Lesermeinung

Zum Thema Verkehr:

Liebe Autofahrer, ich möchte mich einfach entschuldigen. Entschuldigen dafür, dass ich als Verkehrsbehinderung auf dem Fahrrad in Schwä¤bisch Gmünd unterwegs bin. Normalerweise bekommen Sie nicht viel von mir mit, da ich Straßen, wo möglich, vermeide. Heute Morgen habe ich versucht, meine tä¤gliche Strecke über die Klepperlestrasse zu fahren, musste aber nach einigen 100 Metern den Versuch wieder abbrechen, da der Weg nicht geräumt wurde und nicht gefahrlos befahrbar war. Also zurück auf die Goethestraße. Da war der Radweg aber auch nicht gerä¤umt (nur der Geweg), also musste ich die Straße benutzen. Das gleiche Bild in der Weissensteiner Straße (...). Beim Dreifaltigkeitsfriedhof wieder keine Chance, den Radweg zu benutzen. Dieser wurde im Herbst ja nicht mal vom zentimeterdicken Laub befreit und jetzt erst recht nicht vom Schnee („Kein Winterdienst“). Da der Radweg also nicht befahrbar ist, muss ich in der Scheffoldstraße auf die Fahrbahn ausweichen. Ab Bushaltestelle Strümpfelbach-Schulzentrum ist der Radweg plötzlich wieder gerä¤umt bis er in Unterbettringen auf den Radschutzstreifen mündet, der nur zur Hälfte geräumt ist, aber immerhin. Die Stellungnahme der Stadtverwaltung hierzu: „Gemeindeverbindungswege“ werden nicht gerä¤umt. Ich würde mich freuen, wenn Sie, lieber Autofahrer, Ihren Unmut mit Hupkonzert oder „Fahr gefä¤lligst auf dem Radweg!“ an der richtigen Stelle, nä¤mlich dem Rathaus kundtun würden. (...).
Also bitte: Wenn Sie sich wieder über einen langsamen Radfahrer auf der Fahrbahn ä¤rgern: Freisprecheinrichtung betä¤tigen, Rathaus anrufen und dort Bescheid geben, dass es unzumutbar ist, dass Verkehrsteilnehmer behindert werden, da die Stadtverwaltung für vieles Geld hat, aber nicht für die Verkehrssicherheit einer Gruppe von Teilnehmern. Vielen Dank für Ihr Verstä¤ndnis.

© Schwäbische Post 02.12.2020 21:38
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Kommentare

Karin Hofmann

Saitenschuft schrieb am 07.12.2020 um 10:41

Sie ignorieren den Ausgangsbeitrag.

Was wollen Sie eigentlich?

Lassen Sie es einfach und sparen Sie sich Ihre Nerven und anderen auch.

Hallo Saitenschuft,

genau um den Ausgangsbeitrag ging es. Ich habe ihn nicht ignoriert, sondern Einspruch dagegen erhoben.

Ich will, daß Radfahrer sich nicht als "Elite" fühlen, sondern sich mit den Gegebenheiten: Etwas Laub auf dem Radweg, Schnee nicht weggeräumt, bestehende Wanderwege als Wanderweg belassen, arrangieren (wie wir Autofahrer dies auch tun - auch WIR kommen mit dem Auto nicht überall hin).

Wenn ich etwas lasse und wie meine "Nerven" das aushalten ist allein meine Entscheidung.

Wie auch Sie schrieben, sage ich auch: Punkt. Schluss.

Saitenschuft

Karin Hofmann schrieb am 07.12.2020 um 09:31

Guter, älterer Herr, das waren definitiv Ihre Worte in den Kommentaren:

"Das Fahrrad ist so geeignet oder ungeeignet, wie ein KFZ". Und:

"Solange das Fahrrad die gleichen Bedingungen wie das KFZ hat, hat es die gleiche Eignung"

Okay, jetzt wird es absurd! Sie kennen den Unterschied zwischen Eignung und Berechtigung nicht!

Zum E-mountainbike, es gibt auch die S-Klasse:

welche nicht als Fahrrad gilt und auf der Straße gefahren werden muss

Alles ist möglich! Noch Fragen zur von mir geforderten Anerkennung dieser "Fahrzeuge" als Kfz einschl. zu zahlender Kfz-Steuer, guter Mann?

Ein KFZ ist ein Kraftfahrzeug. Ein S-Pedelec wird wie ein Kleinkraftrad, Geschwindigkeit bis 45 km/h behandelt. Zahlt dementsprechend keine KFZ-Steuer ist jedoch versicherungspflichtig und muss ein grünes Kennzeichen montiert haben.

Wenn Sie schon recherchieren und zitieren, dann bitte vollständig. Ihr Halbwissen ist schon legendär. Und hören sie nun auf hier herumzutrollen. Entweder leben Sie auf einer Trollfarm in Russland oder haben eine Profilneurose. Sie ignorieren den Ausgangsbeitrag, sie müllen diese Diskussion mit Un- und Halbwahrheiten voll. Sie sind ständig bemüht mich irgendwie zu diskriminieren. Einmal stellen Sie mich als verbohrten Umweltaktivist dar, das nächste mal als Naturzerstörer und Raser für dessen Radwege Bäume gefällt werden sollen.

Was wollen Sie eigentlich? Wir waren doch schon soweit: Sie sind nicht belästigt durch Radfahrer auf der Fahrbahn und ich habe mich für Ihr Verstandnis bedankt. Punkt, Schluss ... Aber Nein, Sie hängen sich immer wieder in die Diskussion. Wenn ich mit anderen Nutzern (hier IMHO) diskutiere, sind Sie nicht fähig das Geschriebene zu verstehen hängen sich aber wieder mit irgendwelchem Quatsch rein. Sie haben wenig Ahnung aber zu allem eine Meinung. Lassen Sie es einfach und sparen Sie sich Ihre Nerven und anderen auch.

Karin Hofmann

Saitenschuft schrieb am 07.12.2020 um 08:57

Gute Frau,

Sie haben eine Leseschwäche? Lesen Sie nochmal was ich geschrieben habe, das oben stehende nicht!

Auch hier gibt es "Neuigkeiten" für Sie: Pedelecs sind nicht motorisiert, sondern unterstützen den Radfahrer bei seinem Pedalieren und zwar bis 25 km/h max. Gelten daher als Fahrrad. Sogenannte S-Pedelec unterstützen den Radfahrer bis 45 km/h und unterliegen daher, wie ein Kleinkraftrad, der Versicherungspflicht und einer Kennzeichenpflicht.

Also das das Fahrrad ist kein "richtiges Verkehrsmittel"? Was saugen Sie sich da für eine Definition aus den Fingern? Hab ich ja noch nie gehört?

"Denn im Gegesatz zu Fußgängern" ist was? Sie definieren den Fußgänger aber nicht den Gegensatz. Das passiert gerne wenn man Textpassagen kopiert und aber nicht in den Fließtext einpasst. Danke für den Lacher.

Für den Humbug soll ich Verständnis haben? Sie bedienen die üblichen Plattitüden der Automobil-Lobby. Natürlich zahle ich Steuern. Da ich gleichzeitig auch ein Auto besitze und nicht einmal 10.000 km im Jahr fahre, während andere eine Vielzahl von Kilometern fahren, habe ich dann das Recht KFZ-Steuer zurück zu verlangen? Was geschieht mit meiner Lohnsteuer? Wofür bezahle ich die? Sie haben das Prinzip des eines Sozialstaates, seiner Einnahmen und Ausgaben wohl nicht ganz verstanden. Nur weil jemand Steuern zahlt, hat eir noch lange keine Anspruch auf ihm genehme Ausgaben. Das trifft natürlich auch auf mein Begehren zu. Ich habe Anspruch auf Winterdienst für Radwege, jedoch denke ich schon, dass Gerechtigkeit herrschen muss bei der Verteilung.

