Lesermeinung

Zum Thema Schätteretrasse:

Nun hat die Mehrheit des Ausschusses für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik am vergangenen Donnerstag die Härtsfeldtrasse für Fahrräder „offiziell“ freigegeben. Der CDU-Antrag wurde angenommen. Der Asphalt soll durch einen „wasserdurchlässigen und befahrbaren“ Belag ersetzt werden. Das bedeutet doch, dass der seitherige Belag entfernt, bzw. erneuert wird. Kosten? Nur auf dem Viadukt gilt Schrittgeschwindigkeit für Radfahrer. Toll! Dazu noch das Zusatzschild: Radfahrer frei! Also ist alles super gelaufen für die Fahrradlobby. OB Rentschler konnte an der Ausschusssitzung leider nicht teilnehmen. Es wäre aber interessant zu erfahren, warum er im Ortschaftsrat Ebnat und Unterkochen unterschiedliche Ansichten vertrat, wie es Karl Maier in seinem Leserbrief schilderte.

Erich Holzwarth empörte sich am 8. Oktober im Leserbrief über die Äußerungen seines ehemaligen „Weggefährten“ Maier über OB Rentschler. Selbst bezeichnet Holzwarth Maiers Leserbriefe als unsachlich oder „menschlich unter der Gürtellinie“. Als abfällige Krönung schreibe er: „Offensichtlich vermisst ihn auch niemand im Gemeinderat.“

Herr Holzwarth – ist das Ihre Diskussionskultur, die Beschreibung eines sich für die Allgemeinheit verdient gemachten Weggefährten? Wo bleibt der Respekt?
Ich rate allen Befürwortern der Härtsfeld-Fahrradtrasse, sich nicht wegzuducken, wenn es zukünftig vorhergesagte Probleme zwischen den Nutzern gibt. Das Vertrauen in die Rücksichtnahme aller ist ein frommer Wunsch. Die Realität wird uns leider eines Besseren belehren.

© Schwäbische Post 09.10.2020 18:48
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Kommentare

Karin Hofmann

Hallo Herr Schlaak,

NEUE ASPALTIERUNG LÄSST AUFHORCHEN!

BEGINN EINES TOURISTISCHEN MASSENRADWEGES!

Gestern war in einen großen Artikel (Aalener Nachrichten) folgendes zu lesen:

"Drei Anträge gab es aus den Fraktionen. Den ersten stellte Inge Birkhold (CDU): Den Antrag der Verwaltung werde man ablehnen und stattdessen beantragen, den Asphalt auf dem Grüß-Gott-Weg der Schättere-Trasse ZU ENTFERNEN und einen wasserdurchlässigen Belag aufzubringen, damit der dann breitere Weg für Radfahrer und Fußgänger genutzt werden kann. Der CDU-Antrag fand mit 12 Ja und 10 Gegenstimmen eine knappe Mehrheit".

Bisher ging es, verschleiert immer nur um "gewisse" kleine Stücke die verbreitert werden müssten und dem Satz: Ein 2 Meter breiter Weg würde reichen, es sei alles kein Problem, Fußgänger und Radler könnten mit Rücksicht gemeinsam dort unterwegs ein, so wurde es beschrieben. Lug und Betrug.

Wie vorhersehbar und lange geplant wird nun aus dem Weg ein breiter, kombinierter Rad-/Fußgängerweg, vielleicht noch unterteilt - roter Asphalt für Radler, mit Trennlinie (versteht sich). links und rechts dafür gerodet, Natur zerstört und JETZT für die Radler auch noch neu asphaltiert, damit die Gruppen-Rennradfahrer bei schneller Geschwindigkeit kein Problem haben und richtig schön rasen können. Wasserdurchlässig soll der Belag sein, damit ja keine Pfütze auf der Strecke den rasenden Radfahrer bespritzt. Es wird:  Ein richtiger "Verkehrsweg". Ein Politikum ohnegleichen.

Es macht mich wütend, wie hinterhältig. bürgerverarschend,  frech, rücksichtslos und lügenpressemäßig dies initiert wurde.

Unsere "neue Welt" der "Stadtentwicklung" und der Zukunft in Aalen.

