Turbulenzen vor Hoeneß' Premiere

Ohne ihren Offensiv-Star Kramaric müssen die Hoffenheimer gegen Serbiens Meister Roter Stern Belgrad planen.
  • Erstes Europacup-Spiel: Hoffenheim-Coach Sebastian Hoeneß. Foto: Daniel Roland/afp
Die TSG 1899 Hoffenheim muss auch zum Europa-League-Auftakt am Donnerstag (21 Uhr/Nitro und DAZN) gegen Serbiens Meister Roter Stern Belgrad auf Torjäger Andrej Kramaric verzichten. Der Kroate ist wie Kasim Adams, der vergangene Woche ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet wurde, weiter auf ungewisse Zeit in Quarantäne. Das sagte Sebastian Hoeneß vor seiner internationalen Premiere als Trainer. Für Pavel Kaderabek, der einen Fall in der Familie hat, gilt das ebenfalls. Über die Dauer der Quarantäne konnte Hoeneß nichts sagen. „Die Jungs werden weiter getestet, es hängt davon ab, wie diese Tests ausfallen“, sagte der 38-Jährige. Er habe mit ihnen telefoniert: „Es geht ihnen gut, sie sind symptomfrei.“ Zudem fallen weiter die verletzten Abwehrspieler Benjamin Hübner und Ermin Bicakcic aus.

Die Kraichgauer wollen nach dem Vorrunden-Aus 2017 in der Europa League und ein Jahr später in der Champions League jeweils unter Chefcoach Julian Nagelsmann dieses Mal unbedingt auf der internationalen Bühne überwintern. „Wir wollen die Gruppenphase überstehen, das ist unser großes Ziel. Ein Sieg gegen Roter Stern wäre da schon mal wichtig“, sagte Hoeneß vor der Begegnung ohne Zuschauer im Sinsheimer Stadion. Weitere Gruppengegner sind KAA Gent aus Belgien und der FC Slovan Liberec aus Tschechien. Die TSG hat zwar in allen 14 Europacup-Spielen bisher getroffen, aber nur eine Begegnung gewonnen: vor drei Jahren mit 3:1 gegen Istanbul Basaksehir.

Bundesliga-Konkurrent Bayer Leverkusen muss in seinem Auftaktspiel der Europa League am Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) gegen OGC Nizza mit ziemlicher Sicherheit auf Spielgestalter Charles Aranguiz verzichten. „Ich nehme Charlie nur dazu, wenn er komplett fit ist. Und ich glaube nicht, dass er das sein wird. Deshalb wird er nicht dabei sein“, sagte Trainer Peter Bosz. Der Chilene war am Samstag beim 1:0 gegen Mainz angeschlagen ausgewechselt worden. dpa
© Südwest Presse 22.10.2020 07:45
158 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.

Anmeldung zum E-Mail-Newsletter aus der Redaktion

Die wichtigsten und interessantesten Meldungen des aktuellen Tages aus der Redaktion direkt in Ihr E-Mail-Postfach – täglich und kostenlos jeden Abend.

Jetzt kostenlos anmelden

Aktuelle Meldungen direkt auf Ihr Handy