Guter, älterer Herr, das waren definitiv Ihre Worte in den Kommentaren:

"Das Fahrrad ist so geeignet oder ungeeignet, wie ein KFZ". Und:

"Solange das Fahrrad die gleichen Bedingungen wie das KFZ hat, hat es die gleiche Eignung"! Ich interpretierte daraus zu Recht: Das Fahrrad gilt für SIE als gleichberechtigt mit motorisierten Verkehrsmitteln. Ich habe Sie NICHT zitiert und dafür auch kein Zeichen: " gesetzt.

Zum E-mountainbike, es gibt auch die S-Klasse:

E-Bikes werden immer beliebter, vor allem die schnelleren Varianten mit denen, je nach Stärke des Motors, Geschwindigkeiten bis 45 km/h erreicht werden können. Stressfrei und entspannt die Arbeit erreichen, ohne Parkplatzsuche und lange Staus, das wünschen sich viele. Und genau das ermöglicht ein E-Bike: schnell und entspannt ans Ziel kommen. Noch dazu ist diese Art der Fortbewegung umweltfreundlicher und kostensparender als ein Fahrzeug mit einem teuren Verbrennungsmotor. Während andere am Bahnhof auf den verspäteten Anschlusszug warten, kann ein E-Bike mit 45 km/h die Reststrecke einfach durchfahren. Vielleicht dann auf der "Schättere-Trasse"???

Alles ist möglich! Noch Fragen zur von mir geforderten Anerkennung dieser "Fahrzeuge" als Kfz einschl. zu zahlender Kfz-Steuer, guter Mann?

Saitenschuft

Karin Hofmann schrieb am 06.12.2020 um 14:00

Hallo Saitenschuft,

das Fahrrad gilt als gleichberechtigt mit den motorisierten Verkehrsmitteln?

Gute Frau,

Sie haben eine Leseschwäche? Lesen Sie nochmal was ich geschrieben habe, das oben stehende nicht!

Deshalb, wegen "motorisierten" Pedilecs, zunehmenen Unfällen (in Statistiken erfasst) durch Radler (incl. Fahrerflucht), muß für Radfahrer und ihr z.T. schnelles Fortbewegungsmittel, bis z.T. 40 kmh, dringendst (wie bei Mofas) eine Kennzeichen-Pflicht geschaffen werden.

Auch hier gibt es "Neuigkeiten" für Sie: Pedelecs sind nicht motorisiert, sondern unterstützen den Radfahrer bei seinem Pedalieren und zwar bis 25 km/h max. Gelten daher als Fahrrad. Sogenannte S-Pedelec unterstützen den Radfahrer bis 45 km/h und unterliegen daher, wie ein Kleinkraftrad, der Versicherungspflicht und einer Kennzeichenpflicht.

Erst dann wäre es als richtiges "Verkehrsmittel" anerkannt, für das weiterhin spezielle Verkehrswege auf Staatskosten gebaut, freigehalten und geöffnet werden sollten. Bis dahin ist es das rechtlich NICHT.

Also das das Fahrrad ist kein "richtiges Verkehrsmittel"? Was saugen Sie sich da für eine Definition aus den Fingern? Hab ich ja noch nie gehört?

Denn, im Gegensatz zu Fußgängern: Unter Fußgänger wird im juristischen Sinne ein Verkehrsteilnehmer verstanden, der keinerlei technisches Verkehrsmittel benutzt. Dabei wird keine Unterscheidung zwischen einem gehenden und einem laufenden Fußgänger gemacht.

"Denn im Gegesatz zu Fußgängern" ist was? Sie definieren den Fußgänger aber nicht den Gegensatz. Das passiert gerne wenn man Textpassagen kopiert und aber nicht in den Fließtext einpasst. Danke für den Lacher.

Ich hoffe und erwarte vom ADFC e.V., daß er dies ENDLICH initiert, damit wir alle das Fahrrad als öffentliches. technisches Verkehrsmittel (was ja so sehr propagiert wird), mit allen Rechten im Straßenverkehr wie ein KFZ, (die so vehement gefordert werden!) anerkennen können. Bis dahin tun es viele nicht und das ist richtig so. Denn: Immer nur Forderungen stellen, neue Radwege auf Steuerkosten zu verlangen ohne selbst Steuer zu bezahlen, ist nicht der richtige Weg und führt immer mehr zu Unverständnis und zur Abwehr dieser Rad-Lobby. Für nicht radfahrende Bürger unzumutbar. Denn: Selbst mein kleiner Mini-Hund zahlt Hundesteuer, hat eine Hundemarke zur Identifikation und hat eine eigene Haftpflichtversicherung - falls etwas passiert!

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Für den Humbug soll ich Verständnis haben? Sie bedienen die üblichen Plattitüden der Automobil-Lobby. Natürlich zahle ich Steuern. Da ich gleichzeitig auch ein Auto besitze und nicht einmal 10.000 km im Jahr fahre, während andere eine Vielzahl von Kilometern fahren, habe ich dann das Recht KFZ-Steuer zurück zu verlangen? Was geschieht mit meiner Lohnsteuer? Wofür bezahle ich die? Sie haben das Prinzip des eines Sozialstaates, seiner Einnahmen und Ausgaben wohl nicht ganz verstanden. Nur weil jemand Steuern zahlt, hat eir noch lange keine Anspruch auf ihm genehme Ausgaben. Das trifft natürlich auch auf mein Begehren zu. Ich habe Anspruch auf Winterdienst für Radwege, jedoch denke ich schon, dass Gerechtigkeit herrschen muss bei der Verteilung.

In my humble opinion

Saitenschuft schrieb am 06.12.2020 um 13:32

... weil sie vielleicht ein Fahrrad im Keller oder Garage stehen haben sind Sie noch lange nicht qualifiziert für Ihre Aussagen ...

... Sie argumentieren nur im luftleeren Raum.

Es ist amüsant zu lesen, mit welcher 'Überzeugung' Sie nicht die Sache ( ad rem ) diskutieren, sondern mit Unterstellungen auf die Person ( ad hominem ) losgehen. Bitte schauen Sie mal in den Spiegel: Nur weil Sie so und so viel Rad fahren, wie Sie sagen, können Sie das noch lange nicht für den 'Rest' aller Fahrradfahrer als Standard annehmen. Ich hoffe, dass Sie, auf dem Fahrrad unterwegs, auch mit den Unzulänglichkeiten beim 'Rest der Menschheit' Frieden schließen können.

Karin Hofmann

Saitenschuft schrieb am 06.12.2020 um 13:32

Nur weil sie vielleicht ein Fahrrad im Keller oder Garage stehen haben sind Sie noch lange nicht qualifiziert für Ihre Aussagen. 

...dies war an imho gerichtet.

Mir stösst immer mehr sauer und bitter die Überheblichkeit der sich angeblich nur mit Fahrrad (der motorisierten Güteklasse 1, versteht sich) fortbewegenden, qualifizierten Naturmenschen und angeblichen Klimaschützer auf. Die alle ein Fachstudium über das Handling, die Wartung, der Technik, den Nutzen ihres Rades hinter sich haben, mit Kilometer-, Pulszähler, High-Tec-Beleuchtung ausgestattet sind und sich als Krösus, als Retter der Menschheit (selbst unter widrigsten Umständen im Winter), aufspielen und feiern lassen. Dieses Gebaren nimmt in der Zwischenzeit Ausmasse an, die man fast schon in die psychologische Schiene der "Zwangserkrankungen" einordnen könnte. 

Ob SO das Radeln gedacht war? Sie selbst fahren auch ein MTB mit elektrischer Unterstützung.

