Die Weinlese geht in Deutschland zu Ende

  • 30.09.2020, Sachsen-Anhalt, Westerhausen: Ein Mitarbeiter vom Harzer Weingut Kirmann bei der Lese des Weißburgunders. In den Weinbergen des Weinguts war heute der letzte Tag der Weinlese. Zwar ist der Winzer mit der diesjährigen Ernte zufrieden, die Frostnächte im Frühjahr und die Trockenheit im Sommer waren aber schwierig für den Weinbauern. Im Frühjahr mussten die Reben Nachts mit Kerzen vor den eisigen Temperaturen geschätzt werden, im Sommer war eine Wässerung des Bodes nötig. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes ZB-Funkregio Ost +++ ZB-FUNKREGIO OST +++ Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Vor dem Abschluss für den Jahrgang 2020 steht in Deutschland die Weinlese. Diese Woche könne man bundesweit vom Ende der Lese sprechen, sagte der Sprecher des Deutschen Weininstituts, Ernst Büscher, „bis auf die ein oder andere Spezialität, die noch hängen wird.“ In der vergangenen Woche sei vor allem noch Riesling gelesen worden, etwa an der Mosel, am Mittelrhein und im Rheingau. Auch in Franken habe noch Silvaner und Riesling gehangen. Zu den späten Sorten gehöre auch der Lemberger in Württemberg. „Das Wetter hat den Winzern noch in die Karten gespielt“, sagte Büscher. Unser Bild zeigt die Lese des Weißburgunders im Harzer Weingut Kirmann in Westerhausen (Sachsen-Anhalt). Foto: Gabbert/dpa
© Südwest Presse 05.10.2020 07:45
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