Kampfhahn tötet Polizist

An Kralle angebrachter Metallsporn verletzt Beamten schwer.
Bei einer Razzia gegen wegen der Corona-Pandemie verbotene Hahnenkämpfe auf den Philippinen ist ein Polizist von einem der Tiere getötet worden. Der Beamte habe bei der Beweisaufnahme in der Provinz Nord-Samar einen Kampfhahn hochgehoben, teilten die Behörden mit. Das Tier habe sich gewehrt und mit dem an seiner Kralle angebrachten Metallsporn die Oberschenkelarterie des Beamten aufgeschlitzt, woraufhin dieser verblutet sei.

Hahnenkämpfe sind auf den Philippinen sehr populär. Vor allem in der Provinz gibt es vielerorts regelrechte Arenen, in denen die Tiere aufeinander losgelassen und Wetten auf den Ausgang der tödlichen Kämpfe abgeschlossen werden. Wegen der Corona-Pandemie sind die blutigen Spektakel ebenso wie auch Sport- und Kulturveranstaltungen derzeit verboten. afp
© Südwest Presse 29.10.2020 07:45
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