Gerade deshalb sollte auch über einen Führerschein für Radler nachgedacht werden. Allein das Technikwissen eines Sportrades oder Pedelec ist lebenswichtig, damit es nicht zu Unfällen kommt, ganz zu schweigen von der Unsicherheit vieler Radfahrer zu den Regeln (was denn nun erlaubt ist und was nicht). Das wäre:

Darf ich durch die Fußgängerzone fahren? Darf ich an der Ampel rechts am PKW vorbeifahren? Darf ich wenn am Fahrradweg Laub liegt auf die Straße ausweichen (war hier ja auch schon Thema)? Darf ich auf einem ausgezeichneten Wanderweg mit dem Schild "Fußgänger" fahren (war hier auch schon Thema)? Etc.... 

Dazu, natürlich, zur Strafverfolgung als Regel Kennzeichenschild am Rad. Mit diesen Einnahmen könnte dann auch die morgendlich pünktliche Räumung der Radwege von Laub (über die sich hier beschwert wurde), morgens um 7 Uhr, durch Einstellung von Fachkräften finanziert werden.

 

Karin Hofmann

Saitenschuft schrieb am 06.12.2020 um 13:32

Solange das Fahrrad die gleichen Bedingungen wie das KFZ hat, hat es die gleiche Eignung! Ich habe mir die Qualifikation "erfahren", Sie argumentieren nur im luftleeren Raum.

Hallo Saitenschuft,

das Fahrrad gilt als gleichberechtigt mit den motorisierten Verkehrsmitteln? Das ist falsch. Aber: Wenn SIE das so sehen: Dann muss es auch gleich behandelt werden. Das wäre nur fair.

Die Sachlage: Kraftfahrzeuge zur individuellen Nutzung wie Pkw und Krafträder (Zweiräder, die zu 100 % durch Motorleistung fahren wie Motorräder, Motorroller, Mopeds und Mofas) werden als „motorisierter Individualverkehr“ (MIV) bezeichnet.

Deshalb, wegen "motorisierten" Pedilecs, zunehmenen Unfällen (in Statistiken erfasst) durch Radler (incl. Fahrerflucht), muß für Radfahrer und ihr z.T. schnelles Fortbewegungsmittel, bis z.T. 40 kmh, dringendst (wie bei Mofas) eine Kennzeichen-Pflicht geschaffen werden. Erst dann wäre es als richtiges "Verkehrsmittel" anerkannt, für das weiterhin spezielle Verkehrswege auf Staatskosten gebaut, freigehalten und geöffnet werden sollten. Bis dahin ist es das rechtlich NICHT. Denn, im Gegensatz zu Fußgängern: Unter Fußgänger wird im juristischen Sinne ein Verkehrsteilnehmer verstanden, der keinerlei technisches Verkehrsmittel benutzt. Dabei wird keine Unterscheidung zwischen einem gehenden und einem laufenden Fußgänger gemacht.

Ich hoffe und erwarte vom ADFC e.V., daß er dies ENDLICH initiert, damit wir alle das Fahrrad als öffentliches. technisches Verkehrsmittel (was ja so sehr propagiert wird), mit allen Rechten im Straßenverkehr wie ein KFZ, (die so vehement gefordert werden!) anerkennen können. Bis dahin tun es viele nicht und das ist richtig so. Denn: Immer nur Forderungen stellen, neue Radwege auf Steuerkosten zu verlangen ohne selbst Steuer zu bezahlen, ist nicht der richtige Weg und führt immer mehr zu Unverständnis und zur Abwehr dieser Rad-Lobby. Für nicht radfahrende Bürger unzumutbar. Denn: Selbst mein kleiner Mini-Hund zahlt Hundesteuer, hat eine Hundemarke zur Identifikation und hat eine eigene Haftpflichtversicherung - falls etwas passiert!

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Saitenschuft

In my humble opinion schrieb am 04.12.2020 um 17:27

Ich kenne beide Seiten, Zweirad ohne Hilfsmotor gegen Wind+Regen, im Schnee 

Ich kenne auch beide Seiten, da ich auch ein KFZ besitze und in aller Bescheidenheit, Nur weil sie vielleicht ein Fahrrad im Keller oder Garage stehen haben sind Sie noch lange nicht qualifiziert für Ihre Aussagen. Ich fahre das ganze Jahr bei Wind und jeglichem Wetter und hatte dieses 3 max. 5 Regentage in denen es so schüttete, dass ich nicht mit dem Rad gefahren bin. Meine bescheidene Meinung ist, dass das Rad - bei gleichen Bedingungen (von denen wir leider Lichtjahre entfernt sind) - in einem 50 km Umkreis die gleiche Eignung für das Pendeln hat, wie das KFZ.

Das ist ein urbanes Märchen, dass man nur auf geräumten+gestreuten Straßen sicher fahren könne, es gibt nur vier Zustände, die ein Fahren mit dem Pkw gefährlich bzw unmöglich machen: Ungeeignete Bereifung, ungeeigneter/unerfahrener/übermütiger Fahrer, Schnee/Schneewehen höher als die Bodenfreiheit des Fahrzeugs und Glatteis, wo's dem Menschen schon beim Stehen die Füße wegzieht. Mit einem Zweirad kommen Sie da gleich garnicht weiter.

Solange das Fahrrad die gleichen Bedingungen wie das KFZ hat, hat es die gleiche Eignung! Ich habe mir die Qualifikation "erfahren", Sie argumentieren nur im luftleeren Raum.

In my humble opinion

Saitenschuft schrieb am 04.12.2020 um 09:06

Das Fahrrad ist so geeignet oder ungeeignet, wie ein KFZ.

Ich kenne beide Seiten, Zweirad ohne Hilfsmotor gegen Wind+Regen, im Schnee - und Vierrad ( mit Motor und ohne Tretkurbel ), bei ähnlichen und weitaus schlimmeren Bedingungen. Daher weiß ich, warum ich diesen Hype um das Fahrrad so verspotte. Ein Fahrrad hat nur dann einen Vorteil, wenn man ( man achte auf die bewusste Überspitzung! ) sich in der Stadt überall durchwindet bzw -mogelt. Zugegeben, beim Platzbedarf zum Abstellen ist das Fahrrad gegenüber einem Pkw unschlagbar. Aber die Transportfunktion mit dem Vorzug beim Abstellen ( und allen Nachteilen bei Wind+Wetter ) könnte man mit E-Mopeds mit max 59 km/h Zulassung besser erfüllen als mit Fahrrädern.

... wenn es einen "plötzlichen Wintereinbruch" bzw. ungeräumte und ungestreute Straßen gibt? ...

Das ist ein urbanes Märchen, dass man nur auf geräumten+gestreuten Straßen sicher fahren könne, es gibt nur vier Zustände, die ein Fahren mit dem Pkw gefährlich bzw unmöglich machen: Ungeeignete Bereifung, ungeeigneter/unerfahrener/übermütiger Fahrer, Schnee/Schneewehen höher als die Bodenfreiheit des Fahrzeugs und Glatteis, wo's dem Menschen schon beim Stehen die Füße wegzieht. Mit einem Zweirad kommen Sie da gleich garnicht weiter.

In my humble opinion

tsh schrieb am 04.12.2020 um 08:00

...
Haben Sie eine Quelle für Ihre Behauptung?

Nun, wenn Sie nach einer "Quelle für die Behauptung" fragen, haben Sie nicht erkannt, dass es sich beim meinem Beitrag um eine spöttische Provokation auf manche Unarten beim "Radeln" gehandelt hat. Aber klar, "wat dem innen sin Uhl is dem annern sin Nachtigal", gelle?

Karin Hofmann

Häberle & Pfleiderer schrieb am 04.12.2020 um 15:05

ja toll * Umfrage Ergebnisse kennen wir schon zur Genüge *

fragen sie 10 CDU Wähler, was sie beim nächsten mal wählen?   Antwort ?

fragen sie 10 Autofahrer, welche Probleme sie im Straßenverkehr sehen? Antwort ? 

fragen sie 10 Radler, welche Probleme sie im Straßenverkehr sehen? Antwort ?

fragen sie 10 Fußgänger, welche Probleme sie im Straßenverkehr haben? Antwort ?

fragen sie 10 Hausfrauen, was sie sich an einem Küchenherd wünschen? Antwort ?

in meinem ganzen Leben hat mich noch niemand dazu gefragt? 

darum immer schön nach Umfrage Ergebnissen urteilen, dann braucht man keine eigene Meinung mehr *  

Wenn ich zur Beantwortung der Fragen 1 Mio., wie in den Medien üblich, gewinne, beantworte ich sie gerne.

