Leserbeitrag von Martin Natter

Die Macht der Vergangenheit,

Das Leben prägt uns,und das sind wir heute. Wie wir leben,denken und fühlen. Aber was und wer hat dazu beigetragen dass wir heute so sind ?! Da müssen wir weiters zurückgehen.Sehr weit. All das wie wir heute sind fängt in der Kindheit an, in der Erziehung,im Umfeld,deine Freunde,deine Nachbarn,deine Eltern,Geschwister,usw. Wie und wo man aufgewachsen ist. Und all die Jahre danach machen aus uns das was wir heute sind,und wer. Die ersten 20 Jahre prägen uns am Meisten. Diese Zeit nehmen wir ein Leben lang mit,und das ist der Grundbaustein auf alles was kommt. Auch ganz gewiss haben uns die Jahre danach geprägt und das nicht zu wenig. Wie auch dem. Alles was in den letzten 30 oder 40 Jahren passiert ist, macht Dich aus und das nehmen wir mit auf unsere Reise. Das bist Du. Meine Frage heute. Wie weit kann ich mich ändern um anders zu sein,wie der wo ich bin ?! Mal angenommen Du willst Dein Charakter und Dein Wesen ändern, aus welchem Grund auch immer, geht das so einfach ?! Ich denke man kann dazulernen,seine Denk und Sichtweise ändern, aber letztendlich bleibt bei jedem Einzelnen von uns, sein Wesen und sein Charakter so wie er entstanden ist und wie er sich entwickelt hat.

Man kann vielleicht die Schale verändern, aber nie den Kern.

In diesem Sinne, bleib so wie Du bist :-)

© Martin Natter 03.10.2020 16:08
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Kommentare

Frieder Kohler

Herr Natter ganz allein? Doktor Erich Kästner kann mehr gelesen werden, z.B das Gedicht: "Die Entwicklung der Menschheit (1932)". Jede Suchmaschine gibt in Sekundenschnelle nicht nur ABC-Schülern Hilfestellung zu Inhaltsangabe, Analyse und Interpretation....

Karin Hofmann

Hallo Herr "Dr." Natter,

woher nehmen Sie nur all diese psychologischen, psychiatrischen, medizinischen Weisheiten?  Ja - die ersten 20 Jahre prägen am meisten. Ich nenne Missbrauchsfälle, Geschlagenwerden, Drogenerfahrungen, traumatische Erlebnisse wie Autounfälle, schwere Erkrankungen wie Leukämie... SIE sagen: Diese Zeit nehmen wir ein Leben lang mit...? Aber SIE sagen: "Bleib so wie Du bist". 

Nein: Diese Menschen werden heute, Gott sei Dank, aufgefangen durch Psychologen und Psychotherapeuten, die helfen das "Trauma" der Kindheit zu bewältigen. Dann entsteht - langsam - viel Hoffnung und Gutes. SIE sagen: "Letztendlich bleibt bei jedem Einzelnen von uns sein Wesen, sein Charakter. Nein, Herr Natter, da haben Sie Unrecht! Denn:

Dann, Herr Natter:

Könnte man alle Resozialisierungsmassnahmen von jugendlichen Straftätern einstellen. (Würde unserem Staat viel Geld ersparen)

Könnte man, evtl. auch Krebsbehandlungen einstellen (sind doch die "Gene" dafür verantwortlich). Würde unseren Krankenkassen viel Geld ersparen. 

Könnte man alle Scheidungsanwälte arbeitslos machen, denn: Wer braucht sie noch? Sind doch die Vergangenheit, die Gene, das Wesen UND der Charakter dafür verantwortlich wie sich ein Mensch entwickelt und beziehungsunfähig ist.

Könnte man alle Selbsthilfegruppen, angefangen die für Depression oder der Suchtkrankenhilfe einstellen, denn...den Charakter und das Wesen kann man nicht ändern. 

Und an diese Alle richten Sie den Satz: "Bleib so wie Du bist"...und tue nichts?

Herr Natter, vielleicht könnten SIE, als psychologischer, wissender, ausgebildeter Berater, der hier ja schon so "hilfreich" unterwegs ist sogar noch eine ganze Seite, täglich, in der Schwäpo zur psychologischen Betreuung unserer Ostalbmitbürger bekommen. Eine psychologische "Natter-Kolumne": Titel: "Egal was WAR und kommt, bleiben Sie so wie Sie sind, Sie können es nicht ändern". Wäre auch ein Highlight. Gibt es noch nicht. Otto-Normalbürger würde sich vielleicht freuen - und es wäre "ein gutes Werk" getan.

Dann bräuchte SIE auch Herr Kohler nicht mehr kritisieren, dass Sie zu wenig feedback bekommen, das Ihre Bezahlung hochpusht. Wenn ICH nicht mitmache - ist es rum. Das war das letzte Mal, Herr Natter, daß Sie, vielleicht, die "Bezahlschranke", durch mich, erreichen können. Wir sind jetzt schon bei: 814 Aufrufen. Ich hoffe, daß Sie mich, irgendwann einmal, zu einem Glas Wein einladen.

Aber: Wahrscheinlich spechen SIe doch von IHREM Kern, den Sie für unveränderbar halten.

In diesem Sinne: Dann bleiben Sie so wie Sie sind.

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