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Ein Zukunftsprojekt der Gemeinde

Die Westhausener Propsteischule wurde 2012 zu einer der ersten Gesamtschulen im Land. Seit dem Jahr 2016 wurde jeweils in den Ferien daran gearbeitet, die Räumlichkeiten auszubauen, und auf den neuesten Stand zu bringen.
  • 452 Schülerinnen und Schüler werden derzeit an der Propsteischule unterrichtet. Rund 8,5 Millionen Euro sind in dem Umbau der Gemeinschaftsschule geflossen. Foto: opo
  • Modern, lichtdurchflutet, barrierefrei und technisch auf dem neuesten Stand wurden die Unterrichtsräume gestaltet. Foto: opo

Westhausen. Die teuerste Baumaßnahme in der Geschichte der Gemeinde Westhausen ist fertiggestellt: Der Umbau der Propsteischule. Bürgermeister Markus Knoblauch freut sich, dass diese für die Gemeinde Westhausen und die Zukunft der Propsteischule so wichtige Baumaßnahme nach fünf Jahren „Ferienbauzeit“ jetzt erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

8,5 Millionen Euro sind in die Gemeinschaftsschule geflossen. 2,7 Millionen steuerte das Land über Zuschüsse zu dem Projekt bei. Da keine Interims-Containerlösung benötigt wurde, konnte hier rund eine Million Euro gespart werden. Architekt Mathis Tröster hat in den Sommerferien seit 2016 alles umgesetzt, was benötigt wurde.

Trotz der verschiedenen Bauphasen war es weiterhin möglich, den Schulbetrieb aufrecht zu halten. Darauf sind die Beteiligten besonders stolz und hier gilt der Dank der gesamten Schulgemeinschaft für das große Verständnis während dieser Zeit.

Die Propsteischule gilt als Modellschule für weitere Gemeinschaftsschul-Vorhaben im Land. Die ‚neue‘ Schule ist nun lichtdurchflutet, barrierefrei und auf dem modernsten Stand. Die Mensa ist multifunktional nutzbar. Sie ist zu einem Ort der Begegnung geworden. Die Klassenstufen haben ihre eigenen Bereiche, so genannte „Cluster“, die räumlich getrennt voneinander angeordnet sind. Flure wurden so zu zusätzlichen Lernräumen, die verschiedenen Unterrichtsarten wurden konzentriert zusammengezogen und das Lehrerzimmer offen gestaltet.

Ort des Lernens und des Lebens

Wir sind stolz auf unsere Propsteischule Westhausen, die jetzt fit für die Zukunft ist.

Markus Knoblauch Bürgermeister

„So lassen sich die Inhalte einer Gemeinschaftsschule erstklassig umsetzen“, betont Schulleiterin Monika Hecking-Langner. So kann in den modernen Räumlichkeiten die Lernkultur der Propsteischule bestens umgesetzt werden – ein Ort des Lernens und des Lebens. Die individuellen Voraussetzungen der Schüler können auf ihrem Entwicklungsweg ideal unterstützt werden.

Digital war die Schule bereits auf einem guten Weg. Der notwendige Glasfaseranschluss wurde beispielsweise schon vor Jahren gelegt. Über die Sommerferien investierte die Gemeinde nun in 75 Tablets, welche sich Schüler leihen können, um im ggf. notwendigen Homeschooling zu arbeiten.

Im Rahmen des Digital-Pakts des Bundes sollen jetzt weitere 200 000 Euro in die Digitalisierung der Schule investiert werden. Die Westhausener Propsteischule ist eine von 42 Starterschulen, die im September 2012 bei der Bildungsreform der Landesregierung als Gemeinschaftsschule mit dabei waren.

Derzeit unterrichten 45 Lehrerinnen und Lehrer die 452 Schülerinnen und Schüler. Bürgermeister Markus Knoblauch ist die Freude anzusehen: „Wir sind stolz auf unsere Propsteischule Westhausen, die jetzt fit für die Zukunft ist“, so das Fazit des Bürgermeisters. mj

© Schwäbische Post 15.10.2020 14:49
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