Platzverweis: 45-Jähriger setzt keine Maske im Laden auf

Polizeibericht Der Mann weigert sich seinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und bedroht eine Angestellte in der Innenstadt - er muss nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen.

  • Symbolbild: Pixabay

Aalen. Wie die Polizei berichtet, hat sich am Samstagnachmittag ein Mann in der Aalener Innenstadt geweigert seine Maske zu tragen und daraufhin einen Platzverweis erhalten. Gegen 14.30 Uhr betrat ein 45-Jähriger ein Ladengeschäft in der Aalener Innenstadt, allerdings trug er keine Mund-Nasen-Bedeckung. Er wurde von einer Angestellten aufgefordert eine Maske aufzusetzen. Der 45-Jährige verweigerte dies mit der Begründung, dass er ein entsprechendes Attest habe. Nachdem er weiterhin darauf bestand, keine Maske aufzusetzen, wurde er aufgefordert, den Laden zu verlassen, was er jedoch vehement ablehnte. Auch nachdem Beamte des Polizeireviers Aalen vor Ort waren, weigerte der 45-Jährige sich, das Geschäft zu verlassen, woraufhin er von den Polizisten nach draußen begleitet wurde. Dort schrie er lautstark herum, was ihm einen Platzverweis für den Bereich des Marktplatzes einbrachte. Laut Polizei kehrte er trotz dieses Verweises nach kurzer Zeit zurück und bedrohte die Angestellte, die aber die Eingangstüre des Ladens verschlossen hatte. Der Mann muss nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen.

© Schwäbische Post 19.10.2020 14:38
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Kommentare

Joe_46

Judith Regele schrieb am 19.10.2020 um 12:04

Warum nennt die Schwäpo diesen Mann "Maskenverweigerer", wenn er ein Attest hat? Ich finde es unmöglich!! In was für einer Gesellschaft sind wir nur gelandet, in der sich Leute als Coronahelden feiern, weil sie jemand aus dem Laden geschmissen haben, der ein Attest zur Maskenbefreiung hat? Ich brauche keinen Lockdown. Ich geh auch so nirgendwo mehr hin! Nicht auszuhalten.

Das frage ich mich bei ihrem Beitrag auch, wo wir gelandet sind!?!

Wenn die Person ein Attest hat, legt sie es vor und gut ist.Wenn der Hausherr trotzdem zum Schutz seiner anderen Kunden den Zutritt verwehrt, ist es sein gutes Recht!

Hier feiert sich niemand, im Gegenteil die Angestellte wurde bedroht!

Joe_46

TomTom73 schrieb am 19.10.2020 um 21:56

Hallo Frau Regele,

dieser Mann, der aus gesundheitlich attestierten Gründen keine Maske tragen muss, ist sicher voll im grünen Bereich, was seine und Ihre Weltanschauung betrifft.

Dass dieser bedauernswerte, mutmaßlich Asthma-kranke Mann sich dermassen renitent verhält und sogar nach einem Platzverweis der Polizei die Verkäuferin wieder aufsucht, um sie zu bedrohen, ist sein gutes Bürgerrecht, gell? Und das wird er noch morgen, übermorgen, in 6 Wochen oder in 2 Jahren ausüben gegenüber dieser Verkäuferin. 

Es sind Menschen wie SIE, die aus dieser eigentlich lockeren Übung einen Keil in die Gesellschaft treiben. Bitte bleiben Sie im Lockdown, keine Sau vermisst Sie!

Beste Grüße!

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können @ TomTom73

TomTom73

Judith Regele schrieb am 19.10.2020 um 12:04

Warum nennt die Schwäpo diesen Mann "Maskenverweigerer", wenn er ein Attest hat? Ich finde es unmöglich!! In was für einer Gesellschaft sind wir nur gelandet, in der sich Leute als Coronahelden feiern, weil sie jemand aus dem Laden geschmissen haben, der ein Attest zur Maskenbefreiung hat? Ich brauche keinen Lockdown. Ich geh auch so nirgendwo mehr hin! Nicht auszuhalten.

Hallo Frau Regele,

dieser Mann, der aus gesundheitlich attestierten Gründen keine Maske tragen muss, ist sicher voll im grünen Bereich, was seine und Ihre Weltanschauung betrifft.