Nur die Ruhe: Aufs Rad steigen, auspowern, aber nicht unbedingt in einem Parkhaus. Für mich ist die Diskussion beendet.

Häberle & Pfleiderer

Karin Hofmann schrieb am 04.12.2020 um 14:55

Hallo Häberle & Pfleiderer,

am 3.12. gab es einen Artikel in der Schwäpo zu dem Thema "viele Baustellen in der Verkehrspolitik". Antworten auf diese Fragen liefert eine Umfrage, die die Zeitungen in BW beim Institut für Demoskopie in Allensbach in Auftrag gegeben haben. Die Antworten zeigen, daß die Verkehrspolitik des Landes nicht überall die Wünsche der Bürger erfüllt.

Ergebnis der Umfrage zu den größten Problem, nach %-Zahl:

1. Zu hohe Preise für den Nahverkehr

2. zu viele Staus

3. der schlechte Zustand vieler Straßen

4. die schlechte Verkehrsanbindung des öffentlichen Nahverkehrs

und erst ganz zum Schluß: 5. Zu wenig Radwege.

Das ist die Meinung der Bürger. Heisst: Sie sind mit den Radwegen ZUFRIEDEN!

Statt immer wieder die Sorgen der Radler und deren ungerechte Behandlung und Geschichten über traumatische Erfahrungen durch Autofahrer zu diskutieren wollen die Bürger mehr Ausbau in der Verkehrsanbindung im öffentlichen Nahverkehr! Durch mehr Busse und bessere Verbindungen der Bahn. Und NICHT und sicherere Radwege. Diese Bürger sind das Hauptklientel der ÖKO-Klimawede. Die Bürger, die vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen.

Insofern: Arrangieren Sie sich alle, als "qualifizierte" Minderheit, mit den momentan bestehenden Gegebenheiten.

ja toll * Umfrage Ergebnisse kennen wir schon zur Genüge *

fragen sie 10 CDU Wähler, was sie beim nächsten mal wählen?   Antwort ?

fragen sie 10 Autofahrer, welche Probleme sie im Straßenverkehr sehen? Antwort ? 

fragen sie 10 Radler, welche Probleme sie im Straßenverkehr sehen? Antwort ?

fragen sie 10 Fußgänger, welche Probleme sie im Straßenverkehr haben? Antwort ?

fragen sie 10 Hausfrauen, was sie sich an einem Küchenherd wünschen? Antwort ?

in meinem ganzen Leben hat mich noch niemand dazu gefragt? 

darum immer schön nach Umfrage Ergebnissen urteilen, dann braucht man keine eigene Meinung mehr *  

Häberle & Pfleiderer

fmayer schrieb am 04.12.2020 um 13:32

Da gilt halt immer noch der alte Spruch: Rechts vorbei ist voll daneben!

man muss dabei auch schon mal Glück haben, einen Autofahrer im Nahbereich zu haben, der auch korrekt dazu seinen Blinker betätigt...dann kann sich ein Radler besser auf solche Situationen einstellen * 

Doch heutzutage ist Blinken beim Richtungs-/ Spurwechsel absoluter Luxus ..

und kontrolliert wird so etwas auch schon lange nicht mehr, da erlebt man schon eher, das Nachts um 23.55 Uhr die Polizei mal ein Knöllchen verteilt, wenn man im ( ? Halteverbot )ohne Behinderung sein Fahrzeug abstellt? wobei von einem Fahrlehrer u. Rechtsanwalt diese Stelle nicht als Halte/ Parkverbot gesehen wird * 

Karin Hofmann

Häberle & Pfleiderer schrieb am 04.12.2020 um 12:09

Bei Frau Karin Hofmann habe ich eher den Eindruck, ihre Erfahrungen zu Radlern sammelte sie womöglich auf ihrem Hometrainer? und immer dabei sein, wenn es hier was zu kommentieren gibt, dabei egal, ob qualifiziert oder fern ab zum Thema ** 

Hallo Häberle & Pfleiderer,

am 3.12. gab es einen Artikel in der Schwäpo zu dem Thema "viele Baustellen in der Verkehrspolitik". Antworten auf diese Fragen liefert eine Umfrage, die die Zeitungen in BW beim Institut für Demoskopie in Allensbach in Auftrag gegeben haben. Die Antworten zeigen, daß die Verkehrspolitik des Landes nicht überall die Wünsche der Bürger erfüllt.

Ergebnis der Umfrage zu den größten Problem, nach %-Zahl:

1. Zu hohe Preise für den Nahverkehr

2. zu viele Staus

3. der schlechte Zustand vieler Straßen

4. die schlechte Verkehrsanbindung des öffentlichen Nahverkehrs

und erst ganz zum Schluß: 5. Zu wenig Radwege.

Das ist die Meinung der Bürger. Heisst: Sie sind mit den Radwegen ZUFRIEDEN!

Statt immer wieder die Sorgen der Radler und deren ungerechte Behandlung und Geschichten über traumatische Erfahrungen durch Autofahrer zu diskutieren wollen die Bürger mehr Ausbau in der Verkehrsanbindung im öffentlichen Nahverkehr! Durch mehr Busse und bessere Verbindungen der Bahn. Und NICHT sicherere Radwege. Diese Bürger sind das Hauptklientel der ÖKO-Klimawede. Die Bürger, die vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen.

Insofern: Arrangieren Sie sich, alle Radfahrer, als "qualifizierte" Minderheit, mit den momentan sehr guten, bestehenden Gegebenheiten. So wie es vielen anderen Minderheiten leider geht, aber - Sie haben ja eine Lobby hinter sich, es besteht also mehr Hoffnung für Sie.

fmayer

tsh schrieb am 04.12.2020 um 09:01

Das stimmt, wenn der Autofahrer beim Rechtsabbiegen nicht - wie vorgesehen - nachschaut, ob frei ist.

Stimmt. Aber wenn man Ihrer Argumentation folgt, brauchen wir kein Recht und keine "Paragrafen" mehr, dann gibt es nur noch das Recht des Stärkeren. Geben Sie auch freiwillig Ihre Brieftasche her, wenn ein stärkerer kommt und sie haben will?

Da gilt halt immer noch der alte Spruch: Rechts vorbei ist voll daneben!

W Dan

Saitenschuft schrieb am 04.12.2020 um 13:10Die Winterfahrerei habe ich auch erst seit 4 Jahren angefangen und mir dafür extra ein MTB mit elektrischer Unterstützung gekauft. Funktioniert auf nassem Schnee leider nicht wie gehofft.

Ein Arbeitskollege fährt ganzjährig ohne "E" von Leinweiler zum Gügling der montiert im Winter Spikes Reifen aufs Fahrrad.

Alles machbar

Saitenschuft

Häberle & Pfleiderer schrieb am 04.12.2020 um 12:09

ihre Erfahrungen und tgl. Erlebnisse als Radler kann ich voll bestätigen und unterschreiben

Danke. Viel Rückhalt und Verständnis für die Probleme des Radfahrens, vor allem in der Winterzeit, scheint es nicht zu geben. Da ist das Geschrei der Autofahrer deutlich lauter, wenn mal wieder so eine "Critical Mass"-Veranstaltung in der Stadt stattfindet. Radfahren ist nicht jedermanns Sache und die Strecken zur Arbeit auch nicht immer mit dem Rad zu machen. Angefangen hatte ich mit einer Strecke Pfahlbronn - Gschwend, dann Schwäbisch Gmünd - Heubach, jetzt zum Gügling. Die Winterfahrerei habe ich auch erst seit 4 Jahren angefangen und mir dafür extra ein MTB mit elektrischer Unterstützung gekauft. Funktioniert auf nassem Schnee leider nicht wie gehofft. Trotz breiten TL-Reifen mit niedrigem Luftdruck schiebt das Rad auf tiefem Schnee hin und her. Pulverschnee ist kein Problem. Es ärgert mich eben, dass hunderte von Kilometern Straße an einem Morgen geräumt werden können aber wir Radfahrer haben das Nachsehen.

