Auffahrunfall mit sechs Autos im Einhorntunnel

Polizeibericht Sechs Fahrzeuge am Unfall beteiligt - eine Person leicht verletzt. 

  • Foto: Jan-Philipp Strobel

Schwäbisch Gmünd. Nach einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 29 ist der Gmünder Einhorntunnel am Nachmittag in beide Richtungen gesperrt worden. Gegen 15.15 Uhr fuhren auf der Richtungsfahrbahn Aalen sechs Fahrzeuge aufeinander auf. Zwei davon mussten laut Polizeisprecher Holger Bienert abgeschleppt werden. Bei dem Auffahrunfall wurde eine Person verletzt. Unter den Unfallbeteiligen waren auch zwei Kinder, diese seien aber nicht verletzt worden, das teilt ein Sprecher auf Nachfrage mit.

Zur Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde der Einhorntunnel bis 19.10 Uhr komplett in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Schadenshöhe an den beteiligten sechs Fahrzeugen ist noch unbekannt.

 

© Schwäbische Post 23.10.2020 21:16
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Kommentare

In my humble opinion

Philipp S. schrieb am 23.10.2020 um 23:17...
Wieder mal aus Kostengründen an der falschen Stelle gespart.
...

Das ist so nicht ganz richtig. Der Tunnel wurde zu Zeiten geplant, als die Vorschriften noch anders waren und der Verkehr geringer. Das Problem lag in der 'unendlichen' Geschichte der ersten Spatenstiche, der Verzögerungen und des 'pst, nicht stören, sonst verzögert sich alles'. Als dann endlich alles in trockenen Tüchern war, stellte man entsetzt fest, dass die Planungen total veraltet waren ( Anlass der Brand im Alpentunnel ), aber man hatte doch schon den Planfeststellungsbeschluss und endlich Geld, anzufangen ... Und so hat man dann schnell ( unter großzügiger Auslegung des Baurechts, wenn ich mich recht erinnere ) noch den Fluchttunnel 'aufgebohrt' und auf der Trasse der möglichen zweiten Tunnelröhre platziert. So könnte eine zweite Tunnelröhre im laufenden Verkehr nachträglich ausgebaut werden - hätte man denn Geld und einen Planfeststellungsbeschluss. An Geld könnte man ja vielleicht noch kommen ...
Aber wenn wir schon mal dabei sind: Ich bin auf die Ausführung einer 2+2-Ausführung der B29 zwischen Portal Ost und AS Hussenhofen gespannt ...

Philipp S.

Dieser einröhrige Gegenverkehrs-Tunnel ist für dieses sehr hohe Verkehrsaufkommen von über 30.000 Fahrzeugen pro Tag nicht ausgelegt.

Zwei getrennte Röhren bringen deutlich mehr Sicherheit. Bei Vollsperrung der Röhre, bricht der gesamte Verkehr zusammen.

Wieder mal aus Kostengründen an der falschen Stelle gespart. Dieser Gegenverkehrs-Tunnel wäre in anderen Ländern bei diesem Verkehrsaufkommen nicht zulässig.

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