Dass dieser bedauernswerte, mutmaßlich Asthma-kranke Mann sich dermassen renitent verhält und sogar nach einem Platzverweis der Polizei die Verkäuferin wieder aufsucht, um sie zu bedrohen, ist sein gutes Bürgerrecht, gell? Und das wird er noch morgen, übermorgen, in 6 Wochen oder in 2 Jahren ausüben gegenüber dieser Verkäuferin. 

Es sind Menschen wie SIE, die aus dieser eigentlich lockeren Übung einen Keil in die Gesellschaft treiben. Bitte bleiben Sie im Lockdown, keine Sau vermisst Sie!

Beste Grüße!

Weber

MaWi_1980 schrieb am 19.10.2020 um 16:45

Nur um es gleich vorneweg klar zu stellen. Ich bin kein Maskenverweigerer, ich setze diese auf, wann und wo immer es nötig ist bzw. gefordert wird, nicht mehr aber auch nicht weniger. Ein Fan dieser Maskenpflicht bin ich nicht und ich bin froh, wenn das irgendwann mal alles wieder vorbei ist.

Zum Fall: Ich gebe Ihnen Recht @hannes67, die Ladenbesitzerin hat das Hausrecht, wenn sie also wünscht, dass der Mann eine Maske aufsetzt und er diesem Wunsch nicht nachkommt, dann kann sie ihn auffordern, ihr Geschäft zu verlassen. Diese simple Tatsache haben viele Leute bis heute nicht verstanden, egal ob "Maskenverweigerer" oder nicht. Wenn jemand ein Attest hat, z.B. wegen Atemwegserkrankungen oder auch psychischer Probleme, dann kann derjenige dieses ja auch vorzeigen.

Allerdings habe ich selbst vor nicht allzu langer Zeit eine Bekannte mit gültigem Attest nach bzw. in Ulm/Neu-Ulm begleitet und sie ist dort wie eine Aussätzige behandelt worden, sowohl von Ladenbesitzern als auch von Cafébetreibern. Alles so nach dem Motto "Na, wenn die "normalen" Leute (mit Maske ist man jetzt das neue Normal, ich lach mich schlapp) das sehen und dem Ordnungsamt petzen, dann bekomme ich Ärger. Also bitte Maske auf oder gehen." Und die Passanten haben uns angeschaut, als hätten wir die Pest.

Deswegen meine Bitte an all die, die hier alle, die keine Maske tragen, pauschal als "Maskenverweigerer" abstempeln, sich mal ein paar Gedanken zu machen. Sicher sind ein paar wirkliche Verweigerer dabei, aber es gibt auch eine ganze Anzahl Leute, die ein größeres Problem haben bzw. Risiko eingehen, wenn sie eine Maske tragen als dann, wenn sie es nicht tun.

Ich kenne einen Mann mit einer schweren Lungenkrankheit, der braucht den ganzen Tag seine Sauerstoffzufuhr aus einem Rucksack in die Nase. Maske geht da nicht. Aber der hat kein Attest weil er dann halt freiwillig ein kleines Kunststoffschild vor Mund und Nase hat.

Ich glaube, dass leider viele Ärzte das Attest viel zu schnell ausgestellt haben.

MaWi_1980

hannes67 schrieb am 19.10.2020 um 12:12

Wo nur ist das Problem der "Maskenverweigerer"?
Ist so eine sooooo einschneidende Maßnahme?
Man könnte grad meinen, dieses Klientel hockt seit 2 Jahren im Keller und ernährt sich von Fußpilz und Fingernägeln - dramatisch! Ist die Not wirklich so groß?
Was ist denn dabei ein Stoff- oder Papierstück vor Mund und Nase zu binden? Atemnot? Angst vor dem eigenen Spiegelbild? (Übrigens: Wir schauen alle so aus. Schon gemerkt?)

Oder ist es doch nur das eigene beleidigte Ego, das hier herumjammert?
Die Bilder vom Frühjahr in Italien oder New York im Kopf? Oder angesichts der multimedial bunten Schönwetter-Vielfalt schon wieder ausgeblendet?

Der Ladenbesitzer hat vollkommen zurecht gehandelt. Es ist SEIN Laden und ER hat das Hausrecht und gibt die Regeln vor. Wer sich nicht daran hält, darf gerne anderweitig Einkaufen - oder Randalieren und Pöbeln.

Nur um es gleich vorneweg klar zu stellen. Ich bin kein Maskenverweigerer, ich setze diese auf, wann und wo immer es nötig ist bzw. gefordert wird, nicht mehr aber auch nicht weniger. Ein Fan dieser Maskenpflicht bin ich nicht und ich bin froh, wenn das irgendwann mal alles wieder vorbei ist.

