Aus für 6000 Geschäfte?

Vor allem der Textilhandel ist betroffen. Pleiten kommen später.
Der baden-württembergische Handelsverband befürchtet in den kommenden zwei Jahren rund 6000 Geschäftsschließungen und Insolvenzen. Betroffen sei vor allem der Textilhandel, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbandes Baden-Württemberg, Sabine Hagmann. „Da das Insolvenzrecht geändert worden ist, werden wir zum Jahresende kaum Insolvenzen sehen“, sagte sie. „Das wird sich auf das kommende oder das übernächste Jahr verschieben.“ Sie sehe die Gefahr, dass diese Verschiebung der Insolvenzen gesunde Unternehmen mitreißen könne.

Im Textilhandel sei in den ersten sieben Monaten des Jahres im Schnitt 30 Prozent weniger Umsatz gemacht worden, weil unter anderem wegen der Corona-Pandemie Hochzeiten wegfallen und somit Anlässe, sich etwa einen Anzug zu kaufen. Das Homeoffice verstärke den Effekt. dpa
© Südwest Presse 05.10.2020 07:45
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