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Ein Fest, bei dem diesmal alles anders ist

Aufgrund der Corona-Pandemie musste auf einige Programmpunkte verzichtet werden, dennoch verspricht Bürgermeister Dr. Gunter Bühler ein abwechslungsreiches Fest, bei dem das klassische Feeling der Heimattage aufkommen wird.
  • Der Besen steht für die Heimattage schon an der Bopfinger Schranne bereit. Foto: mj

Bopfingen. Die Bopfinger Heimattage gehören zur Stadt wie das historische Rathaus. Sie sind fest verankert im Leben unter dem Ipf. „Dieses Jahr mal anders.“ Das ist unter den derzeitigen Bedingungen das Motto dieses traditionsreichen Festes.

Vorführungen und Angebote in den Fachgeschäften

„Wir sind froh und dankbar, dass wir durch das Engagement verschiedener Stellen die Chance haben, einen verkaufsoffenen Sonntag zu machen“, sagt der Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsvereins, Peter Altrichter. Von Seiten der Geschäfte wurden viele Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Die Stadtverwaltung bot einen Lehrgang für die Corona-Sicherheit in den Läden an, der sehr gut besucht war.

Vieles wird für die Besucher auf die Beine gestellt. In den Fachgeschäften in Bopfingen wird es verschiedene Aktionen, Produktvorführungen und Sonderangebote geben. Blümchen werden, der Jahreszeit entsprechend, verteilt. Der Sonntag soll ganz im Zeichen des Handels stehen. „Mit dem Wegfall der Ipfmesse haben wir dieses Jahr einiges aufzuholen“, sagt Altrichter. Die Bopfinger wollen auf nichts verzichten.

In Bopfingen findet man immer einen Weg, um zu feiern. Das sieht auch das Stadtoberhaupt Dr. Gunter Bühler. „Wir wollen es ähnlich wie während unserer Sommeraktivitäten abhalten.“ Diese sind mit vielen Sicherheitsmaßnahmen hervorragend gelaufen.

Wir machen Feste mit Hirn.

Dr. Gunter Bühler, Bürgermeister

Kultur statt Umzug

Doch auf manches muss umständehalber auch verzichtet werden. So wird es in diesem Jahr keinen historischen Markt geben. Dadurch fallen auch die historischen Gruppen, die bisher in der Innenstadt ihr Lager aufgeschlagen hatten, aus. Der historische Umzug fällt ebenfalls der Pandemie zum Opfer. Stattdessen wird mehr Kultur geboten. „Wir müssen jetzt im Herbst und Winter mehr darauf achten, dass sich keine Menschenmassen bilden“, sagt Bühler. Dennoch kann gefeiert werden. In Bopfingen soll das öffentliche Leben so normal wie möglich verlaufen. „Der Bevölkerung soll viel Normalität wie möglich gegeben werden“, sagt der Bürgermeister.

Am Donnerstag, 8. Oktober, erfolgt im katholischen Gemeindehaus die Uraufführung des Dokumentarfilmes ‚Renaturierung Sechta – Ein wertvoller Naturraum’. Der Film ist eine wundervolle Reise durch die Sechtaauen. Er zeigt nicht nur die verschiedenen Vogelarten oder die Auerochsen, er geht auch auf die verschiedenen, teilweise seltenen Pflanzenarten ein. Ein Jahr lang von Dezember 2018 bis Dezember 2019 hat der Dokumentarfilmer Ulrich Lieber insgesamt 35 Mal die Gegend besucht und seine Dreharbeiten absolviert. Fortsetzung auf Seite 25 »

© Schwäbische Post 07.10.2020 20:07
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