Bei der Daseinsfürsorge gut aufgestellt

Kommunalpolitik Landtagskandidat Jakob Unrath bei Bürgermeister Johannes Schurr in Spraitbach.
  • Bürgermeister Schurr und Kandidat Jakob Unrath (r.). Foto: privat

Spraitbach. Zu einem Meinungsaustausch hat sich der SPD-Landtagskandidat Jakob Unrath mit Bürgermeister Johannes Schurr getroffen. Dabei berichtete der Bürgermeister über die erfolgreichen Anstrengungen der Gemeinde auf wichtigen Feldern der Daseinsfürsorge: Die Ärzteversorgung in der 3300-Einwohnergemeinde sei gesichert, ebenso die Apotheke am Ort. Die Nahversorgung funktioniere und eine einladende Gastronomie biete Gelegenheit, sich zu treffen und den Austausch miteinander zu pflegen. Dazu trage auch das lebendige Vereinsleben bei. Die Internetbandbreite sei gut, allerdings beobachte man mit Blick auf die Zukunft das Thema Glasfaser genau. Spraitbach als klassische Wohngemeinde lade mit seiner Landschaft zum Wandern ein und biete hohe Lebensqualität.

Sorgen bereiten Schurr die sich abzeichnenden finanziellen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Jakob Unrath betonte, dass die althergebrachte Formel „Privat vor Staat“ nicht gelten könne, wenn es um Güter und Dienstleistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge gehe. Vieles müsse die Gesellschaft wieder solidarischer denken, stimmten beide überein.

© Schwäbische Post 25.11.2020 21:38
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