Aber zurück zum Thema. Gerade mal eine Schriftwechsel mit der Stadt aus dem Winter 2018/2019 rausgesucht. Das Statement des Betriebsbauamt:

  1. Eine Räum- und Streupflicht gibt es für die Stadt nur an verkehrswichtigen und gefährlichen Stellen.
  2. Eine Räum- und Streupflicht außerhalb geschlossener Ortslage gibt es nur an verkehrswichtigen und besonders gefährlichen Stellen.
  3. Die Beschlusslage der Gmünder Politik ist, es werden keine Verbindungswege außerhalb geschlossener Ortslage geräumt.
  4. Ein Radfahrer wird verkehrsrechtlich wie ein Auto behandelt. Sofern ein Radfahrer nicht auf einem Radweg fahren kann, darf er die Straße benutzen.
  5. Das Baubetriebsamt hat keine Kapazität, außerörtliche Radwege zu räumen und zu streuen.

Mein Statement: Noch Fragen?

Häberle & Pfleiderer

ihre Erfahrungen und tgl. Erlebnisse als Radler kann ich voll bestätigen und unterschreiben * 

zum Glück kann ich selbst auf ca. über 4  Millionen km auf Europas Straßen, unfallfrei mit LKW, PKW, Motorrad, Fahrrad zurückblicken und könnte so manche Story hier zum Besten geben * diese Erfahrungen lassen mich heutzutage im tgl. Verkehrsgeschehen sehr vorausschauend fahren und auf mein Recht bei der StVO in vielen Situationen verzichten, das mir aber manchmal auch der Hut hochgeht, lässt sich nicht immer vermeiden, besonders wenn einem von Autofahrern bewusst die Vorfahrt genommen wird, ist ja nur ein Radfahrer, sehr häufig zu erleben * da kann ich auch mal bei nächster Gelegenheit absteigen und solche Autofahrer zur Rede stellen, auf einmal sehr kleinlaut und behaupten, habe sie nicht gesehen?  

Bei Frau Karin Hofmann habe ich eher den Eindruck, ihre Erfahrungen zu Radlern sammelte sie womöglich auf ihrem Hometrainer? und immer dabei sein, wenn es hier was zu kommentieren gibt, dabei egal, ob qualifiziert oder fern ab zum Thema ** 

Saitenschuft

Karin Hofmann schrieb am 04.12.2020 um 10:07

Danke für Ihre Loriot-mässige Provokation!

Verstehe ich nicht! Ich habe mein Dank an Ihr Verständnis Ernst gemeint!

Sie sind mit dem Fahrrad auf dem Fahrstreifen, durch die Bezahlschranke... 

Kennen Sie die Zufahrt zum Stadtgarten-Parkhaus in Gmünd? Da kann man von der Uferstraße/Am Stadgarten aus zur Rektor-Klaus-Str. fahren über die Zufahrt zum Parkhaus. Auf der Gebäudeseite ist ein gepflasterter Streifen für die Fußgänger. Ich bin auf dem geteerten Teil des Weges gefahren und habe damit einen mittig entgegenkommenden Fahrer gestört. Zuerst gehupt wie blöde und im folgenden ausgestiegen und mit geballten Fäusten gefragt, ob er mir eine reinhausen soll ...

1. Sie informieren sich besser über die Regeln für Radfahrer, 

Ich bin bestens informiert, da ich mich in Gesetzes-Datenbanken informiere.

2. Wegen der fehlenden Knautschzone rate ich Ihnen bei Ihrem Fahrstil

Sie kennen meinen Fahrstil?

3. Sie steigen einfach aufs Auto um, wenn dann die Regeln für Sie klarer sind.

Ich habe auch ein Auto und einen Autoführerschein, seit über 40 Jahren.

Das ist schon lange überfällig!!! Und ernst gemeint.

Das denke ich auch immer wieder und meine das auch Ernst!

Karin Hofmann

Saitenschuft schrieb am 04.12.2020 um 09:31

Leider habe ich Erfahrungen gemacht, wie z. B. körperliche Bedrohungen, weil ich nicht den Gehweg einer Parkhauszufahrt befahren habe! Sie werden verstehen, dass es keinen Spass macht, angehupt, beschimpft oder durch aggressive Fahrmanöver gefährdet zu werden. Und nochmal es gibt viele rücksichtsvolle Autofahrer und ich habe sogar das Gefühl es wurde in den letzten Jahren besser. Dennoch bleibt ein Bodensatz äußerst aggressiver oder auch nur rücksichtsarmer Verkehrsteilnehmer. Leider habe ich bei einer Unfall wenig Knautschzone.

Danke für Ihre Loriot-mässige Provokation!

Sie sind mit dem Fahrrad auf dem Fahrstreifen, durch die Bezahlschranke, in ein Parkhaus gefahren um es dort abzustellen? Warum das denn? Es wurden doch extra Fahrradparkplätze in den Städten geschaffen! Dann natürlich Gehweg ins Parkhaus, mit Rad. Wenn es nun mit den Autofahrern "besser" geworden ist sollten Sie sich freuen und sich, psychologisch, nicht am BODENSATZ festhalten, dies ist kontroproduktiv, Sie tun mir wirklich leid. Mein Tip an Sie, 3 Möglichkeiten:

1. Sie informieren sich besser über die Regeln für Radfahrer, schliesslich sind Sie Verkehrsteilnehmer, akzeptieren Sie sie und halten sie ein. Dann werden Sie auch nicht mehr beschimpft, "körperlich bedroht" (wers glaubt wird selig) und angehupt. So einfach wäre es. 

2. Wegen der fehlenden Knautschzone rate ich Ihnen bei Ihrem Fahrstil zu einem gefütterten Motorradanzug und auf jeden Fall einen Helm, Handschuhe, gute Stiefel nicht zu vergessen.

3. Sie steigen einfach aufs Auto um, wenn dann die Regeln für Sie klarer sind.

Nach diesen ganzen Unsicherheiten in den Kommentaren, was darf der Radler was nicht, wer weiss Bescheid, nachdem Radler nun wirklich nicht Bescheid wissen, würde ich den Vorschlag machen einen "Rad-Führerschein" einzuführen, ohne den Radfahren nicht mehr möglich und der immer mitzuführen ist. Dann kennen die Radler die Regeln. 

Das ist schon lange überfällig!!! Und ernst gemeint.

Viel Glück, und passen Sie auf sich auf.

Saitenschuft

Karin Hofmann schrieb am 03.12.2020 um 18:05

Danke für Ihren Appell, also: ICH habe als Autofahrer noch NIE gehupt oder geschimpft wenn ein Radfahrer auf der Straße fuhr und ich glaube, die meisten Autofahrer haben dies noch nie getan sondern Rücksicht genommen. Vielleicht haben Sie einfach zu viel Angst und irgendeine Art Autofahrerphobie.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Leider habe ich Erfahrungen gemacht, wie z. B. körperliche Bedrohungen, weil ich nicht den Gehweg einer Parkhauszufahrt befahren habe! Angst? Eher nein, aber Sie werden verstehen, dass es keinen Spass macht, angehupt, beschimpft oder durch aggressive Fahrmanöver gefährdet zu werden. Und nochmal es gibt viele rücksichtsvolle Autofahrer und ich habe sogar das Gefühl es wurde in den letzten Jahren besser. Dennoch bleibt ein Bodensatz äußerst aggressiver oder auch nur rücksichtsarmer Verkehrsteilnehmer. Leider habe ich bei einer Unfall wenig Knautschzone.

tsh

W Dan schrieb am 04.12.2020 um 09:10

Es gibt auch noch den Begriff "Vernunft" den kennen viele nicht mehr

"Vernunft" ist ein philosophischer Begriff, darunter versteht jeder etwas anderes.  ;-) 

W Dan

tsh schrieb am 04.12.2020 um 09:01

Das stimmt, wenn der Autofahrer beim Rechtsabbiegen nicht - wie vorgesehen - nachschaut, ob frei ist.

