Linienbus erfasst Radfahrer

Der Radfahrer ist schwer verletzt. 

  • Foto: onw/images Marius Bulling
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Aalen-Oberalfingen. Ein Linienbus hat zwischen Hofen und Oberalfingen auf der Landesstraße 1029 am Mittwoch einen Fahrradfahrer übersehen und fuhr auf diesen auf. Das bestätigt das Polizeipräsidium in Aalen am Abend auf Nachfrage der Schwäbischen Post.

Der 30 Jahre alte Radfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste anschließend zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Laut Angaben der Polizei war der Radfahrer nach Einbruch der Dunkelheit ohne Licht unterwegs. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter bestellt. Bis 22.15 Uhr war die Fahrbahn für den Verkehr gesperrt.

Diese Meldung wurde aktualisiert. 

© Schwäbische Post 08.10.2020 08:59
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Peter Weber

Ohne Licht?

Da hält sich mein Mitleid mit dem Fahrradfahrer doch sehr in Grenzen. Mein Mitgefühl gilt dem Busfahrer, der durch diesen xxxxx Radfahrer nun große Probleme bekommt, obwohl er offensichtlich nichts dafür kann. Müßte man auf Landstraßen immer mit unbeleuchteten Radfahrern rechnen, wäre Schrittgeschwindigkeit angesagt. Leider gilt im Strafrecht eine andere Auffassung als es der gesunde Menschenverstand vermuten läßt. Vermutlich sehen das die zunehmend aggressiveren Radfahrer anders, wobei ich ihnen diese abweichende Meinung zugestehe. Demokratie ist immer die Meinung der anders Denkenden.

Joachim Kalden

Peter Weber schrieb am 08.10.2020 um 10:01

Ohne Licht?

Da hält sich mein Mitleid mit dem Fahrradfahrer doch sehr in Grenzen. Mein Mitgefühl gilt dem Busfahrer, der durch diesen xxxxx Radfahrer nun große Probleme bekommt, obwohl er offensichtlich nichts dafür kann. Müßte man auf Landstraßen immer mit unbeleuchteten Radfahrern rechnen, wäre Schrittgeschwindigkeit angesagt. Leider gilt im Strafrecht eine andere Auffassung als es der gesunde Menschenverstand vermuten läßt. Vermutlich sehen das die zunehmend aggressiveren Radfahrer anders, wobei ich ihnen diese abweichende Meinung zugestehe. Demokratie ist immer die Meinung der anders Denkenden.

Die (Teil-)Schuld des Radfahrers scheint offensichtlich, wenn das (auf dem Foto deutlich erkennbare) Licht tatsächlich aus war. Diesen Aspekt aber zum Anlass zu nehmen, eine dermaßen unsachliche Generalkritik am Radfahrer als Solchem zu verfassen, halte ich für vollkommen unangebracht. Interessant finde ich, dass die Radfahrer die Autofahrer gleichermaßen als zunehmend agressiv empfinden wie umgekehrt. Es ist also nur ein weiterer Aspekt der Individualisierung, bei der die Fähigkeit verloren scheint, die Perspektive des Gegenübers für einen Moment einnehmen zu können. 

Ich wünsche dem Radfahrer wie dem Busfahrer gute Genesung/Erholung und Ihnen einen ruhigen, reflektierteren Umgang mit Ihren MItmenschen!

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