Bushido fällt bei Prozess als Zeuge aus

Der Rapper ist mit Corona infiziert. Im Verfahren gegen einen Clanchef ist er Opfer und Nebenkläger.
  • Bushido hat seine Corona-Infektion öffentlich gemacht. Foto: Sebastian Willnow/zb/dpa
Der Prozesstermin am Mittwoch gegen einen Berliner Clanchef ist wegen der Corona-Infektion von Bushido abgesagt worden. Der Rapper ist in dem Verfahren mutmaßliches Opfer und Nebenkläger. Bushido hatte am Dienstagabend seine Infektion öffentlich gemacht. „Auch wenn ich alle Vorgaben sehr ernst genommen habe, habe ich heute einen positiven Corona-Test erhalten“, schrieb der 42-Jährige in einer Instagram-Story. Er habe Symptome. „Nehmt die Sache ernst und achtet auf eure Mitmenschen“, so der Rapper.

Am Montag war die Befragung von Bushido im Prozess gegen Clanchef Arafat A.-Ch. und drei seiner Brüder fortgesetzt worden. Im Saal 500 waren mehr als 50 Personen. Clanchef Arafat A.-Ch. werden versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Drei seiner Brüder sind als Mittäter angeklagt. Es sei zu Straftaten gekommen, nachdem Bushido 2017 die Geschäftsbeziehungen aufgelöst habe. dpa
© Südwest Presse 29.10.2020 07:45
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