Stimmt. Aber wenn man Ihrer Argumentation folgt, brauchen wir kein Recht und keine "Paragrafen" mehr, dann gibt es nur noch das Recht des Stärkeren. Geben Sie auch freiwillig Ihre Brieftasche her, wenn ein stärkerer kommt und sie haben will?

Brieftasche,  bevor mich derjenige umbringt würd ich sie geben, sprich auf die Gefahr dass mich der LKW überrollt steh ich hinten an.

Es gibt auch noch den Begriff "Vernunft" den kennen viele nicht mehr

Saitenschuft

In my humble opinion schrieb am 03.12.2020 um 18:10

Wie dem auch sei, unabhängig davon, ob die Stadt keine durchgängigen Radwege einrichtet oder diese nicht umgehend vom Schnee befreit, ich lese aus den Beiträgen, dass ein Fahrrad wohl kein Allwetter-Transportmittel für Alle ist ... ;-)

Das Fahrrad ist so geeignet oder ungeeignet, wie ein KFZ. Darf ich an Verkehrschaos und Unfälle erinnern, wenn es einen "plötzlichen Wintereinbruch" bzw. ungeräumte und ungestreute Straßen gibt? Außerdem: Thema verfehlt! Ist es denn so schwer ein Thema zu lesen, zu verstehen und dann zu schreiben? 

tsh

W Dan schrieb am 04.12.2020 um 08:32
Mag ja funktionieren wenn der Autofahrer an der Ampel geradeaus fahren mag, falls er rechts abbiegen will kanns Probleme geben.

Das stimmt, wenn der Autofahrer beim Rechtsabbiegen nicht - wie vorgesehen - nachschaut, ob frei ist.

Nicht alles was erlaubt ist sollte man als sein Recht durchsetzen wollen, denn Paragrafen sind das eine, die Radfahrer die dann unterm Auto/LKW liegen das andere.

Stimmt. Aber wenn man Ihrer Argumentation folgt, brauchen wir kein Recht und keine "Paragrafen" mehr, dann gibt es nur noch das Recht des Stärkeren. Geben Sie auch freiwillig Ihre Brieftasche her, wenn ein stärkerer kommt und sie haben will?

Saitenschuft

W Dan schrieb am 04.12.2020 um 08:32

Nicht alles was erlaubt ist sollte man als sein Recht durchsetzen wollen, denn Paragrafen sind das eine, die Radfahrer die dann unterm Auto/LKW liegen das andere.

Ganz meine Meinung. Der Paragraf ist Schwachsinn. Ich stelle mich hinten in die Schlange, wie sich das gehört.

W Dan

tsh schrieb am 04.12.2020 um 08:00

Laut Straßenverkehrsordnung (StVO Paragraf 5, Abs. 8) dürften Radler Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit und unter besonderer Vorsicht rechts überholen. Zum Beispiel an einer roten Ampel oder im Stau, also bei stehendem Verkehr. Aber nur dann, wenn genug Platz ist. Von 1.5m Abstand ist da nicht die Rede. Haben Sie eine Quelle für Ihre Behauptung?

Mag ja funktionieren wenn der Autofahrer an der Ampel geradeaus fahren mag, falls er rechts abbiegen will kanns Probleme geben.

Nicht alles was erlaubt ist sollte man als sein Recht durchsetzen wollen, denn Paragrafen sind das eine, die Radfahrer die dann unterm Auto/LKW liegen das andere.

tsh

In my humble opinion schrieb am 03.12.2020 um 18:10

Nun, ich hoffe, dass sich auch alle Fahrradfahrer daran halten, an die 1,5 Meter Abstand, wenn sie sich zwischen Bordstein und Fahrzeug vor der roten Ampel die pole position erobern ( wenn sie nicht dann im letzten Moment auf den Bürgersteig wechseln und die Fußgänger-Grünphase auf dem Zebrastreifen ausnutzen ) ...

Laut Straßenverkehrsordnung (StVO Paragraf 5, Abs. 8) dürften Radler Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit und unter besonderer Vorsicht rechts überholen. Zum Beispiel an einer roten Ampel oder im Stau, also bei stehendem Verkehr. Aber nur dann, wenn genug Platz ist. Von 1.5m Abstand ist da nicht die Rede. Haben Sie eine Quelle für Ihre Behauptung?

In my humble opinion

>Bitte denken Sie daran: Gesetzlich verpflichtender Abstand beim Überholen eines Fahrradfahrers 1,5 m innerorts und 2.0 m außerorts.<

Nun, ich hoffe, dass sich auch alle Fahrradfahrer daran halten, an die 1,5 Meter Abstand, wenn sie sich zwischen Bordstein und Fahrzeug vor der roten Ampel die pole position erobern ( wenn sie nicht dann im letzten Moment auf den Bürgersteig wechseln und die Fußgänger-Grünphase auf dem Zebrastreifen ausnutzen ) ...

Wie dem auch sei, unabhängig davon, ob die Stadt keine durchgängigen Radwege einrichtet oder diese nicht umgehend vom Schnee befreit, ich lese aus den Beiträgen, dass ein Fahrrad wohl kein Allwetter-Transportmittel für Alle ist ... ;-)

Karin Hofmann

Saitenschuft schrieb am 03.12.2020 um 14:19

Daher mein Appell an die Autofahrer: Bitte nicht hupen und nicht schimpfen, wenn wir auf der Straße fahren.

Aber dennoch Danke! Sie haben mir mein schlechtes Gewissen genommen. Ich werde Morgen viel entspannter auf der Straße unterwegs sein und auch gemütlich, also nicht rasen. Wir sehen uns 

Danke für Ihren Appell, also: ICH habe als Autofahrer noch NIE gehupt oder geschimpft wenn ein Radfahrer auf der Straße fuhr und ich glaube, die meisten Autofahrer haben dies noch nie getan sondern Rücksicht genommen. Vielleicht haben Sie einfach zu viel Angst und irgendeine Art Autofahrerphobie.

fmayer

W Dan schrieb am 03.12.2020 um 09:51

Manche müssen sich immer beschweren, die einen über zu warme Sommer die anderen über den Schnee, sieht nach keinerlei Verständniss aus weder auf der einen noch auf der anderen Seite, alle nach dem Motto ICH bin der /die Wichtigste

Ein Kommentar, der mir aus der Seele spricht

Saitenschuft

Karin Hofmann schrieb am 03.12.2020 um 13:19

Die Radler-Lobby existiert und nimmt sich das Recht heraus, daß alles perfekt funktioniert und auch das Laub von heute auf morgen vom Radweg entfernt wird.

Die Rad-"Lobby" ist nicht soooo...groß, daß sie alles beherrscht, um von A nach B zu kommen. Die Mehrheit der Bürger sieht das so. Insofern, arrangieren Sie sich einfach, entspannen Sie sich und sehen Sie die natürlichen Gegebenheiten des Laubs auf dem Radweg als ein, SIE herausforderndes, natürliches Naturerlebnis.

