für mich wunderschönen Stadt und weiß, dass sich die überwältigende Mehrheit vorbildlich verhält.

Damit werde ich nicht aufhören, auch wenn ich mich z.B. darüber ärgere, dass ich am voletzten Sonntag 5 rote Kacktüten von meinem Schättere Spaziergang mit heimgebracht habe.

WIR können MEHR, aber nur ZUSAMMEN!!!!!!

Lassen Sie uns Aalen mit allem was uns zur Verfügung steht besser machen. Und geben Sie uns die Kraft und den Mut dabei auch an die ANDEREN zu denken.

Das Sie nicht mit "uns" wollen, wie Sie an anderer Stelle geschrieben haben, ist bedauerlich, aber natürlich zu akzeptieren. Ob das ein Grund ist "anderen" sachlich betrachtet grundlos etwas zu verbieten, ist natürlich eine andere Sache.

Karin Hofmann

Helmut Wimmer hat in einem alten thread zur Schättere-Trasse an Sie alle gerichtet gesagt:

"SIE SOLLTEN SICH SCHÄMEN"

Ich bin der gleichen Meinung, genauso wie viele Bürgerinnen und Bürger, die dieses "Geschreibsel" von Ihnen allen lesen mussten.

tsh

Karin Hofmann schrieb am 01.10.2020 um 16:37

Helmut Wimmer hat in einem alten thread zur Schättere-Trasse an Sie alle gerichtet gesagt:

"SIE SOLLTEN SICH SCHÄMEN"

Ich bin der gleichen Meinung, genauso wie viele Bürgerinnen und Bürger, die dieses "Geschreibsel" von Ihnen allen lesen mussten.

Wenn es denn an "alle gerichtet" ist: Sie haben doch auch dazu beigetragen und eifrig "geschreibselt". Schämen Sie sich auch?

Nur in einem Punkt irren Sie (in diesem Post): niemand MUSS es lesen. 

Karin Hofmann

tsh schrieb am 02.10.2020 um 09:46

Wenn es denn an "alle gerichtet" ist: Sie haben doch auch dazu beigetragen und eifrig "geschreibselt". Schämen Sie sich auch?

Nur in einem Punkt irren Sie (in diesem Post): niemand MUSS es lesen. 

Hallo tsh,

es kommt immer auf das WIE an. Die neuen Argumente: Der 12-jährige Sohn, der von Ebnat mit dem Rad nach Aalen fahren muss. Der 84-jährige Grossvater, der mit dem Rad nach Aalen will. Diese Argumente sind lächerlich. PRO-Trasse mit sachlichen, realen Argumenten zu erklären, auch den wirklichen Hintergrund der Öffnung zur Vermarktung als Tourismusobjekt, die Wahrheit (und das warum), offenzulegen als Diskussionsthema wäre angebracht gewesen. 

Diese "Verarschung" der Bürger, hier, könnte man "Lügenpresse" nennen. Ist aber erlaubt. Aber - jeder wird sich seinen Teil denken. Natürlich war meine Zeit dafür verschwendet, aber: Nein, nicht ganz! Ich habe als neue "Reigschmeckte" viel gelernt, nämlich wie sich durch den neuen "Stadtvater", zusammen mit neuem Management und unzähliger "Partner", alles zum Negativen verändert hat. Angefangen vom Hirschbachbad und unzähligen Betonklötzen in Aalen bis, jetzt noch, zur Schättere-Trasse. 

Empfehlung: Lassen Sie das Thema HIER einfach endlich gut sein.

Einen schönen Tag noch.

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