So könnte (und wird wahrscheinlich auch) das Verkehrsschild, Nr. 241, auf der neu asphaltierten, stark verbreiterten Trasse dann aussehen: Getrennter Fahrrad-/Fußgängerweg:

https://img1.elektrobike-online.com/UB-Verkehrsschilder-2000px-Zeichen-241-30-svg-jpg--inlineImageCOdc-d935a93a-1573568.jpg

In der Regel sind getrennte Geh- und Radwege entlang von Straßen mit starkem KfzVerkehrsaufkommen und hohem Schwerverkehrsanteil angebracht, falls der Platz für baulich getrennte Radwege nicht ausreicht. Der häufigste Anwendungsfall ist innerorts, wo die Trennung von Fuß- und Radverkehr wegen der erhöhten Konfliktsituationen wichtig ist. Außerorts sind gemischte Geh- und Radwege die Regel.

Aber:
Getrennte Geh- und Radwege können jedoch auch außerorts angelegt werden, z.B auf Abschnitten, die eine wichtige Radroute darstellen und gleichzeitig eine hohe Fußgängerfrequenz aufweisen (etwa bei Naherholungsgebieten oder in der „Gassi-Zone“ am Ortsrand).

Dies ist durch die vermarktete, angebliche "Radroute" wegen der wichtigen Verkehrsanbindung Waldhausen - Aalen auf dieser Strecke gegeben und dies war und ist, für mich, das Ziel dieser Aktion, in der die Aalener Fahrradlobby den Hauptteil der Kämpfer pro Rad-Trasse abgibt. Richten wir uns also auf einen mindestens 5 m breiten, asphaltierten Grüß-Gott-Weg ein.

Es wird ein Millionen-Projekt!

NMA

Karin Hofmann schrieb am 10.10.2020 um 04:34

Hallo Herr Schlaak,

NEUE ASPALTIERUNG LÄSST AUFHORCHEN!

BEGINN EINES TOURISTISCHEN MASSENRADWEGES!

Gestern war in einen großen Artikel (Aalener Nachrichten) folgendes zu lesen:

"Drei Anträge gab es aus den Fraktionen. Den ersten stellte Inge Birkhold (CDU): Den Antrag der Verwaltung werde man ablehnen und stattdessen beantragen, den Asphalt auf dem Grüß-Gott-Weg der Schättere-Trasse ZU ENTFERNEN und einen wasserdurchlässigen Belag aufzubringen, damit der dann breitere Weg für Radfahrer und Fußgänger genutzt werden kann. Der CDU-Antrag fand mit 12 Ja und 10 Gegenstimmen eine knappe Mehrheit".

Bisher ging es, verschleiert immer nur um "gewisse" kleine Stücke die verbreitert werden müssten und dem Satz: Ein 2 Meter breiter Weg würde reichen, es sei alles kein Problem, Fußgänger und Radler könnten mit Rücksicht gemeinsam dort unterwegs ein, so wurde es beschrieben. Lug und Betrug.

Wie vorhersehbar und lange geplant wird nun aus dem Weg ein breiter, kombinierter Rad-/Fußgängerweg, vielleicht noch unterteilt - roter Asphalt für Radler, mit Trennlinie (versteht sich). links und rechts dafür gerodet, Natur zerstört und JETZT für die Radler auch noch neu asphaltiert, damit die Gruppen-Rennradfahrer bei schneller Geschwindigkeit kein Problem haben und richtig schön rasen können. Wasserdurchlässig soll der Belag sein, damit ja keine Pfütze auf der Strecke den rasenden Radfahrer bespritzt. Es wird:  Ein richtiger "Verkehrsweg". Ein Politikum ohnegleichen.

Es macht mich wütend, wie hinterhältig. bürgerverarschend,  frech, rücksichtslos und lügenpressemäßig dies initiert wurde.

Unsere "neue Welt" der "Stadtentwicklung" und der Zukunft in Aalen.

So könnte (und wird wahrscheinlich auch) das Verkehrsschild, Nr. 241, auf der neu asphaltierten, stark verbreiterten Trasse dann aussehen: Getrennter Fahrrad-/Fußgängerweg:

https://img1.elektrobike-online.com/UB-Verkehrsschilder-2000px-Zeichen-241-30-svg-jpg--inlineImageCOdc-d935a93a-1573568.jpg

In der Regel sind getrennte Geh- und Radwege entlang von Straßen mit starkem KfzVerkehrsaufkommen und hohem Schwerverkehrsanteil angebracht, falls der Platz für baulich getrennte Radwege nicht ausreicht. Der häufigste Anwendungsfall ist innerorts, wo die Trennung von Fuß- und Radverkehr wegen der erhöhten Konfliktsituationen wichtig ist. Außerorts sind gemischte Geh- und Radwege die Regel.