Danke Frau Hofmann, dass Sie mir die Augen öffnen. Ich habe verstanden. Die StVo sagt, dass ich eine Benutzungspflicht für ausgewiesene Radwege habe, wenn ein Verkehrszeichen 237, 240 oder 241 dieses anzeigen. Ist ein Radweg jedoch unbenutzbar, gilt nach Ansicht des Oberlandesgerichts (OLG) Naumburg nicht die Radwegebenutzungspflicht, wie Urteil Az. 1 U 74/11 vom 8.12.2011 besagt. Dieses hat mit übrigens auch das Betriebsbauamt Schwäbisch Gmünd geschrieben:

Radweg nicht geräumt? Auf die Fahrbahn ausweichen!

Bitte denken Sie daran: Gesetzlich verplichtender Abstand beim Überholen eines Fahradfahrers 1,5 m innerorts und 2.0 m außerorts.

Aber das Problem von Müttern mit Kinderwagen, älteren Mitmenschen mit Rollator - die bei dem von Ihnen erwähnten Schätterestreit, als durch Radfahrer gefährdet, genannt werden - wird damit auch nicht gelöst! Es sind ja nicht nur Radfahrer auf ungeräumten Wegen unterwegs.

Und ich gebe Ihnen uneingeschränkt recht: Es gibt nicht so viele Radfahrer, vor allem jetzt im Winter nicht. Daher mein Appell an die Autofahrer (den Sie scheinbar immer noch nicht gelesen haben oder einfach ignorieren) Bitte nicht hupen und nicht schimpfen, wenn wir auf der Straße fahren.

BTW: Sie kennen die Streitfrage mit der Henne und dem Ei und wer war zuerst da? Gibt es wenig Radfahrer wegen nicht vorhandener Radwege oder keinen Radwegebau wegen nichvorhandener Radfahrer? Der einzige, reine Radweg in Schwäbisch Gmünd, Paradiesstr. ist ca. 2 m lang. Wenn ich den jetzt ins Verhältnis der Länge der Autostrassen in Gmünd setze, komme ich dann auf die Anzahl der Radfahrer in Gmünd (wenn wir schon mal bei Statisiken sind)?

Aber dennoch Danke! Sie haben mir mein schlechtes Gewissen genommen. Ich werde Morgen viel entspannter auf der Straße unterwegs sein und auch gemütlich, also nicht rasen. Wir sehen uns ;-)

Karin Hofmann

Saitenschuft schrieb am 03.12.2020 um 12:56

Frau Hofmann, nochmal: Lesen, Verstehen, Antworten! Wo habe ich mich als "klimafreundlich" präsentiert? Wo habe ich geschrieben, dass ich rasen möchte? Wo hatte ich Probleme mit Bäumen? Die werden übrigen nur für den Straßenverkehr geopfert.

Was Sie machen nennt man "trollen". Sie haben keine Ahnung, davon aber eine ganze Menge und möchten mich irgendwie bloßstellen. Lesen Sie doch bitte nochmal meinen Ausgangsbeitrag (Edgar Kuchelmeister). Auf der Straße fahren macht keinen Spass. Man ist ein Verkehrshindernis. Nebenwege fahren kann schmerzhaft sein. Es vergeht kein Winter in dem ich nicht wegen schlechten Wegverhältnissen stürze. Für manches habe ich Verständnis, für anderes nicht.

Zum Beispiel dafür nicht, dass man im Göppinger Kreis auf einer geräumten Klepperlestrasse fährt und den Übertritt in dem Gmünder Raum dadurch bemerkt, dass nicht geräumt wird und ich rede nur von geräumt, ich möchte kein Salz und keinen Rollsplit.

Nicht einmal in der Stadt wird die Trasse geräumt. Hinterm Hallenbad fahren Kinder mit dem Rad zu Schule. Auch ist es eine geeignete Radverbindung Gmünd - Straßdorf. Aber es wird nicht geräumt! Also bleibt uns Fahrradfahrern nur die Straße und die Behinderung der Autofahrer, welche darauf nicht immer gelassen reagieren. Die Stadtverwaltung überzieht mal eben für eine Gartenschau das Budget um ein paar lausige hunderttausende, für die Verkehrssicherungspflicht ist aber kein Geld geschweige denn Verständnis da. Darum geht es und nicht ob ich mit dem Rad rasen kann oder nicht.

Herr Saitenschuft, nochmal verstehen:

Artikel heute (Schwäpo): Es wurde eine Umfrage der Zeitungen Baden-Württemberg beim Institut für Demoskopie in Allensbach in Auftrag gegeben. Dafür wurden 1009 repräsentativ ausgewählte Menschen befragt. Ihre Antworten zeigen, daß die Verkehrspolitik des Landes nicht überall die Wünsche der Bürger trifft. 

Sie denken jetzt: Pro Radler? NEIN. Das Ergebnis der größten Probleme war: 

. Zu hohe Preise für den öffentlichen Nahverkehr 

. Zu viele Staus

. Der schlechte Zustand vieler Strassen

. Die schlechte Verkehrsanbindung ländlicher Regionen

. Zu wenige Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs

und erst ganz zum Schluss:

. Zu wenig Radwege

Trotzdem wird die "Rad-Lobby" immer größer und größer und größer, auch Aalen will das Radlernetz noch mehr ausbauen (von der Schättere-Trasse ganz zu schweigen).

D.h.: Die Mehrheit der Bürger haben i.M. ganz andere Probleme als die Radwege. Die Radler-Lobby existiert und nimmt sich das Recht heraus, daß alles perfekt funktioniert und auch das Laub von heute auf morgen vom Radweg entfernt wird.

Die Rad-"Lobby" ist nicht soooo...groß, daß sie alles beherrscht, um von A nach B zu kommen. Die Mehrheit der Bürger sieht das so. Insofern, arrangieren Sie sich einfach, entspannen Sie sich und sehen Sie die natürlichen Gegebenheiten des Laubs auf dem Radweg als ein, SIE herausforderndes, natürliches Naturerlebnis.

Saitenschuft

Karin Hofmann schrieb am 03.12.2020 um 12:14

In unserer Welt ist halt nicht alles perfekt. Aber: Als letztes Mittel zur Lösung des Problems für die vielen zur Arbeit fahrenden Radler im Herbst und Winter wäre das Fällen der Bäume an allen Radwegen, damit klimafreundliche Radler freie, schnelle Fahrt haben.

Frau Hofmann, nochmal: Lesen, Verstehen, Antworten! Wo habe ich mich als "klimafreundlich" präsentiert? Wo habe ich geschrieben, dass ich rasen möchte? Wo hatte ich Probleme mit Bäumen? Die werden übrigen nur für den Straßenverkehr geopfert.

Was Sie machen nennt man "trollen". Sie haben keine Ahnung, davon aber eine ganze Menge und möchten mich irgendwie bloßstellen. Lesen Sie doch bitte nochmal meinen Ausgangsbeitrag (Edgar Kuchelmeister). Auf der Straße fahren macht keinen Spass. Man ist ein Verkehrshindernis. Nebenwege fahren kann schmerzhaft sein. Es vergeht kein Winter in dem ich nicht wegen schlechten Wegverhältnissen stürze. Für manches habe ich Verständnis, für anderes nicht.

Zum Beispiel dafür nicht, dass man im Göppinger Kreis auf einer geräumten Klepperlestrasse fährt und den Übertritt in dem Gmünder Raum dadurch bemerkt, dass nicht geräumt wird und ich rede nur von geräumt, ich möchte kein Salz und keinen Rollsplit.

Nicht einmal in der Stadt wird die Trasse geräumt. Hinterm Hallenbad fahren Kinder mit dem Rad zu Schule. Auch ist es eine geeignete Radverbindung Gmünd - Straßdorf. Aber es wird nicht geräumt! Also bleibt uns Fahrradfahrern nur die Straße und die Behinderung der Autofahrer, welche darauf nicht immer gelassen reagieren. Die Stadtverwaltung überzieht mal eben für eine Gartenschau das Budget um ein paar lausige hunderttausende, für die Verkehrssicherungspflicht ist aber kein Geld geschweige denn Verständnis da. Darum geht es und nicht ob ich mit dem Rad rasen kann oder nicht.