Zum Fall: Ich gebe Ihnen Recht @hannes67, die Ladenbesitzerin hat das Hausrecht, wenn sie also wünscht, dass der Mann eine Maske aufsetzt und er diesem Wunsch nicht nachkommt, dann kann sie ihn auffordern, ihr Geschäft zu verlassen. Diese simple Tatsache haben viele Leute bis heute nicht verstanden, egal ob "Maskenverweigerer" oder nicht. Wenn jemand ein Attest hat, z.B. wegen Atemwegserkrankungen oder auch psychischer Probleme, dann kann derjenige dieses ja auch vorzeigen.

Allerdings habe ich selbst vor nicht allzu langer Zeit eine Bekannte mit gültigem Attest nach bzw. in Ulm/Neu-Ulm begleitet und sie ist dort wie eine Aussätzige behandelt worden, sowohl von Ladenbesitzern als auch von Cafébetreibern. Alles so nach dem Motto "Na, wenn die "normalen" Leute (mit Maske ist man jetzt das neue Normal, ich lach mich schlapp) das sehen und dem Ordnungsamt petzen, dann bekomme ich Ärger. Also bitte Maske auf oder gehen." Und die Passanten haben uns angeschaut, als hätten wir die Pest.

Deswegen meine Bitte an all die, die hier alle, die keine Maske tragen, pauschal als "Maskenverweigerer" abstempeln, sich mal ein paar Gedanken zu machen. Sicher sind ein paar wirkliche Verweigerer dabei, aber es gibt auch eine ganze Anzahl Leute, die ein größeres Problem haben bzw. Risiko eingehen, wenn sie eine Maske tragen als dann, wenn sie es nicht tun.

hannes67

Wo nur ist das Problem der "Maskenverweigerer"?
Ist so eine sooooo einschneidende Maßnahme?
Man könnte grad meinen, dieses Klientel hockt seit 2 Jahren im Keller und ernährt sich von Fußpilz und Fingernägeln - dramatisch! Ist die Not wirklich so groß?
Was ist denn dabei ein Stoff- oder Papierstück vor Mund und Nase zu binden? Atemnot? Angst vor dem eigenen Spiegelbild? (Übrigens: Wir schauen alle so aus. Schon gemerkt?)

Oder ist es doch nur das eigene beleidigte Ego, das hier herumjammert?
Die Bilder vom Frühjahr in Italien oder New York im Kopf? Oder angesichts der multimedial bunten Schönwetter-Vielfalt schon wieder ausgeblendet?

Der Ladenbesitzer hat vollkommen zurecht gehandelt. Es ist SEIN Laden und ER hat das Hausrecht und gibt die Regeln vor. Wer sich nicht daran hält, darf gerne anderweitig Einkaufen - oder Randalieren und Pöbeln.

Judith Regele

Warum nennt die Schwäpo diesen Mann "Maskenverweigerer", wenn er ein Attest hat? Ich finde es unmöglich!! In was für einer Gesellschaft sind wir nur gelandet, in der sich Leute als Coronahelden feiern, weil sie jemand aus dem Laden geschmissen haben, der ein Attest zur Maskenbefreiung hat? Ich brauche keinen Lockdown. Ich geh auch so nirgendwo mehr hin! Nicht auszuhalten.

Saitenschuft

Judith Regele schrieb am 19.10.2020 um 12:04

Warum nennt die Schwäpo diesen Mann "Maskenverweigerer", wenn er ein Attest hat? Ich finde es unmöglich!! In was für einer Gesellschaft sind wir nur gelandet, in der sich Leute als Coronahelden feiern, weil sie jemand aus dem Laden geschmissen haben, der ein Attest zur Maskenbefreiung hat? Ich brauche keinen Lockdown. Ich geh auch so nirgendwo mehr hin! Nicht auszuhalten.

Sehr geehrte Frau Regele, 

ich gehe davon aus, wenn er ein richtiges Attest gehabt hätte und dieses vorgezeigt, hätte er einkaufen dürfen. Viele Kunden behaupten jedoch eines zu besitzen, dieses aus Datenschutzgründen jedoch nicht zu zeigen, was absoluter Quatsch ist. Das sind einfach dumme, egoistische Randalierer. Warum sollte ein Unternehmen auf Umsatz verzichten, wenn alles mit rechten Dingen zugeht? 

Achim Alexander

Langsam aber sicher drehen alle durch.... 

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