Aber:
Getrennte Geh- und Radwege können jedoch auch außerorts angelegt werden, z.B auf Abschnitten, die eine wichtige Radroute darstellen und gleichzeitig eine hohe Fußgängerfrequenz aufweisen (etwa bei Naherholungsgebieten oder in der „Gassi-Zone“ am Ortsrand).

Dies ist durch die vermarktete, angebliche "Radroute" wegen der wichtigen Verkehrsanbindung Waldhausen - Aalen auf dieser Strecke gegeben und dies war und ist, für mich, das Ziel dieser Aktion, in der die Aalener Fahrradlobby den Hauptteil der Kämpfer pro Rad-Trasse abgibt. Richten wir uns also auf einen mindestens 5 m breiten, asphaltierten Grüß-Gott-Weg ein.

Es wird ein Millionen-Projekt!

Sie wissen schon, dass Sie sich, öffentlich, dadurch immer mehr lächerlich und zum "Schättere-Trassen-Clown" machen? 

"Oh Herr, lass endlich Gehirn für Sie regnen".

Karin Hofmann

NMA schrieb am 10.10.2020 um 10:16

"Sie wissen schon, dass Sie sich, öffentlich, dadurch immer mehr lächerlich und zum "Schättere-Trassen-Clown" machen? 

"Oh Herr, lass endlich Gehirn für Sie regnen"."

Es ehrt mich, dass Sie MEINE Zitate verwenden und weitergeben, vielleicht auch an anderer Stelle...

Eric Untermann

NMA schrieb am 10.10.2020 um 10:16

....

"Oh Herr, lass endlich Gehirn für Sie regnen".

Für manche ist es leider schon zu spät. Man muss nur die Zuschriften der zitierten Dame lesen, dann wird klar, dass sie bewusst alles missverstehen und Unfrieden stiften will.

Karin Hofmann

eEric Untermann schrieb am 10.10.2020 um 13:15

Für manche ist es leider schon zu spät. Man muss nur die Zuschriften der zitierten Dame lesen, dann wird klar, dass sie bewusst alles missverstehen und Unfrieden stiften will.

Hallo Herr Untermann,

es gab einen thread, in dem Sie auch ganz klar Ihre Meinung sagten vom 27.08.2020, da ging es um die Corona-Pandemie. Sie leiteten dieses Problem dann auf Ihre Links-radikale Meinung um:

https://www.schwaebische-post.de/1917877/

Ihre Meinung, Zitat:

"Auch wir kämpfen gegen die millionenfache massive Einschränkung unserer Grundrechte, speziell im Straßenverkehr. Obwohl die Zahl der Verkehrstoten noch nie so niedrig war, verlangen Bürokratie und Politik immer mehr "Sicherheitsvorkehrungen" an Autos und unsinnige Beschränkungen der freien Fahrt für freie Bürger. Tempolimits sind erwiesenermaßen sinnlos, da Verletzungen mit 30km/h genau so tödlich sein können wie bei 200 km/h. Oft unterschlagen wird auch die Tatsache, dass über 90% der "Verkehrsopfer" Antikörper auf HSV-1-Viren hatten. Wie Sie selber wissen, kann damit die Todesursache nicht eindeutig und alleinig nur dem angeblichen Unfall zugeordnet werden.

Ohne diese diktatorischen Einschränkungen der freien Fahrt könnten wir viel schneller unterwegs sein, hätten mehr Zeit zum Arbeiten, zum Leben und für unsere Familien. Lieferungen wären schneller beim Produzenten und würden Einsparungen erbringen, die Wirtschaft würde wachsen".

In diesem thread, Ihrer Meinung, ist alles gesagt: Tempolimits sinnlos, TÜV alle 2 Jahre sollte man abschaffen, schnell unterwegs sein...freie Fahrt, überall, für alle. Natürlich sind Sie für die Rennrad-Strecke, freie Fahrt für alle!. Danke, daß Sie sich mit IHRER "Autonom-Links-Meinung" (Befreiung von allen staatlichen Regeln), eingemischt und die Fahrradlobby unterstützt haben.

Zum Thema des Ausgangsthreads: Sind das die Unterstützer, (SIE?). die Stimmen des ADFC? Hat auch "a G'schmäckle".

Man könnte nun darüber nachdenken, durch welche, besonders politisch ausgerichtete Stimmen bei den unzähligen Abstimmungen und mit welchen politischen Unterstützern das Wahlergebnis "Pro Schättere-Radler-Trasse" zustande kam.

Gruß von "der zitierenden Dame", Herr Untermann.

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