Karin Hofmann

Saitenschuft schrieb am 03.12.2020 um 11:32

Lesen, Verstehen dann Antworten Frau Hofmann. Außerdem bin ich nicht zum Vergnügen, sondern zur Arbeit unterwegs. Und nochmal mein Angebot an Sie: Fahren Sie mit mir morgen früh von der Weststadt hoch zum Gewerbegebiet Gügling, damit Sie er"fahren", was gemeint ist, denn Sie haben offensichtlich keine Ahnung davon!

In unserer Welt ist halt nicht alles perfekt. Aber: Als letztes Mittel zur Lösung des Problems für die vielen zur Arbeit fahrenden Radler im Herbst und Winter wäre das Fällen der Bäume an allen Radwegen, damit klimafreundliche Radler freie, schnelle Fahrt haben.

Saitenschuft

Lasttime schrieb am 03.12.2020 um 11:24

Ach, Sie meinten mit "nicht geräumt" Laub das auf dem Radweg lag. Mit guten Radreifen, nicht rasen wollen, langsam fahren könnte eine Fahrt trotzdem möglich sein. Tip: Sie könnten sich auch ehrenamtlich zur Hilfe engagieren.

Karin Hofmann

Lesen, Verstehen dann Antworten Frau Hofmann. Außerdem bin ich nicht zum Vergnügen, sondern zur Arbeit unterwegs. Und nochmal mein Angebot an Sie: Fahren Sie mit mir morgen früh von der Weststadt hoch zum Gewerbegebiet Gügling, damit Sie er"fahren", was gemeint ist, denn Sie haben offensichtlich keine Ahnung davon!

Lasttime

Saitenschuft schrieb am 03.12.2020 um 11:01

Wenn Sie aufmerksam gelesen hätten, hätten Sie bemerkt, dass mein Leserbrief vom 2.12. war, geschneit hat es am 1.12. und heute Morgen 3.12. hat sich nicht viel geändert ausser dass beim Dreifahltigkeitsfriedhof "etwas" geräumt wurde, allerdings liegt das nasse Laub immer noch und ich weiß nicht wie man es hinbekommt den Schnee weg und das nasse Laub darunter liegen zu lassen, egal. Sofort nach dem Friedhof wieder ungeräumt und beim "verplanten" Krematorium mitten auf dem Geh-/Radweg ein Lieferwagen irgendwelcher Handwerker geparkt. Ich also raus auf die Strasse und schon HUUUUP!

Übrigens, ist das wovon ICH rede Erfahrung und zwar in jedem Winter! Ihre Antwort zeugt von Unwissenheit. Also bitte fahren Sie doch mal mit dem Rad, ich begleite Sie gerne.

Nochmal eine Information für Sie: Am 1. Tag mit Schnee also 1.12. waren die Autostraßen bereits geräumt. Für Autobahnen und Bundesstraßen ist ein anderer Verkehrsdienst zuständig als für Land und Stadt. UND mit 4 Rädern ist man noch immer sicherer als mit zweien unterwegs.

Ach, Sie meinten mit "nicht geräumt" Laub das auf dem Radweg lag. Mit guten Radreifen, nicht rasen wollen, langsam fahren könnte eine Fahrt trotzdem möglich sein. Tip: Sie könnten sich auch ehrenamtlich zur Hilfe engagieren.

Karin Hofmann

Saitenschuft

W Dan schrieb am 03.12.2020 um 09:51

Manche müssen sich immer beschweren, die einen über zu warme Sommer die anderen über den Schnee, sieht nach keinerlei Verständniss aus weder auf der einen noch auf der anderen Seite, alle nach dem Motto ICH bin der /die Wichtigste

Ich habe mich doch nicht beschwert, nur entschuldigt :-) Natürlich bin ICH nicht der wichtigste, sondern SIE. Daher entschuldige ich mich bei auch bei Ihnen, da Sie sich genötigt sahen, Ihren unqualifizierten Kommentar abgeben zu müssen. Tut mir aufrichtig leid.

Saitenschuft

Karin Hofmann schrieb am 03.12.2020 um 05:37

Guten morgen Herr Kuchelmeister,

der 1. Schneetag des Jahres, Sie waren mit dem Rad morgens unterwegs,

Wenn Sie aufmerksam gelesen hätten, hätten Sie bemerkt, dass mein Leserbrief vom 2.12. war, geschneit hat es am 1.12. und heute Morgen 3.12. hat sich nicht viel geändert ausser dass beim Dreifahltigkeitsfriedhof "etwas" geräumt wurde, allerdings liegt das nasse Laub immer noch und ich weiß nicht wie man es hinbekommt den Schnee weg und das nasse Laub darunter liegen zu lassen, egal. Sofort nach dem Friedhof wieder ungeräumt und beim "verplanten" Krematorium mitten auf dem Geh-/Radweg ein Lieferwagen irgendwelcher Handwerker geparkt. Ich also raus auf die Strasse und schon HUUUUP!

Übrigens, ist das wovon ICH rede Erfahrung und zwar in jedem Winter! Ihre Antwort zeugt von Unwissenheit. Also bitte fahren Sie doch mal mit dem Rad, ich begleite Sie gerne.

Nochmal eine Information für Sie: Am 1. Tag mit Schnee also 1.12. waren die Autostraßen bereits geräumt. Für Autobahnen und Bundesstraßen ist ein anderer Verkehrsdienst zuständig als für Land und Stadt. UND mit 4 Rädern ist man noch immer sicherer als mit zweien unterwegs.

W Dan

Manche müssen sich immer beschweren, die einen über zu warme Sommer die anderen über den Schnee, sieht nach keinerlei Verständniss aus weder auf der einen noch auf der anderen Seite, alle nach dem Motto ICH bin der /die Wichtigste

tsh

Zum Artikel von Herrn Kuchelmeister großes Lob und Zustimmung!

Wenn es in der Region am gleichen Tag geschneit hat, dann war es am Dienstag, 1.12.. Der Leserbrief ist vom 2.12. abends und enthält als Zeitangabe "heute morgen". Das wäre dann ein Tag nach dem Schneefall. Da es zwischenzeitlich nicht mehr geschneit hat, sollte wohl Räum-Kapazität vorhanden gewesen sein.

Karin Hofmann

Guten morgen Herr Kuchelmeister,

der 1. Schneetag des Jahres, Sie waren mit dem Rad morgens unterwegs, kein ganzes Durchkommen auf weiter, langer Strecke, auf Ihrem Radweg (da zum Teil nicht geräumt)...dafür nur der Gehweg... Auch Ihre "lieben Autofahrer", wir, hatten gestern morgen ein Problem. Manche Strassen waren NOCH nicht gestreut, geräumt, glatt poliert und eis-und schneefrei. Sie hätten improvisieren können, z.Teil auf den geräumten Gehweg ausweichen können, ich glaube es wäre erlaubt gewesen.

So ich weiss, geht es im Winter beim Schneeräumen (so auch in unserer Stadt), nach Dringlichkeit: Zuerst die Autobahnen, die Bundesstraßen, die Hauptverkehrsstrasse durch den Ort (morgens um 4, versteht sich, klappt auch), dann die Nebenstrassen, dann unsere Einbahnstrasse. Auch wir Autofahrer arrangieren uns.

Wenn Sie jetzt, am 1. Tag des Schneefalls schon anfangen rumzumeckern, weil Ihr kilometerlanger Radweg nicht gespurt ist, dann sollten Sie überlegen wo Sie sich befinden: In der Mitteleuropäischen Zone, in der es auch mal kräftig schneit und morgens um 7 noch nicht alles perfekt gespurt ist. Für alle. 

Der Winter fängt erst an, bleiben Sie cool!

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